Beiträge über ‘Tattoo’

Tattoolos schön? Tattoolos schöner? – Viele Infos zur Entfernung von Tattoos

Tattoolos schöner? Jeder Zweite soll sich nach zehn Jahren Tattoo entfernen lassen

Während die einen sich Tattoos stechen lassen, versuchen andere, ihre Tattoos wieder loszuwerden. Im Netz kursiert eine statistische Zahl, die da lautet, dass sich jeder zweite Tattooträger nach zehn Jahren wieder von seinem Tattoo trennen will. Leider wird diese Angabe meist nur mit dem vagen Hinweis auf eine Statistik verbreitet, ich konnte die Statistik, die über die Entfernung von Tattoos selbst nicht finden. Dafür habe ich aber bei Dr. Bresser aus München eine umfagreiche und höchst informative Sammlung von Fakten, Methoden und Infos zur Entfernung von Tattoos gefunden.

Verbreitung von Tattoos in Deutschland

Konkrete Zahlen zur Akzeptanz und Verbreitung von Tattoos liefert eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach, die zum Beispiel Auskunft darüber geben, dass sich bei den jungen Menschen (U30= unter 30 Jährigen) hierzulande 2006 eine Trendwende in Sachen Tattoo ankündigte. Aber: Demnach hätten immerhin bis zu 10 Prozent der Deutschen ein Tattoo. Und andere Quellen bescheinigen dem Trend Tattoo ungebrochene Aktualität – zum Beispiel die Statistiken aufgrund von Google-Recherchen zum Thema Tattoo.

Probleme mit Tattoos: Untersuchungsergebnise

Welche Probleme mit der Haut man bekommen kann und welche Risiken und Nebenwirkungen der Eingriff mit sich bringt, wenn man sich ein Tattoo stechen lässt, untersuchten Wissenschaftler bei knapp 3.500 Tätowierten – die Ergebnisse (in Englisch) werden hier zusammengefasst.

Fazit: Wer sich vor dem Tätowieren aufmerksam anschaut, wie schwer es ist, ein Tattoo wieder vollständig loszuwerden, sich informiert, was die Entfernung des Tattoos kostet, und sich berichten lässt, wie schmerzvoll die Entfernung des Tattoos sein kann, der geht mit der Entscheidung Für oder Wider ein Tattoo hoffentlich verantwortungsvoll um.

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Tattoo: Angelina Jolie lüftet das Geheimnis um ihr neues Tattoo

Neues Tattoo nennt Daten zu Geburtsort von Brad Pitt = dem künftigen Ehemann von Angelina Jolie

Immer wieder mal, widme ich mich hier den gerne zur Schau getragenen Tattoos von Prominenten. Für alle, die sich tätowieren lassen wollen oder einfach nur neugierig sind. Als Abschreckung oder als Anregung. Diesmal geht es um ein neues Tattoo der Schauspielerin Angelina Jolie. Die hatte es sich unter den bereits vorhandenen Zeichen am Arm stechen lassen und damit wochenlang die US-Presse in Atem gehalten, die rätselte, was das neue Tattoo wohl zu bedeuten hätte. Jetzt ist das Geheimnis gelüftet: Unter den bereits gestochenen Tattoos, die laut Stern die Längen- und Breitengrade der Geburtsorte ihrer sechs Kinder angäben, habe sich Angelina Jolie jetzt die entsprechenden Daten ihres künftigen Mannes tätowieren lassen: Brad Pitt ist demnach in Shawnee, Oklahoma geboren. Und was sagt sie eigentlich damit? Ganz klar: Da läuten demnächst also die Hochzeitsglocken im Hause Jolie-Pitt…

Tattoos von Angelina Jolie – die Liste

Wer wissen will, was sich Angelina Jolie bereits wo hat auf die Haut tätowieren lassen, der kann einen Blick auf diese englischsprachige Liste werfen – wow, da stehen zig Tattoos von Angelina Jolie drauf! Und wer bei Google „Angelina Jolie und Tattoo“ eingibt, findet schnell eine Riesenbilderauswahl der schönen Jolie und ihrer tätowierten Arme, Schultern, ihres tätowierten Rückens, Nackens, Dekollettes usw. Schaut’s Euch mal an!

