Beiträge über ‘Botox’

Anti Aging: Wann beginnt man mit gezielter Anti-Aging-Pflege?

Glatte, makellose Haut ist ein weit verbreitetes Schönheitsideal unserer Zeit. Eine Haut, die frei von Pigmentflecken (auch Altersflecken genannt) und Falten ist, wird verbunden mit Attributen wie attraktiv, gesund und jugendlich. Kosmetik- Industrie und zugehörige Diensleistungsbranche setzen seit geraumer Zeit auf das Thema Anti-Aging, mit unzähligen Produkten und Anwendungen.

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Botox und Hyaluron – wie die Anti-Falten-Mittel wirken

Falten sind eine Nebenwirkung des natürlichen Alterungsprozesses – für die meisten allerdings eine unerwünschte. Frauen hadern mit den Falten häufiger als Männer. Wer dem Prozess der Faltenbildung im Gesicht gezielt entgegenwirken möchte, hat heute eine ganze Reihe wirksamer Anti-Falten-Waffen: zum Beispiel Botox und Hyaluronsäure. Beide Mittel sollen hier kurz vorgestellt werden.

Ein Nervengift als Faltenkiller

Das Nervengift Botulinumtoxin (Info) hat sich als wirksames Anti-Falten-Mittel seit dem Ende der 1990er-Jahre weltweit einen Namen gemacht: Botox. Mittlerweile nutzt man den Namen Botox, die geschützte Marke des Pharmakonzerns Allergan Inc., Kalifornien, (USA), als Synonym für Botulinumtoxin-A und Produkte daraus.

Botulinumtoxin wird von Bakterien namens Clostridium Botulinum produziert. Weil sich die Bakterien in verdorbenen Wurstkonserven vermehren, nannte man sie botulus – das lateinische Wort für Wurst. Einsatz findet Botox als weißes Pulver, das in einem Serum aufgelöst wird.

Warum Botox gegen Falten wirkt

Botox wirkt gegen mimisch verursachte Falten im Gesicht, weil es das Freisetzen des Botenstoffs Azetylcholin verhindert, der von den Nervenenden freigesetzt wird, um Muskeln zur Bewegung zu animieren. Ohne den Botenstoff bleibt der Muskel unbeweglich, teilweise oder ganz, so dass sich das darüberliegende Gewebe und die Haut entspannen. Mit Botox kann jeder der Gesichtsmuskeln lahmgelegt werden – was Falten, die bei regelmäßiger Mimik mit der Zeit entstehen, vorbeugt.

26 Gesichtsmuskeln hat der Mensch. Davon sind vor allem diese für die Mimik verantwortlich:

  1. Augenbrauenheber (Musculus frontalis), Stirnmuskel oder Kopfhaubenmuskel: Er liegt in ganzer Breite auf der Stirn bis hin zum Haaransatz.
  2. Augenbrauensenker (Musculus corrugator supercilii): Er zieht die Augenbrauen über der Nase nach unten und sorgt so für ein Stirnrunzeln.
  3. Augenlidheber (Musculus levator palpebrae superioris): Er spielt bei erstaunter Mimik eine Rolle.
  4. Augenringmuskel (Musculus orbicularis oculi): Er umschließt jeweils ein Auge und sorgt für das Schließen der Augenlider (Blinzeln).
  5. Oberlippenheber, Kleine Jochbeinmuskel (Musculus levator labii superioris): Erhilft uns, Ekel auszudrücken.
  6. Große Jochbeinmuskel (Musculus zygomaticus major): Er ist Teil der Lachmuskulatur.
  7. Lippendehnmuskeln (Musculus risoriusun und Platysma).
  8. Mundringmuskel (Musculus orbicularis oris), Lippenspannmuskel: Er wird von anderen Muskeln gehalten und ist deshalb besonders beweglich.
  9. Mundwinkelherabzieher (Musculus depressor anguli oris).
  10. Unterlippenherabzieher (Musculus depressor labii inferioris): Er zieht die Unterlippe gerade herab.
  11. Schmollmuskel (Musculus mentalis):  Ist die Haut auf dem Kinn runzelig, ist dieser Muskel aktiv.

