Beiträge über ‘Blond’

Haarfarbe: Brond, ombre – Namen eines Gigatrends

Manche Styles bleiben eine zeitlang trendy – und das war’s. Andere werden zu Trends, einige gar zu Megatrends. Und nur ganz wenige haben das Zeug zum Gigatrend.

Meine aktuelle Haarfarbe – Brond – soll laut Presseberichten ein Gigatrend sein – nicht nur bei Stars und zumindest in dieser Saison. Ihr wisst ja, Brond trägt, wer sich als (gesträhnte) Blondine die Haare dunkler färbt und dessen Haarefarbe sich von Wäsche zu Wäsche auswäscht, insbesondere in den einst blonden Strähnen und/oder Spitzen. Der Verlauf der Haarfarbe von Dunkel zu Hell, vom Ansatz zur Spitze ist genau das, was den Trend ausmacht. Die Differenz der Töne darf (muss!) groß sein!

Nutzt den Tag!

Gepostet am 19.10.2010, 12:13
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Nicole Richie: Von Blond zu Braun und wieder zurück

Schmusesänger Lionel Richies Töchterchen Nicole weiß wahrlich nicht, was sie will: Die Busenfreundin – oder nicht? – von It-Girl Paris Hilton, die wegen ihrer falschen Extension verklagt wurde, hatte sich im Juni ihre blonden Haare braun gefärbt und lag damit voll im Trend. Wie ich. Doch inzwischen ist sie längst wieder Blond. Weiß die Dame eigentlich, was sie will? Und was sie ihren Haaren damit antut? Und uns Journalisten?

Ich fand sie in Brünett hübscher und das sage ich nicht, weil ich BROND bleiben will.

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Ich bin brond! Der neue Trend aus den USA – ich trage ihn!

Brond! Der neue Farbtrend aus den USA: zwischen Blond und Brünett

Dass ich nach zwölf Jahren den Schritt von einer blondgesträhnten inzwischen falschen Blondine zu einer Brünetten gewagt hatte, habe ich Euch hier schon berichtet. Der Farbwechsel ist jetzt mehr als vier Monate her. Das Brünett hat sich mit den ursprünglich blondgesträhnten und dann repigmentierten Haaren zu einer ganz aufregenden Mischung verwaschen. Ich finde es schön. Und liege damit voll im Trend! Ohne, dass ich den Trend als solchen kannte. Geschweige denn den Namen des aktuellen Farblooks aus den USA: Brond! Das trägt man jetzt.

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Gepostet am 30.08.2010, 06:01
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Warum ich gar nicht mehr blond bin

Von Blond zu Brünett: Warum ich nicht mehr Blond sein wollte

Zwölf Jahre lang hatte ich blonde Strähnchen. Blond – bis vor kurzem war das meine Haarfarbe. Die einzige, die ich mir vorstellen konnte. Für mich. Ich hatte sie gerne. Doch meine Haare sind längst nicht mehr so schön blond nachgewachsen wie einst: Als Kind war ich weizenblond, jetzt bin ich dunkelblond, fast schwarz. Und natürlich kommen jetzt die ersten grauen Haare, die ich auch gerne verstecken würde, selbstverständlich.
Der ständig nachwachsende und wegen der dunklen Farbe immer viel zu schnell zu sehende Ansatz hat mich in letzter Zeit sehr genervt. Und auch das viele Geld und die viele Zeit, die für den Friseurbesuch jedesmal drauf gingen, veranlassten mich dazu, mich nach Alternativen umzusehen. Ein bis vier Mal pro Jahr hatte ich mit mindestens 130 Euro und vier Stunden Zeit pro Sitzung zu rechnen – das war mir einfach zuviel. Ich stiefelte also zum Friseur meines Vertrauens – Marlies Möller am neuen Wall – um eine große und offensichtliche Veränderung meines Aussehens herbeiführen zu lassen. Ich bin dort seitdem ich Marlies Möller in einem Interview persönlich kennengelernt hatte. Und auch das muss ich an dieser Stelle sagen: Die handgemalten Strähnchen im Hause Möller waren wirklich die schönsten, die ich je trug – es waren aber auch die teuersten, zugegeben.

