Beiträge über ‘straff’

Beckenbodentraining – mit Liebeskugeln zu straffer Schönheit von innen!

Beckenboden braucht nach der Schwangerschaft Training

Beckenboden, Beckenboden, Beckenboden – das ist heute mein Thema. Als Dreifachmutter natürlich auf die Welt gepresster Babys weiß ich, wovon ich hier spreche. Gleichwohl ich meinen Beckenboden so wirklich erst nach der Geburt des ersten Kindes kennenlernen sollte. Gemeinsam mit meiner Hebamme, die mir und Gleichgesinnten beziehungsweise Gleichgeschundenen während der Rückbildungsgymnastik-Kurse erklärte, welche Übungen ich wie auszuführen hätte, um meinen Beckenboden zu spüren und dessen Muskeln zu stärken. Was soll ich sagen, in den Kursstunden ist es mir nicht wirklich gelungen, meinen Beckenboden zu erspüren. Schon gar nicht, ihn zu trainieren.

Da ich aber auch Sorge hatte, wegen eines schwachen beckenbodens später Probleme wie Inkontinenz zu bekommen, wollte ich meinem Beckenboden Gutes tun. Und damit mir selbst, ganz klar. Wenn ich mich wohl fühle, fühle ichmich auch schön. Tropfend käme weder das eine noch das andere Gefühl zustande. Ich kann gar nicht glauben, dass acht Millionen der Frauen, jede Fünfte zwischen 25 und 75, hierzulande von Inkontinenz betroffen sein sollen.

Also befolge ich seitdem den Ratschlag meiner Hebamme, die Beckenbodenmuskeln im Alltag immer mal wieder anzuspannen, sei es in der Schlange im Supermarkt oder an der Bushaltestelle. Das hilft tatsächlich wie mir meine Gynäkologin neulich bestätigte. Auch meine regelmäßigen Trampolin-Hüpfminuten stärken den Beckenboden, wenn ich ihn beim Hüpfen entsprechend anspanne. Den Rat, während des Pipimachens den Urinstrahl zu stoppen, sollte man dagegen nicht als Training verstehen, sondern lediglich als Test – ein zu häufiger Zwischenstopp ist umstritten, weil er gesundheitliche Schädenverursachen könne. Das Zusammenspiel Blase, Schließmuskel und Urinieren werde davon mitunter beeinträchtigt, wissen Experten.

Doch meine Hebamme berichtete uns frischen Müttern auch von einem speziellen Beckenbodentraining mit ziemlich „heißen“ Kugeln: Sie heißen Smart-Balls, Geisha-Kugeln, Beckenboden-Kugeln, Lust-Kugeln, Lust-Perlen oder Liebes-Kugeln – zwei miteinander verbundene hohle Kugeln inklusive Rückholfaden, die frau ähnlich wie ein Tampon tief in die Scheide in Richtung Muttermund einführt, um angeblich die Muskulatur ihres Beckenbodens zu stählen. Und damit stärkeres Bewusstsein für ihren Körper und dessen Funktionen zu entwickeln. Oft liest man auch, dass frau dank der Kugeln zu erfüllterem Sex komme, doch das ist sehr umstritten. Ursprünglich stammen die Kugeln aus Japan, heißt es.

Liebeskugeln haben ihren Ruf weg

Da sie auch als erotisches Spielzeug verkauft werden, haben sie einen entsprechenden Ruf. Und deshalb verstehe ich es sehr gut, wenn die eine oder andere die Liebeskugeln nicht aufs Kassenband legen mag, gleichwohl es die Kugeln heute in gut sortierten Drogerien schon in unterschiedlichen Modellen gibt. Ich habe mich seinerzeit jedenfalls nicht getraut, die Dinger in meiner Lieblings-Drogerie zu kaufen. Und schon gar nicht in einem Erotikshop. Also hat mir und Gleichinteressierten meine Hebamme welche besorgt, die ist schließlich vom Fach, zumindest, was den Beckenboden betrifft. Heute würde ich die beckenbodentrainierenden Liebeskugeln bequem bei verwoehndich.de oder einem anderen Anbieter kaufen – ganz geheim und unbeobachtet.

Wie funktionieren die Liebes-Kugeln zum Beckenbodentraining?

Die eingeführten Liebeskugeln, die heutzutage aus Kunststoff sind, haben jeweils rotierende Innenkugeln, die die Muskulatur des Beckenbodens stimulieren sollen, wenn Frau sich durch ihren Alltag bewegt und die Kugeln zum Vibrieren bringt. Schließlich soll die Frau dank dieser Muskelstimulation nur angeregt (ein Schelm, der Böses dabei denkt) werden, die Beckenbodenmuskeln im Moment der Stimulation zu spüren und gezielt zu trainieren. Das heißt also, dass die Beckenbodenmuskeln schon in einem minimal trainierten Zustand sein sollten, um das Beckenbodentraining mit Hilfe der Kugeln zu unterstützen. Viele Hebammen empfehlen die Liebes-Kugeln deshalb als ergänzendes Trainingsgerät.

Je nach individueller Beschaffenheit der Beckenbodenmuskulatur spüren die Frauen die eingeführten Liebeskugeln unterschiedlich: Während eine Frau mit schwacher Beckenbodenmuskulatur zumindest anfangs Mühe haben wird, die Liebeskugeln nicht zu verlieren , merkt eine Frau mit starken Muskeln die Kugeln möglicherweise nur bei aufwändigen Bewegungen, etwa Treppensteigen oder Joggen.

Nutzt den Tag!