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Tattoo & Tattoo-Motive: Was man so trägt und was nicht

Tattoo-Schau: Tätowierte Haut regt zum Spekulieren an

Zeig mir Dein Tattoo! … Lass mal sehen! … Zieh doch bitte mal blank! …  Was da wohl noch drunter ist? … Dreh Dich mal um! … – das sind ein paar der Gedanken, die mir angesichts der ersten Zentimeter nackter und in meiner Wahrnehmung immer häufiger auch tätowierter Haut durch den Kopf schießen, wenn ich – wie am Samstag – den ersten sommerlichen Tag im Freien verbringe und meine Mitmenschen beobachte.

Im Hamburger Schanzenpark versammelten sich am Sonnabend bei lauen 21 Grad nicht nur reichlich Eltern mit ihrem Nachwuchs auf den Spielplätzen, nein, auf dem Schanzenberg saßen auch viele, viele Menschen ohne Kids und genossen einfach nur die ersten warmen Sonnenstrahlen. Ein für mich erstaunlich großer Teil der Hamburger ließ das eine oder andere Tattoo hervorblitzen. Meist sah ich nur Bruchstücke und meiner Phantasie war es überlassen, zu erraten, was da an Tattoos noch versteckt war.

Welches Tattoo trägt man heute Deutschland?

Für alle, die gerne mal wüssten, was ihre lieben Mitmenschen (die Tattoos von Promis bekommt man ja zuhauf serviert) so an Tattoos tragen, habe ich bei der Bild-Zeitung eine Galerie mit Tattoo-Fotos entdeckt, auf denen sich die Leser mit ihren Tattoos präsentieren.

Tattoo – ewige Liebe bis in den Tod oder nur ein Lebensabschnittsbegleiter?

Ich hab die Tattoo-Galerie der Bild mal durchgeklickt und komme aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus. Dazu muss ich sagen, dass ich Tattoos nicht mag. Und ich mag sie deshalb nicht, weil sie ein Eingriff in das natürliche Erscheinungsbild der jeweiligen Person und als Körperschmuck nicht mal eben so abzulegen sind. Ganz ehrlich, oft bezweifle ich angesichts von Tattoos, dass bei der Wahl eines Motivs klar war, dass ein Tattoo einen dauerhaft begleitet – und manchmal fürchte ich auch, dass der Träger seines Tattoos nicht weiß, was es bedeutet. Als ich vergangenen Sommer bei einer Nachbarin Zeugin der Entfernung eines Tattoos – natürlich über einen langen Zeitraum – wurde, vertiefte sich meine persönliche Abneigung gegen Tattoos noch um ein Vielfaches.

Macht ein Tattoo schöner?

Schön finde ich tätowierte Haut nicht – ich habe noch kein einziges Mal in meinem Leben gedacht, dass ein Mensch mit seinem Tattoo attraktiver, schöner, ausdrucksvoller, anziehender usw. auf mich wirkte als ohne sein Tattoo. Ich stehe nun mal auf ganz natürliche Schönheit und schöne Natürlichkeit. Die man durchaus mal mit Farbe (Make-up, Schminke, Haarfarbe) unterstützen oder verändern kann, aber wenn dann bitte nicht auf Dauer wie mit zum Teil gesundheitsgefährdenden Tattoo-Farben.

Aber bitte – jeder mag mit seiner Haut tun und lassen, was er will. Tattoos sind alltäglich und gesellschaftsfähig geworden – immerhin ist auch Deutschlands First Lady Trägerin eines Tribal-Tattoos – deshalb ist es mir umso wichtiger, dass jeder, der sich ein Tattoo stechen lassen will, sich ein seriöses Tattoo-Studio sucht, wo er sich ausgiebig über das Stechen eines Tattoos, die verwendeten Tätowierfarben, die mit dem Tätowieren verbundenen Schmerzen und eventuelle Risiken und Nebenwirkungen einer Tätowierung beraten lässt – und auch darüber, wie schmerzhaft, wie teuer und auch wie mitunter aussichtslos eine spätere Entfernung des Tattoos sein kann.

