Beiträge über ‘Haut’

Anti Aging: Wann beginnt man mit gezielter Anti-Aging-Pflege?

Glatte, makellose Haut ist ein weit verbreitetes Schönheitsideal unserer Zeit. Eine Haut, die frei von Pigmentflecken (auch Altersflecken genannt) und Falten ist, wird verbunden mit Attributen wie attraktiv, gesund und jugendlich. Kosmetik- Industrie und zugehörige Diensleistungsbranche setzen seit geraumer Zeit auf das Thema Anti-Aging, mit unzähligen Produkten und Anwendungen.

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Was tun, wenn Pickel sprießen?

Ich hatte vor einem Dreivierteljahr etwa im wahrsten Sinne des Wortes die Nase voll von Pickeln. Ich war 40 und hatte fast tagtäglich neue Exemplare im Gesicht. Vorzugsweise in der sogenannten T-Zone, also Stirn über der Nasenwurzel, Nase und Kinn. Nur, wer selbst unter Pickeln leidet, kann wohl verstehen, wie ich mich bis dahin fühlte. Ich trug immer, wenn ich das Haus verlassen wollte oder musste, Make-up, um Pickel und Hautunreinheiten wie Mitesser darunter zu verstecken. Das gelang mir mehr oder weniger gut. Zum Glück lassen sich im Internet viele praktische Tipps zum Kaschieren der Pickel finden.

Woher kommen meine Pickel?

Jahrelang schon bin ich den Ursachen meiner Hautprobleme auf der Spur. Zum einen habe ich wohl eine väterlicherseits ererbte Neigung zu unreiner Haut, zum anderen haben die während 10 Fehlgeburten und drei erfolgreichen Schwangerschaften mit anschließenden langen Stillzeiten durcheinander geratenen Hormone sicher auch ihren Beitrag dazu geleistet, dass ich Problemhaut habe.

Da Hormonschwankungen jahrelang also Alltag waren, die ich nicht wirklich beeinflussen konnte, habe ich mir auch die Mühe gemacht, mein Essen auf Pickelpotential hin zu überprüfen. Ich habe also bestimmte Lebensmittel alleine (isoliert) gegessen und geschaut, was sich auf der Haut so zeigte. Dabei stellte ich fest, dass es tatsächlich Milch und Milchprodukte sind, die den Pickelwuchs bei mir fördern. Süßigkeiten, insbesondere der darin enthaltene Zucker sind demnach ein Verursacher hässlicher Pickel – ebenso wie auch ein Zuviel an Grünfutter (Salatblätter in allen Farben und Formen) und Obst sich auf der Haut bemerkbar machte.

Da ich jedoch weder auf meine alltäglichen Portionen an Salat, Gemüse und Obst noch auf das ab und zu gerne gegessene Stückchen Schokolade verzichten wollte, konnte ich diese Ursachen kaum ausmerzen. Lediglich auf Milchprodukte verzichte ich weitgehend – die Ausnahme: Käse in allen Variationen. Ohne Käse kann ich nicht, wo ich doch schon auf Fleisch verzichte.

Fruchtsäure: Meine beste Waffe gegen Pickel

Ich musste also einen Weg finden, die Bildung der Pickel zu beeinflussen. Von außen. Dazu habe ich mich mit den Dingern wirklich auseinandergesetzt. Und die Lösung, die sich nach vielen Recherchen für mich und mein Gesicht herauskristallisierte, hieß: Fruchtsäure. Die ätzt nämlich die obere Hautschicht runter, so dass sich der Hautdeckel des im Entstehen befindlichen Pickels nicht so standhaft wehrt, den überschüssigen Talg abfließen zu lassen. Je eher der aber frei fließt, desto weniger besteht die Gefahr, dass sich aus einer verstopften Pore (Talgstau) ein hässlicher Pickel entwickelt.

Ich entschied mich nach all der Theorie für ein praktisches Experiment und kaufte mir in der Apotheke meines Vertrauens eine Creme mit Fruchtsäure – in einer geringen Dosis von 10 Prozent. Die trage ich seitdem Abend für Abned auf meine systematisch mit Reingungsgel und Tonic gereinigte Haut auf. Das prickelt leicht. Und was soll ich sagen? Ich bin seitdem nahezu pickelfrei! Und wenn sich ein Pickelchen zeigt, ist es nach der nächsten Nacht kaum noch zu sehen. Ich bleibe deshalb bei der Dosis, schütze die Haut tagsüber mit UV-Filtern vor Sonnenlicht. Ich könnte die Creme auch tagsüber tragen, aber da ich schon mit der Einmal-Anwendung zufriedenstellende Hautergebnisse bekomme, bleibe ich dabei.