Ich schilderte meiner Friseurin meinen täglich wachsenden Unmut und sagte, dass heute der Tag gekommen sei, an dem wir etwas dagegen unternehmen. Also ich weniger, sie vor allem. Darin bestätigte mich mein Blick in die Runde: Die vier Kundinnen, die mit mir im schwarzen Spiegelzimmer saßen, waren alle älter, viel älter als ich. Alle trugen Strähnchen. Das wäre also meine blonde Zukunft. Die junge Friseurin war Feuer und Flamme angesichts meines Mutes und ich befürchtete ein bisschen, dass ich jetzt ein Versuchskaninchen sein würde. Ich betete ein Stoßgebet zum lieben Herrgott und ließ sie anschließend schalten und walten.

Wie eine Repigmentierung mein Aussehen veränderte

Meine Brille war während der mehrstündigen Aktion runter von der Nase und die Frage, ob ich denn nicht mal schauen wolle, mit der die Haarexpertin mich alle Viertelstunde konfrontierte, verneinte ich jedesmal aufs Neue freundlich aber bestimmt. Man unterwarf meine bis zum Ende durch und durch geblondeten Haare nach einem Trockenschnitt, der Spezialität des Hauses Marlies Möller, einer sogenannten Repigmentierung. Sie waren deshalb zunächst einmal lilafarben. Das war kein schöner Anblick. Dann kam ein Braun drauf. Ich vertraute der Friseurin voll und ganz. Ich war sehr gespannt und schob jeden Zweifel an der ganzen Verwandlung kurzerhand vom Tisch. Irgendwann endlich war ich fertig. Ich setzte meine Brille auf und schaute in den Spiegel. Dort sah ich eine Brünette, mich an Schneewittchen erinnernde Frau. Die sah toll aus! Das war ich! Immer noch! Ich fragte mich ernsthaft, warum ich nicht schon längst diesen Schritt gewagt hatte.

Die Farbe meiner Haare war echt schön. Sie leuchtete im Licht und brachte meine graublauen Augen stärker zum Leuchten, als mein Blond es jemals gekonnt hatte. Ich wurde umringt von fünf Kolleginnnen meiner Friseurin, die mir alle gratulierten – und ihr natürlich auch: Dazu, dass die Farbe gelungen sei. Und die Verwandlung somit auch. Also doch Versuchskaninchen! Und: Ich hörte, wie sie alle der Reihe nach zugaben, auch jahrelang blondiert gewesen zu sein. Klar, sie sind jetzt alle brünett. Aha! Da haben wir’s!

Die Farbe hält und hält und hält

Das Ganze ist jetzt genau zwei Monate her. Das strahlende Braun hat sich während der ersten drei Wäschen etwas ausgespült – und ist einem natürlicheren, helleren Ton gewichen. Hinzu kommt, dass wegen der vorherigen blonden Strähnchen und der sommerlichen Sonneneinwirkung jetzt ein natürlicheres Farbspiel stattfindet. Das Allertollste aber ist: Die Haarexpertin hat wirklich genau den Ton meines nachwachsenden Haares getroffen – das heißt: Ich sehe bis heute trotz etwa dreieinhalb Zentimetern nachgewachsenen Haares keinen Farbansatz! Und das ist ein Ergebnis, dass ich mir lobe. Das wollte ich!

Ich kann anderen Blondinen zu diesem Schritt nur raten. Die 280 Euro für meine Totalverwandlung von Blond zu Brünett haben sich in meinen Augen und denen aller meiner Bekannten und Freunde, Verwandten und Nachbarn gelohnt – bis auf eine Ausnahme: meine Mutter. Die fand mich in Blond schöner. Aber da sie mir den Friseur nicht bezahlt, muss sie mich jetzt in Brünett ertragen. Übrigens, die Farbe könnte ich auch zuhause auffrischen. Das spart Zeit und Geld. Obwohl ich, ehrlich gesagt, unsicher bin, zu welchem Produkt in meiner Lieblingsdrogerie Budni ich greifen soll: Die Zahl der Farbveränderer ist derart groß. Da verliere ich schon wieder alle Lust. Und vielleicht gehe ich deshalb bei Bedarf, den ich farbtechnisch übrigens noch längst nicht sehe, wieder zu meiner Friseurin. Ein bisschen verwöhnen lassen und klönen, Klatschzeitungen lesen und so, das gehört ja doch irgendwie auch auf die Agenda meines Daseins. Und ich stehe ja ganz und gar auf die herrliche Massage, die mein Kopf bei Marlies Möller bekommt. Übrigens, meine Blondshampoos aus dem Vorratsschrank im Bad habe ich Secondhand verkauft. Denn ich bin nicht mehr Blond. Ich bin Brünett!

Nutzt den Tag!