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Vorsicht Tattoos! Tätowierfarben enthalten gefährliche Stoffe – neue Studie liefert Beweise

Vorsicht Tattoo: Aktueller Bericht über gefährliche Stoffe in Tätowierfarben veröffentlicht

Laut eines gestern veröffentlichten Berichts der Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter Karlsruhe und Freiburg, die Tätowierfarben untersucht haben, sind in den 38 in 2010 untersuchten Proben gesundheitsgefährdende und teils unzulässige Stoffe enthalten.

Tätowierfarben im Test: gefährliche Inhaltsstoffe

Die Ämter haben die Ergebnisse ihrer Untersuchung „Tätowierfarben rot, orange, gelb“ online gestellt – dort kann man sowohl nachlesen, wie die Prüfer die Tätowierfarben getestet haben, als auch, zu welchen erschreckenden Ergebnissen sie gekommen sind. Hier die Ergebnisse des Tätowierfarben-Tests für Euch im Überblick:

„Untersuchungsergebnisse: Im Jahr 2010 wurden insgesamt 38 Tätowierfarben auf Einhaltung der Vorgaben der Tätowiermittelverordnung untersucht.

Geprüft wurde auf kritische Inhaltsstoffe und auf das Vorhandensein der vorgeschriebenen Kennzeichnungselemente:

  • Bei 6 Proben waren Farbstoffe enthalten, die für Tätowierfarben nicht zugelassen sind; das sind die Pigmente mit den Colour Index-Nummern (CI): CI 74260, CI 73900, CI 21108, CI 11710.
  • In 6 Proben wurden verbotene Azofarbstoffe eingesetzt. Bestimmt wurden die aromatischen Amine 2,4 Toluylendiamin und o-Anisidin.
  • 1 Probe enthielt eine Spur des verbotenen Stoffes Phenol.
  • 1 Probe enthielt das kanzerogene Nitrosamin N-Nitrosodiethanolamin (NDELA) in einer hohen Konzentration von 156 µg/kg. Bei kosmetischen Mitteln darf NDELA nicht nachweisbar sein, die Nachweisgrenze liegt je nach Produkt bei 10 bis 20 µg/kg. Dieser Richtwert wurde also um ein Vielfaches überschritten.
  • In 5 Proben wurde der technische Konservierungsstoff 1,2 Benzisothiazol-3(2H)-on mit Gehalten von 44 – 172 mg/kg bestimmt. Für kosmetische Mittel ist dieser Konservierungsstoff nicht zugelassen, der Einsatz dieses Stoffes ist derzeit für Tätowierfarben nicht geregelt, er muss aber deklariert werden. Dies war nicht der Fall.
  • Bei 25 Proben war die Kennzeichnung unvollständig, d.h. es waren nicht alle erforderlichen Kennzeichnungselemente auf dem Etikett angegeben.
  • 25 Tätowierfarben enthielten Pigmente, die zwar für kosmetische Mittel nicht zugelassen sind, aber deren Einsatz in Tätowierfarben nicht geregelt ist.“

Eine tabellarische Übersicht zu den Ergebnissen des Tätowierfarben-Tests stellen die Untersuchungsämter hier für Euch bereit.

Tattoo: Wie man ein vertrauenswürdiges Tattoo-Studio findet

Für alle, die sich tätowieren lassen wollen: Achtet bitte darauf, dass Ihr ein seriöses Tattoo-Studio wählt, dessen Tatowierfarben den gesetzlichen Richtlinien entsprechen und die nicht gefährlich für Euch sind. Wie Ihr das richtige Tattoo-Studio findet, könnt Ihr im YaaCool-Interview mit „Totto“ Jeratsch, Hygiene-Experte und Inhaber der Freien Manufaktur Hamburg (Tattoo- und Piercing-Studio) und im Artikel „So finden Sie das richtige Tattoo-Studio“ nachlesen.

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Intimpiercings – warum macht Ihr das?

Warum lasst Ihr Euch ein Intimpiercing stechen?