Nutzt den Tag!

 

Gepostet am 04.04.2013, 12:39
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Epilierer: Glatte Haut ohne Schmerzen?

Viele Frauen wünschen sich schöne, glatte Haut ohne lästige Haare oder kratzige Stoppel. Schließlich entspricht solch glatte Haut dem weit verbreiteten und anerkannten Schönheitsideal. Doch nach dem Rasieren sind schon am nächsten Tag die ersten Härchen sichtbar und das zeitraubende Prozedere beginnt wieder von vorne.

Wer sich allerdings über mehrere Wochen hinweg haarfreie Beine oder Arme wünscht, der sollte zum Epilierer greifen. Der Epilierer schneidet die Haare nicht nur über der Haut ab, sondern zieht aus ihrer Wurzel, die tief in der Haut sitzt, heraus. Hierfür verfügt der Epilierer über mehrere Pinzetten, welche die störenden Haare erfassen und entfernen. So hat man auch über mehrere Wochen hinweg angenehm glatte Haut und muss nicht mehr täglich zum Rasierer greifen.

Das Epilieren hat noch einen weiteren Vorteil: Starker Haarwuchs wird mit der Zeit schwächer. Inzwischen sind verschiedene Epilierer im Handel erhältlich, die sich auch für eine Haarentfernung im Gesicht, unter den Achseln oder im Bikinibereich eignen. Eine vielseitige Auswahl an Epilierern findet man im Internet, zum Beispiel der Seite auf Otto.de.

Epilieren? Nein danke!

Trotz der guten Ergebnisse nach der Epilation greifen noch immer viele Frauen bevorzugt zum Rasierer. Aus Angst vor Schmerzen? Das Epilieren muss nicht zwangsläufig mit starken Schmerzen verbunden sein. Mit etwas Übung und Vorbereitung kann man die Schmerzen mildern und freut sich anschließend über mehrere Wochen haarfreie Haut.

Schmerzfrei epilieren – so geht’s

Die zu entfernenden Haare sollten weder zu lang noch zu kurz sein. Sind die Haare zu kurz, können die Pinzetten diese nicht richtig greifen. Zu lange Haare hingegen brechen ab. Die besten Ergebnisse erzielt man, wenn die Haare eine Länge von drei bis fünf Millimetern haben. Daher empfiehlt es sich, längere Haare vor der Haarentfernung mit einem Haarschneider zu kürzen.

Vor dem Epilieren sollte man entweder duschen oder ein Bad nehmen. Das warme Wasser weicht die Haut auf und die Haare lassen sich im Anschluss leichter und vor allem schmerzfreier entfernen. Allerdings sollte die Haut vor dem Epilieren gut abgetrocknet werden und fettfrei sein. So gleitet das Gerät besser über die Haut und alle Härchen werden erfasst.

Grundsätzlich sollten die Haare immer gegen die Wuchsrichtung entfernt werden. Dadurch kann der Epilierer jedes Härchen erfassen und entfernen. Zieht man die Haut zudem etwas straffer, wird die Haarentfernung nochmals schmerzfreier und gründlicher.

Epilieren – das erste Mal ist am schlimmsten!

Auch wenn die Schmerzen bei der ersten Epilation beinahe unerträglich waren, sollte man den Epilierer nicht gleich aus dem Badezimmer verbannen. Denn je öfter man die Haare mit dem Epiliergerät entfernt, desto schmerzfreier wird es. Durch das Zupfen wird der Haarwuchs schwächer und die Haare wachsen feiner nach. Je feiner die Haare sind, desto weniger Schmerzen hat man im Anschluss beim Epilieren. Durchhalten lohnt sich also in jedem Fall!

Nutzt den Tag!

Gepostet am 15.03.2013, 12:34
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Schön für die Hochzeit!

Die Hochzeit ist für viele Frauen ein wichtiger Beauty-Termin, wenn nicht der wichtigste überhaupt. Zur Hochzeit will jede Frau schön sein, wenn nicht die Schönste überhaupt. Und ganz klar, auch der Mann will mit seiner schönsten Seite glänzen. Das Brautpaar hat jedoch nicht nur die Schönheit im Sinn, sondern auch die Organisation der Hochzeit und des Hochzeitsfestes. Das kann Stress bereiten und Stress macht weder schön, noch ist er gesund. Was also sollte man beachten, wenn man schön und entspannt heiraten will?