Fakt ist: Je häufiger eine mimische Bewegung gemacht wird, desto eher gräbt sie sich dauerhaft sichtbar in das Hautbild ein. Da die Haut im Verlauf des natürlichen Alterungsprozesses an Elastizität und Spannkraft verliert, wird die Mimikfaltenbildung noch unterstützt. Botox wird als sogenannter Filler injiziert und lähmt den Muskel unter der Haut. Keine Muskelbewegung, keine Mimik, keine Mimikfalten – so einfach ist das. Je eher man also Botox unterspritzt, desto wirkungsvoller ist es im Kampf gegen die Falten – allerdings lässt die Wirkung derFaltenunterspritzung mit der Zeit nach. Die Botoxbehandlung muss also regelmäßig wiederholt werden, um dauerhaft glatte Haut zu haben.

Deshalb ist es besonders wichtig, die Behandlung erfahrenen Profis zu überlassen, zum Beispiel eine auf Unterspritzungen spezialisierte Praxis, und nicht auf Möchtegern-Profis hereinzufallen, die das Nervengift nicht richtig anwenden und so der Gesundheit und der Schönheit dauerhaft schaden können. Auch ein Zahnarzt ist hier wohl kaum der passende Facharzt! man wendet sich in jedem Fall besser an Fachärzte für Plastische und Ästhetische Medizin, also sogenannte „Schönheitschirurgen“. Auch hier gilt: Nur der Facharzt, der ein ausführliches Beratungsgespräch inklusive der Aufklärung über eventuelle Nebenwirkungen, Risiken und Kosten mit Ihnen durchführt, ist vertrauenswürdig. Vor allem in Großstädten hat man heute eine ganz gute Auswahl an Spezialisten, für eine erste recherche lohnt sich der Blick ins Internet. Die Suche nach Unterspritzungen z.B. in Berlin liefert entsprechende Ergebnisse.

Hyaluronsäure als Anti-Knitter-Falten-Mittel

Auch Hyaluronsäure (HA) hat sich als Faltenfiller bestens bewährt. Sie ist naturgemäß Bestandteil des Bindegewebes und kann ungeheuer große Mengen Wasser binden. Der somit hohe Feuchtigkeistgehalt in der Haut sorgt für deren optimale Funktion: Die Haut bleibt glatt, straff und elastisch. Mit dem Altern verliert die Haut an Hyaluronsäure, sie wird trockener, knittriger und faltiger. Diverse Kosmetika liefern heute Hyaluronsäure von außen, die muss jedoch in sogenannten Fragmenten (HAF) im Produkt stecken, um wirkungsvoll ins Bindegewebe vordringen zu können. Also Augen auf beim Hyaluron-Creme-Kauf!

Wirkungsvoll ist Hyaluronsäure besonders dann gegen Knitterfalten (Anti-Age), wenn sie unter diese gespritzt wird. Der Effekt einer Unterspritzung mit Hyaluron ist sofort sichtbar, die Haut wirkt glatter, straffer und jünger. Aber: Hyaluron wird wie Botoxvom Körper abgebaut, so dass eine Widerholung der Behandlung notwendig ist, um ein dauerhaftes Verjüngungsergebnis zu erzielen.

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Botox boomt: Botulinum statt Botulinumtoxin – neuer ungiftiger Name = neue Kunden?

Botox gegen Falten immer beliebter

Laut eines aktuellen Berichts der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung (SZ) sinke die Hemmschwelle vor Botox hierzulande: Immer mehr Menschen ließen sich demnach mit Botulinumtoxin behandeln und ihre Falten wegspritzen. Nun soll das Nervengift Botulinumtoxin sogar umbenannt werden, damit es harmloser klingt: Künftig soll der Name Botulinum lauten.

Kein Risiko bei Botox-Behandlung?

Laut Experten sei das aus einem Bakterium gewonnene Mittel Botulinumtoxin vollkommen risikofrei: „Es gibt keine ungefährlichere Therapie als die Botulinumtherapie“, versicherte GÄCD-Generalsekretär Matthias Gensior in der SZ. Damit sich das Botulinumtoxin künftig für uns (potentielle) Konsumenten auch so harmlos anhöre wie es angeblich sei, wolle die Gesellschaft den Begriff Botulinum anstelle von Botulinumtoxin etablieren, schreibt die SZ-Online.