Seit ich den Artikel unserer YaaCool-Redakteurin Birke über Intimpiercings bei Frauen gelesen habe, frage ich mich, warum einige von Euch so etwas machen. Wie kommt Ihr auf die Idee, Euch den Intimbereich mit einem Piercing zu schmücken? Und ist ein Intimpiercing Euch nur das: Schmuck? Oder hat es auch eine Bedeutung beim Sex? Stimuliert es Euch oder Euren Partner? Und hat das Piercing beziehungsweise die Entscheidung dafür etwas mit der derzeit ebenfalls im Trend liegenden „Haarlosigkeit“ im Intimbereich zu tun? Ist Intimpiercing ein Folgetrend von Intimrasur? Schreibt mir doch mal, warum Ihr bereit seid, den Schmerz beim Stechen eines Intimpiercings zu ertragen! Vielleicht mag die eine oder andere auch mal einen Erfahrungsbericht abgeben?

YaaCool Beauty beim Video-Dreh zum Thema Tattoo & Piercing

YaaCool Beauty bleibt auf jeden Fall an den Themen Tattoo, Piercing & Intimpiercing dran, scheint es doch viele von Euch zu interessieren. Deshalb steht heute auch Drehtag auf dem YaaCool-Redaktionskalender: YaaCool Beauty besucht einen Profi und dreht für Euch Videos in einem Hamburger Tattoo-/Piercing-Studio. Ich bin schon sehr gespannt darauf, was wir da heute erleben. Euch kann ich schon mal ankündigen: Ihr könnt Euch demnächst bei YaaCool Beauty also neue Trends und mit Videos bebilderte Infos zum Thema anschauen.

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Anti-TV-Tipp: Tattoo Attack – Deutsche Promis stechen zu

Tattoo-Attack: Wer sticht wen?

Der TV-Sender RTL II – das ist der bei dem die gefühlt: hundertsiebenundzwanzigste Staffel von Big Brother läuft oder auch schon lief – startet eine neue Doku-Soap mit dem Titel: „Tattoo Attack – Deutsche Promis stechen zu“. Ohne die Worte auf die Goldwaage legen zu wollen – das heißt für mich, dass sich Promis als Tätowierer betätigen wollen. Doch bei näherer Betrachtung beziehungsweise genauer Lektüre des Ankündigungstextets von RTL II lassen sich in der Sendung Promis tätowieren. Übrigens, ich will jetzt überhaupt gar nicht anzweifeln, dass es sich um Promis handelt. Der Sende-Titel ist echt daneben!
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Lest selbst: „‚Tattoo Attack – Deutsche Promis stechen zu‘ begleitet pro Folge zwei Prominente auf ihrem spannenden Weg zum Wunsch-Tattoo durch Unsicherheit, Tränen und Freude: Marc Terenzi, Carsten Spengemann, Oli P., Lucy Diakovska, Martin Semmelrogge & Co. so privat, wie man sie noch nie gesehen hat. Das sind große Emotionen, die unter die Haut gehen.“ Wer’s sehen will, findet hier Infos zu den Sendeterminen und den Inhalten der ersten beiden Episoden von Tattoo Attack.

Mein ultimativer Fernsehtipp für Montag, 16. August 2010, 22 Uhr 15 lautet: AUSSCHALTEN!

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Die neue First Lady ist tätowiert – na und?

Kaum ist Christian Wulff zum neuen deutschen Staatsoberhaupt gewählt, geht’s seiner Frau an die Wäsche. Laut Berichten von „Shortnews“ trägt die 36-jährige Präsidentingattin Bettina Wulff nämlich ein Tattoo am rechten Oberarm. Laut der Online-Ausgabe der „Süddeutschen Zeitung“ handelt es sich dabei um ein sogenanntes Tribal Tattoo, das die neue First Lady Deutschlands bei öffentlichen Auftritten als Ex-First-Lady Niedersachsens gerne mit einer Stola bedeckt habe.

Ist die Tätowierung unserer First Lady eine Diskussion wert? Nein!

Und deshalb schreibe ich hier auch nichts mehr dazu. Es sei denn, Tätowierungen werden demnächst per Gesetz zum Standard für alle erhoben: Dann würde ich mich dagegen wehren, lauthals und wortreich. Ich mag nämlich keine Tattoos. Aber wenn Bettina Wulff ihr Tattoo gerne trägt, bitteschön, dann soll sie das, ohne dass wir uns unser Maul darüber zerreißen. Es muss ihr gefallen und vielleicht noch ihrem Mann – unserem neuen Staatsoberhaupt. Und der soll dazu gesagt haben: „Ich habe eben eine coole Frau.“ That’s it.

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