Wer sich entschließt, einander das Ja-Wort zu geben, tut gut daran als Erstes zu entscheiden, ob er die Hochzeitsplanung und Umsetzung der Hochzeitsvorbereitungen alleine übernehmen oder sie einem professionellen Hochzeitsplaner überlassen will. Beides hat Vor- und Nachteile. Menschen, die gern die Fäden in der Hand haben, haben bei der Organisation ihrer Hochzeit vielleicht weniger Stress, als wenn sie sie einem Profi in die Hand geben, den und dessen Arbeit sie dann ständig kontrollieren wollen. Ein professioneller Hochzeitsplaner nimmt selbstverständlich auch Geld für seine Dienste – das Geld spart, wer selber plant und organisiert.

Wunschtermin – ein schöner Tag lässt alle schön aussehen

Der Wunschtermin für die Hochzeit hat selbstverständlich auch mit dem Thema Schönheit zu tun: In Abhängigkeit von Location und Termin wählen die Brautleute ihre Garderobe. Wer also von einem bestimmten Brautkleid träumt, sollte seine Hochzeit entsprechend terminieren, damit möglichst auch das Wetter mitspielt. Ein sonniger, strahlender Tag, zeigt sich auch nahezu immer im Gesicht der Brautleute und ihrer Hochzeitsgesellschaft. Wichtig: Draußen-Fotos sind fast immer schöner als welche aus dem Studio … Zur Anmeldung im Standesamt sollte man immer mehrere mögliche Termine dabei haben, denn nicht immer ist der persönliche Wunschtermin auch noch frei.

Die Wahl eines Standesamtes liegt jedem Brautpaar frei. Für einen Überblick der Möglichkeiten, kann man rechtzeitig schon mal einen Blick ins Internet werfen. Jede Menge Auswahl für eine Hochzeit im Standesamt bieten spezielle dafür gemachte Portale. Ist das gewünschte Standesamt gefunden, sollte man möglichst schnell Kontakt dorthin aufnehmen, um seinen Wunschtermin zu sichern. Steht der, sind auch schon die Gäste einzuladen. Über die Gästeliste sollte man gut nachdenken. Am schönsten Tag des Lebens will man schließlich von den Liebsten Menschen umgeben sein – familiärer Zwist, Konkurrenzkampf und mehr sollten auf dem Hochzeitsparkett nicht ausgetragen werden. Um dies auszuschließen, hat man die Gästeliste, die man entsprechend zusammenstellt.

Beautytime als entspannende Auszeit von Hochzeitsvorbereitung

Sind Location und Dekoration gebucht, das Essen vorgekostet und bestellt, die Geschenkeliste entschieden und die Hochzeitsklamotten samt Brautstrauß gekauft, ist der Hochzeitstermin meist schon sehr nahe gerückt. Der Stress-Pegel steigt und der Körper reagiert mit Stress-Symptomen: Mitunter sieht man schon der haut an, dass sich braut und Bräutigam darin nicht 100-Prozent wohlfühlen, weil die Hochzeitsvorbereitungen sie (über)anstrengen.

Deshalb sollten Beautytermine in die Vorbereitungen einbezogen werden, wie der Gang zum Hochzeitstortenbäcker oder zum Hochzeitskutscher, ganz gleich ob dessen Gefährt Räder hat oder von Vierbeinern gezogen wird. Wer erst kurz vor der Hochzeit über Frisur und Make-up nachdenkt, ist schlecht beraten: Denn auch die Wahl der Frisur und des Make-ups verschafft Sicherheit, die man dem Stress, der sich sowieso einstellt, je näher der große Tag rückt, entgegensetzen kann. Nimmt man sich als Paar Zeit für ein Beautyerlebnis zwischendurch, tut man der Vorfreude auf die Ehe ebenso Gutes wie Körper und Seele.

Tipp: Brautleute aufgepasst! Keine Experimente mit neuen Beauty-Produkten kurz vor der Hochzeit. Auf ungewohnte Inhaltsstoffe könnte die Haut offensichtlich reagieren, denn sie ist im Hochzeitsstress oft ebenso empfindlich wie die Nerven der Heiratenden. Besser setzt man auf Bewährtes.