Botulinum statt Botulinumtoxin = „ungiftiger“ Name soll Konsumenten locken

Viele Patienten würden vor dem „‚Gift‘ Botulinumtoxin zurückschrecken und die Behandlung mit der Substanz ablehnen. Sie wählten dann andere, teils sogar risikoreichere Verfahren. Beim kosmetischen Einsatz würden aber nur kleinste Mengen gespritzt, so dass bei sachgerechter Dosierung und Anwendung keine Vergiftung auftreten könne“, sagt GÄCD-Präsident Gerhard Sattler in der SZ.

Das ist doch lächerlich – wer zu der erwiesenen Wirkung von Botulinumtoxin ggen vorhandene und entstehende Falten steht und das Zeug entsprechend als ANti-Falten-Mittel benutzt, der tut es doch um der Wirkung willen und nicht wegen des Namens. Die Streichung des „Gifts“ im Namen – Botulinum statt BotulinumTOXIN – ändert doch nichts an der Giftigkeit des Nervengifts.

Mehr als 7.000 mehr Botox-Konsumenten in 2010 als 2009


Nach einer Hochrechnung auf der Basis einer Mitgliederbefragung der GÄCD im Jahr 2010 ließen sich laut der SZ mehr als 70.000 Menschen ihre Falten mit Botulinumtoxin behandeln, im Jahr davor waren es demnach noch 63.000. Insgesamt zählte die GÄCD 2010 rund 134.000 Faltenbehandlungen und 117.000 Schönheitsoperationen, so die SZ.

Schönheits-Operationen: Brust-OPs und Intimchirurgie ganz oben auf der OP-Wunschliste der Deutschen

Angeführt werde die Statistik über Schönheitsoperationen von Laserbehandlungen der Haut, es folgen Lid- und Nasenkorrekturen sowie Fettabsaugungen. Lippen und Ohren würden demnach ebenso häufig korrigiert wie Brüste. Ein steigendes Interesse verzeichnen die Mediziner laut der SZ bei der Intimchirurgie: Immer mehr Frauen lassen sich demnach die Schamlippen operieren. Die Gründe für die Vergrößerung oder Verkleinerung der Schamlippen seien teils ästhetisch und teils medizinisch motiviert – er gehe aber in mehr als 50 Prozent der Fälle von ästhetischen Gründen aus, sagte der Gynäkologe Frank Schneider-Affeld in dem SZ-Bericht.

Was Männer wollen: Deutsche Männer lassen sich ihren Penis vergrößern – wegen der Optik

Bei Männern erfreuen sich chirurgische Eingriffe im Intimbereich laut SZ-Online ebenfalls steigender Beliebtheit: Eine Penisvergrößerung beim Schönheitschirurgen stehe demnach bei den Männern noch vor Hals-Stirn-Facelift, Lippen- oder Ohrenkorrektur. Allerdings beschränke sich der Eingriff ausschließlich auf die optische Wirkung.

Wer hätte das gedacht? Ich!

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Fotonachweis/copyright: Kollektion und Urheberrecht:  © iStockphoto / © iStockphoto

Nicole Kidman gefällt ihre eigene Botoxfratze nicht mehr

Darauf haben wir gewartet. Darauf, dass die Schauspielerin Nicole Kidman endlich mal in den Spiegel schaut und zugibt – dass sie, seit sie offensichtlich Botox spritzt – längst nicht mehr so aussieht wie sie selbst. Nun soll dieser Moment gekommen sein, so berichtet zumindest „Viply – die tägliche Dosis Hollywood„. Demnach soll die einst und hoffentlich bald wieder wunderschöne Kidman gesagt haben: „Ich habe auch Botox benutzt, aber mir gefiel nicht, wie danach mein Gesicht aussah.“

Mir auch nicht! Aber ich hoffe, dass in einem Jahr, wenn der Kidman-Körper das Botox absorbiert hat, wieder alles in neuer, alter Frische zu sehen ist.

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Gepostet am 07.01.2011, 11:57
Tags: , , , , | Kategorie: Beauty-Klatsch
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Wider die Zornesfalte: Der V-Griff nach Daniela Ziegler

So manches treibt uns in den Zorn. Zornig zu sein, ist an sich ja auch nicht schlecht. Dann und wann. Irgendwie muss die ärgernde Luft ja raus aus dem Körper, aus der Seele. Nur leider bildet sich bei einer zornigen Mimik die sogenannte Zornesfalte auf der Stirn. Und die gräbt sich im Laufe der Lebensjahre mit regelmäßigen Zornausbrüchen immer tiefer ins Gesicht – solange man nicht von Beginn an Botox gegen die Mimikfalte einsetzt.

