Trinken, trinken und noch mehr trinken
Jeder vierte Bundesbürger trinkt zu wenig
Laut einer aktuellen Forsa-Studie trinkt jeder vierte Bundesbürger über 14 Jahren zu wenig. Zwei Drittel der Bürger – 65 Prozent – geben dagegen an, die empfohlene Mindestmenge von 1,5 Litern zu trinken.
Auftraggeber der Studie war die “German WaterCooler Association e.V.” (GWCA). Befragt wurden deutschlandweit 1.004 Personen ab 14 Jahren.
Was passiert eigentlich, wenn man bei dieser Hitze zu wenig trinkt?
Der Rat der Deutschen Gesellschaft für Ernährung lautet, mindestens 1,5 Litern Flüssigkeit am Tag, am besten in Form von Wasser, zu trinken. Zu wenig Wasser im Körper lasse das Blut langsamer fließen, heißt es. Die Folge: Müdigkeit, Unkonzentriertheit, Muskelschwäche oder -krämpfe. Ebenso könne mit ausreichendem Trinken Kopfschmerzen vorgebeugt oder deren Stärke zumindest gemildert werden. 70 Prozent der Männer sowie 73 Prozent der Bürger ab 60 Jahre gaben an, häufiger die empfohlene Trinkmenge einzuhalten. Frauen und jüngere Personen in der Altersgruppe 14 bis 44 hielten sich demnach mit etwa 60 Prozent die Waage.
Jede dritte Frau (31 Prozent) nähme laut der Umfrage nicht die empfohlene Mindestmenge von 1,5 Litern zu sich, obwohl dem weiblichen Geschlecht höhere Ernährungskompetenz zugebilligt werde.
Erwerbstätige (68 Prozent) lägen beim Verbrauch der empfohlenen Trinkmenge merklich höher als Nicht-Erwerbstätige (62 Prozent), nicht zuletzt, weil Arbeitgeber oftmals Trinkmöglichkeiten in Form von Wasserspendern und Getränkeautomaten bereitstellten, schreibt die GWCA in ihrer Pressemeldung weiter. Gerade Wasserspender kämen durch ihre “Erinnerungsfunktion” der gesunden und vorbeugenden Trinkwasserversorgung der erwerbstätigen Bevölkerung entgegen. So empfänden 54 Prozent der befragten Bundesbürger den Wasserspender als besonderen gesundheitsfördernden Extra-Service. Das “Durstlöschen” sollte demzufolge für verantwortungsbewusste Arbeitgeber Chefsache sein.
Die GWCA appelliert insbesondere an die verantwortlichen Gesundheitspolitiker, das Thema “Ausreichendes Trinken” in die gesundheitspolitische Präventionspolitik aufzunehmen. Denn – Wasser sei Präventionsmittel Nr. 1.
Nutzt den Tag!
Hier sind gefühlte 57 Grad. Deshalb mein kurzer Tipp des Tages: Kühles Wasser zum Durstlöschen ist der Hit, wenn man ein frisches Blatt Minze reintut.
Ich will mich und Euch mit der Suche nach einer Lösung dieses vielleicht unlösbaren Problems auch gar nicht aufhalten. Ein Großteil unseres Körpers besteht nun mal aus Wasser, deshalb muss jeder für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt sorgen. Das ist Fakt. Am besten mit Wasser. Auch klar! Alles andere müsste der Körper ja erst einmal wieder zu Wasser umwandeln. Das ist für mich der plausibelste Grund, keine Fanta, Cola & Co. zu trinken. Und nur selten Fruchtsaft. 