Entspannend ist eine Hochzeit mit all ihren Vorbereitungen selten. Aber richtig gemacht, kann man den Stress in Grenzen halten. Und das verschönert den großen Tag sichtlich. Grantiert!

Nutzt den Tag!

Gepostet am 12.03.2013, 16:44
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Hau(p)tsache Lifestyle

Du bist, was Du isst! Diesen Spruch nehme ich ernst. Alles, was ich esse, zeigt sich früher oder später: Die Haut reagiert zum Beispiel recht schnell darauf, was ich Tag für Tag in mich hineinstopfe. Wobei ich nicht wirklich stopfe, das war noch nie meine Art. Ich esse von Haus aus gerne und habe Spaß am Kochen. Doch ich kenne meinen Körper inzwischen recht gut und reagiere auf seine Bedürfnisse meist mit Verstand, seltener mit Leidenschaft.

Haut belegt Versorgungslage des Körpers

Unsere Haut reagiert schnell auf eine Unterversorgung mit Wasser. Denn sie speichert etwa ein Drittel der gesamten Flüssigkeit unseres Körpers. Die Haut besteht zu 80 Prozent aus Wasser, mangelt es an Wasser, weil wir zu wenig Flüssigkeit über Speisen und Getränke zuführen, werden als erstes die Wasserreservoirs der Haut benutzt, um die lebensnotwendigen Funktionen der Organe aufrechtzuerhalten. Sinkt der Feuchtigkeitsgehalt der Haut, büßt sie an Funktionen ein. Sie verliert an Elastizität und Spannkraft. Und bei stärkerem beziehungsweise anhaltendem Wassermangel erkennt man diesen auch am Hautbild: Die Haut bekommt trockene Stellen, knittert leichter, verliert an gesunder Farbe und Gesundheit. Immerhin ist die Haut nicht nur Begrenzungsorgan unseres Körpers, sondern auch Schutzorgan. Sie ist die schützende Barriere zwischen unserer Umwelt und uns. Eine unterversorgte haut kann die Schutzfunktion auf Dauer nicht optimal ausfüllen, Krankheitserreger können sich darauf breit machen und gegebenenfalls auch in den Körper eindringen.

Umwelteinflüsse hinterlassen sichtbare Spuren auf der Haut

Doch nicht nur das, was wir essen, trinken oder inhalieren, beeinflusst unser Hautbild und damit unser Aussehen, unsere Schönheit. Auch die Umwelt hinterlässt Spuren auf unserer Haut. Bestes Beispiel: Die Sonne. Die Strahlen der Sonne tun einerseits Körper und Seele gut. Sie sind maßgeblich an der Bildung von Vitamin D (auch Sonnenvitamin genannt) in der Haut verantwortlich. Und das wiederum ist ein existenzieller Stoff. Doch Teile der Sonnenstrahlen schaden uns, sie rufen in der haut eine Abwehrreaktion hervor: Sonnenbräune als natürlichen Hautschutz. Ist dieser aufgrund der Stärke der Strahlung nicht mehr ausreichend, können nachhaltige Hautschäden die Folge sein, beispielsweise Hautkrebs.

Hinzu kommt, dass wir auf Sonnenstrahlen mit Mimik reageren: Wir kneifen die Augen zu. Nebenwirkung: Falten. Aber das nur nebenbei.

Schadstoffe in unserer Luft, zum Beispiel Autoabgase, Feinstaub aus Industrie und Verkehr oder anderer Schmutz, werden von uns inhaliert. Außerdem setzen die Partikel sich auf unseren  Haaren und unserer Haut nieder. Normalerweise wirkt die Hautbarriere so schützend, dass die Stoffe nicht in unseren Körper eindringen können. Doch wie gesagt, der Hautschutz ist nicht immer optimal.

Hautprobleme erkennen und behandeln – für Gesundheit und Schönheit

Wer Hautprobleme oder Haarprobleme hat, sollte diesen ernsthaft auf den Grund gehen. Dazu kann man seinen Hautarzt aufsuchen, der Haut und Haare analysiert. Oder er verweist Betroffene an Experten, die Haut und Haare bezüglich einer Schadstoffbelastung prüfen. Inzwischen kann man auch online die Dienste von Experten in Anspruch nehmen und ermitteln, wie es um die Versorgung des Körpers mit Vitalstoffen steht. Bei gaedomed.com erfährt man beispielsweise, wie sich der Stoffwechsel anregen lässt.