Ein Massagegriff gegen die Zornesfalte auf der Stirn – statt Botox

Für alle die, für die der Einsatz von Botox eh zu spät käme, weil die Falte des Zorns sich schon eingegraben hat, oder für die das Spritzen des Nervengifts Botulinumtoxin aus anderen Gründen gar nicht in Frage kommt, für alle die, die bereit sind, mit eigener Handarbeit gegen eine bereits vorhandene Zornesfalte vorzugehen, habe ich heute den passenden Handgriff: der V-Griff nach Daniela Ziegler.

Die Schauspielerin und Sängerin Daniela Ziegler hat ihn in ihrem Buch „Aphrodite-Training: Mehr Weiblichkeit, mehr Sinnlichkeit, mehr Lust. Einfache Übungen aus Yoga, Beckenbodentraining und Bodystyling“ gezeigt.

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Gepostet am 08.09.2010, 09:55
Tags: , , , , | Kategorie: Doreens Beauty-Spiegel
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Desperate Housewife Teri Hatcher liefert Beweis: Ich brauche kein Botox!

Hausfrauen brauchen keine Botox-Spritze!

Auf ihrer Facebook-Seite beweist das Desperate Housewife Teri Hatcher mit zahlreichen mimischen Fotos, also gerunzelter Stirn zum Beispiel, dass sie kein Botox (mehr) nutzt. Gucken könnt ihr hier: Botoxfreie Stirn von Teri Hatcher.

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Gepostet am 14.08.2010, 05:20
Tags: , , , , , | Kategorie: Beauty-Klatsch
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Botox sorgt für glatte, jüngere Haut und … Gefühlskälte!

Botoxfratze & emotionale Begriffstutzigkeit

Über das Anti-Mimikfalten-Mittel Botox und seine Wirkung auf Aussehen und Gesundheit wird viel diskutiert: Fakt ist, dass das entsprechend injizierte Nervengift Botulinumtoxin die Muskeln im Gesicht lähmt, die für den mimischen Ausdruck verantwortlich sind und somit für relativ faltenfreie Glätte, zum Beispiel auf der Stirn, sorgen kann. Dann nämlich, wenn Mimikfalten wie die Zornesfalte über der Nasenwurzel sich noch nicht sehr ins Gesicht gegraben haben.

Der Begriff „Botoxfratze“ ist für die zum Teil sehr ausdruckslosen Gesichter von Botoxanwendern längst im alltäglichen Sprachgebrauch. Dass derart maskenhafte Gesichter weder eigene Emotionen ausdrücken, noch die ihrer Gegenüber widerspiegeln können, ist auch wissenschaftlich belegt. Man weiß inzwischen sogar, dass Botox das Denken verlangsamt: Botox führt laut Forschern zu einer Form von Begriffsstutzigkeit. Was dahinter steckt? Experten erläutern das Phänomen mit Hilfe der sogenannten Facial-Feedback-Hypothese.

Botox behindert das Zeigen & Fühlen von Gefühlen!

Doch nicht nur das: Jetzt fanden US-amerikanische Forscher heraus, „dass das Beauty-Gift“ Botox, so die Online-Ausgabe der Bildzeitung „auch das Fühlen von Emotionen behindert!“ Wissenschaftler vom Barnard College in New York spritzten demnach Versuchspersonen Botox und ließen sie emotional aufregende Filme gucken. Das Ergebnis: „Je weniger Emotionen im Gesicht ausgedrückt werden konnten, desto weniger fühlten die Probanden auch im Vergleich zur Kontrollgruppe.“ Die Forscher nehmen an, dass es wie ein Verstärker auf Gefühle wirkt, wenn sie im Gesicht widergespiegelt werden, schreibt die Bild weiter.

Dass sich immer mehr Menschen mit Botox stylen, hat immerhin für sich, dass die Wissenschaft genug „Versuchskaninchen“ hat, um die Wirkung des Nervengiftes auf den Körper, in das es injiziert wird, zu untersuchen. Ich bleib – informationsbeschaffungstechnisch gesehen – dran an dem Zeugs!

Nutzt den Tag!