Jeder von uns kann beeinflussen, wie stark der Körper sich selbst schützen kann. Gesunde, nährstoffreiche, nachhaltig wirkende Nahrungsmittel sind das eine. Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt, besser: Gang durch die Umwelt, das andere.

Nutzt den Tag!

Alle Tage wieder: Rasieren, Rasieren, Rasieren – aber nur mit scharfer Klinge!

Ich weiß nicht, wie Ihr Eure unerwünschten Körperhaare los werdet, aber ich greife nach Exkursen mit einem elektrischen Epiliergerät und mit einer IPL-Behandlung (intense pulsed light), die ich wegen einer Schwangerschaft abgebrochen habe, nach wie vor alltäglich zum Rasierer, um mir in der Dusche unerwünschte Haare zu entfernen. Die Handgriffe kann ich im Schlaf, die Rasur ist Routine und der dafür nötige Zeitaufwand ist deshalb recht gering. Kurz: Ich bin mit dem Rasieren ganz zufrieden und auch mit dem Ergebnis, das mir meine Ladyshaver & Co. so bieten.

Wobei ich selbstverständlich darauf achte, dass ich immer scharfe Klingen geladen habe. Nichts ist unangenehmer, als mit einer unscharfen Klinge auf der Haut herumzufahren, die nicht in der Lage ist, die unerwünschten Härchen ritsch ratsch auf der Hautoberfläche zu kappen. Sind die Klingen frisch, reicht es tatsächlich, die zu enthaarenden Hautpartien ein, zwei Mal zu rasieren.Sind sie es nicht, ist nicht nur die Rasur als solche unangenehm und aufwändiger, sondern auch die Haut kann in Mitleidenschaft geraten: Rötungen oder gar so ungünstig rasierte Härchen, die beim Nachwachsen einwachsen und Pickel verursachen, können als Nebenwirkungen auftreten.

Weil ich neben dem Job einen Haushalt mit vielen Personen und noch mehr Bedürfnissen führe, achte ich auch pingelig darauf, immer ausreichend neue Rasierklingen im Haus zu haben. Jahrelang einer Rasierermarke treu, war es nie ein Problem, für Nachschub zu sorgen. War! Heute morgen in meiner Lieblingsdrogerie um die Ecke stand ich nämlich so vor dem Rasierer- und Rasierklingenregal, um schnell neue Klingen beziehungsweise das entsprechende Pappkärtchen dafür in den Einkaufskorb zu legen, das mir dann der Kassierer an der Kasse in die Klingenpackung tauscht, als ich irgendwie ins Leere griff. Nein, das Regal war nicht leer. Da hingen etliche Rasierer für Damen und auch Klingen und diese Pappkarten – nur meine war nicht dabei. Hmhm. Natürlich habe ich erst ein zweites und drittes Mal alles gecheckt, bis ich mich an einen der Mitarbeiter wandte, um zu fragen, wo denn die Klingen für meinen Rasierer beziehungsweise das Pappkärtchen dafür wohl sei.

Der folgte mir auf dem Fuße zum Regal, ich hatte ihn zuvor beim Auffüllen der Kühltruhe gefunden und bezirzt, mir doch bitte behilflich zu sein, was schnell der Fall war. Deshalb mag ich die Drogerie ja auch so gerne. Doch die herzlichste Hilfsbereitschaft hilft nicht, wenn meine Klingen nicht mehr im Angebot sind. Und dem war offensichtlich so. Ich habe da ein Rasierermodell daheim, das wohl ausgelaufen sei. Wie ärgerlich! Nun ist das aber ein Gebrauchsgegenstand, an dem ich nicht wirklich hänge. Ohne Trennungsprobleme wandte ich mich, inzwischen wieder allein, dem Angebot der aktuellen Rasierer nebst Klingen zu. In den Jahren, die ich glücklich mit meinem Rasierer und den zugehörigen Klingen verbracht hatte, es mögen so gefühlt zehn an der Zahl gewesen sein, hat sich hier einiges getan. Neue, modernere und laut Verpackung allerlei Wirkung versprechende Gerätschaften zu Preisen, die mich umgehauen haben. Nicht nur der Rasierer selbst ist teuer, auch die Klingen kosten mehr als meine Exklingen.

Als übicherweise schnell kaufentschiedene Verbraucherin habe ich etwas getan, was ich selten tue. Ich habe das Geschäft ohne einen neuen Rasierer verlassen. Und mich zuhause vor den Computer gesetzt, um mal zu schauen, was das Internet in Sachen Rasierer so meint. Mein Mann hat es da leicht. Für seinen Rasierer Ersatzteile zu besorgen, ist ein Kinderspiel. Ich lernte, dass mein Rasierer tatsächlich nirgendwo mehr zu haben ist. Dafür aber noch die passenden Klingen. Ich habe einen Vorrat bestellt. Und mir vorgemerkt, mich in Ruhe nach einem neuen Rasierermodell umzuschauen. Es heißt ja, drum prüfe, wer sich ewig bindet. Wobei es hier besser heißen müsste: rasiert.

Nutzt den Tag!

 

Trotz Weihnachtsstress Zeit für sich finden

Weihnachtszeit ist Stresszeit

Dieser Tage geschieht es immer häufiger: Man trifft auf Zeitgenossen, die unter dem Alltagsstress leiden. Denn der alltägliche Stress zurzeit ist eigentlich kein alltäglicher, sondern ein eher ungewöhnlich hoher, der in der Vorweihnachtszeit jedoch zum Alltag gehört. Da wird an Festtagsmenüs gebastelt, die jedem an der Festtafel Platz nehmenden Menschen schmecken sollen, die Festgewänder müssen gesichtet und gegebenenfalls neu besorgt werden, die Festtagsdekoration der Räume steht an, der Weihnachtsbaum will gekauft und aufgestellt und gechmückt werden und als wäre dies nicht genug – den wohl größten Stress verursacht nach wie vor sicher das Besorgen der passenden Geschenke für alle die, die beschenkt werden wollen oder müssen.

Stress pur, oder? Vielen Menschen ist die Anspannung geradezu ins Gesicht geschrieben. Sie haben für kleine Schwätzchen zwischendurch kaum noch Zeit, sind immer in Eile und erledigen drei Besorgungen zeitgleich. Ich frage mich jedes Jahr um diese Zeit: Ist das gesund? Meine Antwort: Nein! Doch der Stress ist nicht zu vermeiden, denn der Weihnachtsrummel ist ein in der Gesellschaft manifestierter, der jedes Jahr nicht nur aufs Neue anläuft, sondern in meinen Augen immer höhere Anforderungen an die einzelnen Menschen zu stellen scheint. Weihnachtsdekorationen unterliegen neuerdings modischen Trends, da wird das Bäumchen jedes Jahr neu eingekleidet. Wahnsinn!

Anti-Stress-Maßnahme: Auszeit nehmen und Wellness zelebrieren

Wer nicht schon vor Heiligabend in die Knie gehen will, ob des Drucks, der von Besorgungslisten und Wunschzetteln ausgeübt wird, dem rate ich, sich ganz dringend kleine Auszeiten aus dem Trubel zu nehmen. Am besten schafft man sich bewusst Zeitinseln, in denen man sich nur um sich und seine Bedürfnisse kümmert. Solche Mini-Urlaube für Seele und Körper füllen leere Tanks auf, seien es nun physische Kräfte oder Ideen, die einem nahezu ausgingen. Eine gute Maßnahme zum Selbstschutz, schließlich ist Stress Auslöser vieler gesundheitlicher Probleme, ist eine Wellness-Session im eigenen Bad. Dazu braucht es nicht viel und die Wirkung ist, das weiß ich als berufstätige Dreifachmutter aus eigener Erfahrung, immens. Vorausgesetzt, das Bad ist geputzt, andernfalls käme zumindest bei mir kein Wohlfühlgefühl auf, sind nur wenige Zutaten nötig, um abzuschalten:

  • Kerzenlicht
  • leise Musik oder Naturgeräusche für die Hintergrundbeschallung
  • ein schönes Getränk (Saft, Tee)
  • kuschelige Handtücher und selbstverständlich
  • tolle Produkte um den Körper zu pflegen.

Wie aber schafft man sich den Freiraum, um im Bad ungestört alle seine Sinne zu befriedigen und Anti-Stress-Maßnahmen zu ergreifen? Nutzt hierfür bitte alle Hilfe, die Ihr kriegen könnt, denn es lohnt sich: Ein wohliges Bad wärmt in der feucht-kalten Jahreszeit bis auf die Knochen durch, es entspannt und dank passender Pflege tut man seiner Haut Gutes. Ich zum Beispiel bade immer dann, wenn der Tag sich dem Ende neigt und alle Kinder eingeschlafen sind.

Nutzt den Tag!

Gepostet am 18.12.2012, 12:05
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