Archiv für die Kategorie "Schönheit von innen"

Nahrungsergänzungsmittel im Dienst von Schönheit und Gesundheit

So manches Beautyproblem lässt sich gezielt lösen, indem man seinem Körper die Stoffe zuführt, die er braucht, um gesund und attraktiv zu bleiben. Nicht immer deckt man schließlich den Bedarf des Körpers mit seiner Ernährung.

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Heilwasser: Unser täglich Heilwasser

Über 70 Prozent des menschlichen Körpers sind Wasser. Die Haut, selbst flächenmäßig größtes Organ, ist der größte Speicherort des Körperwassers: Sie besteht zu gut 80 Prozent aus Wasser und speichert ungefähr ein Drittel des gesamten Wassers unseres Körpers.

Heilwasser wirkt

Hau(p)tsache Wasser: Wasser macht schön

Mangelt es uns an Wasser, zum Beispiel, weil wir zu wenig trinken, kann man das ziemlich schnell an der Haut sehen. Denn der Körper ist so auf Überleben programmiert, dass er die (über)lebenswichtigen Organe zuerst versorgt und ihre Funktionalität sicherstellt. Ist zu wenig Wasser im Umlauf, werden die Reserven geleert, sprich: die Haut entwässert. Sie verliert in der Folge an Funktionalität, Elastizität und Spannkraft. Da sie auch schlechter durchblutet ist, wirkt „trockengelegte“ Haut auch blasser, fahler und grauer als gesunde rosige Haut.

Es ist also kein Mythos, dass Wasser schön macht, sondern daily business – zumindest, wenn man den Job Schönheit hauttechnisch betrachtet.

Abnehmen mit Wasser

Dass Wassertrinken außerdem den gesamten Stoffwechsel fördert und damit auch wesentlicher Bestandteil einer gesunden Ernährung ist, weiß inzwischen auch jeder. Dennoch schaffen es die wenigsten, ihren Durst mit Wasser zu stillen. Stattdessen werden Getränke getrunken, die der Körper erst einmal mühselig verstoffwechseln muss, um ihren Wassergehalt verwerten zu können, so, wie er ihn verwerten kann. Zucker und seine Ersatzstoffe, Farbe und andere Bestandteile, zum Beispiel Kohlensäure, bedeuten deshalb einen Mehraufwand für unseren Verdauungsapparat.

Nicht zu vergessen: Wasser hat keine Kalorien, im Gegenteil, laut Studien hilft es, diese optimal zu verbrennen. Wasser ist in meinen Augen nicht nur Lebenselixier und als solches Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Mittel, um gesund schlank zu bleiben oder abzunehmen.

Aus diesem Grund bemühe ich mich schon seit langem, meinen Flüssigkeitsbedarf mit purem Wasser zu stillen. Das funktioniert bei mir am besten mit warmen Wasser. Ich trinke es aus der Leitung, weil ich der Umwelt und mir Plastikflaschen ersparen möchte, von der Schlepperei mal ganz abgesehen.

Welches Wasser soll man trinken?

Doch Leitungswasser ist aus ökologischer Sicht auch nicht ohne. Seine Qualität hängt nicht nur vom Liefergebiet ab, sondern auch von den Leitungen in meinem Haus. Ein Handwerker sagte mir schon vor Jahren, dass das Wasser aus der Leitung schon siebenmal durch einen Menschen hindurchgeflossen sei. Immer wieder berichten Wissenschaftler, dass Schadstoffe aus verschiedenen Quellen (Abwasser von Industrie, Landwirtschaft, Haushalten) im Grundwasser landen – und damit auch irgendwann in der Leitung, denn Klärwerke und Wasserversorger könnten sie gar nicht alle herausfiltern.

Alternativen zu Leitungswasser

Grund genug, sich nach anderen Wasserquellen umzuschauen? Auf jeden Fall. Doch welches Wasser trinkt man am besten? Mineralwasser, Quellwasser, Tafelwasser, Heilwasser? Wasser ist nicht gleich Wasser, oder?

Zum Glück ist hierzulande alles gesetzlich geregelt – nicht nur begrifflich (Kennzeichnung), sondern auch inhaltlich (chemische und mikrobiologische Zusammensetzung) und herstellungstechnisch (Gewinnung und Herstellung) – auch das Wasser.

Trinkwasser ist nach der Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) „Wasser für den menschlichen Gebrauch“ (Nicht vergessen: Wir spülen auch unsere Toilette mit Trinkwasser!). Es stammt zu 30 Prozent aus oberirdischen und zu 70 Prozent aus unterirdischen Grundwasservorkommen.

Mineral-, Quell- und Tafelwässer sind laut Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTV) vom 1.9.2005 als Lebensmittel für die menschliche Ernährung deklariert und werden aus unterirdischen Wasservorkommen gewonnen. Diese sind von Mutter Natur aus vor oberflächennnaher Verunreinigung geschützt. Der Grund, warum sie als rein und natürlich gelten. Das trifft auch auf Heilwasser zu. Heilwasser wird jedoch nach dem Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln (AMG) vom 26.7.2000 als Arzneimittel angesehen.

Heilwasser – die Brunnen in Deutschland.

Heilwasser – Arzneimittel mit Wirkung

So gibt es in Deutschland 60 Heilwasser, die wie Arzneimittel zugelassen werden müssen. Doch nicht nur das: Zu dem umfangreichen Zulassungsantrag gehöre unter anderem ein analytisches, pharmakologisch-toxikologisches und klinisches Sachverständigengutachten. Darüber hinaus brauche der Heilbrunnen noch die so genannte Herstellungserlaubnis, die bestimmte innerbetriebliche Voraussetzungen regele, zum Beispiel geeignetes Fachpersonal und vorhandene Räumlichkeiten zur Abfüllung, Prüfung und Lagerung von Heilwasser, schreibt Daniela Heinrich von der TU Bergakademie Freiberg in Sachsen.

Die Wirkung der Heilwasser ist oft schon seit Jahrhunderten bekannt und ihr Genuss hat lange Tradition. Sie sind bis heute Naturheilmittel. Die deutschen Heilwasser unterscheiden sich laut dem Dachverband Deutsche Heilbrunnen „je nach regionaler Herkunft in ihren Mineralstoffzusammensetzungen und Wirkweisen. Fast alle Heilwässer dürfen täglich getrunken werden, da sie frei von Nebenwirkungen sind“. Die Website des Verbandes zeigt die deutschen Heilwasserbrunnen auf einer übersichtlichen Landkarte. Nicht alle Heilwasser gibt es demnach zu kaufen, und die, die im Handel sind, gibt es nicht überall.

Wasser, wie’s schon die Alten Römer tranken

Purer Zufall, dass mir ein Bekannter neulich ein Glas Wasser aus einer Flasche Heilwasser anbot, von einer Quelle, die ich bis dahin zwar nicht kannte, Bad Niedernauer Römerquelle, die alten Römer offensichtlich aber schon. Ich mochte das Wasser, es schmeckte mir auch wegen seines geringen natürlichen Gehalts an Kohlensäure gut. Dass das Römer-Wasser wie versprochen die Verdauung anregen und Beschwerden bei Magen-Darm-Erkrankungen lindern kann, kann ich nach einem Glas nicht beurteilen. Doch ich kann mir gut vorstellen, es statt Leitungswasser zu trinken. Dann könnte es seine Wirkung auf meinen Verdauungstrakt beweisen. Und dami seinenBeitrag für meine Gesundheit und Schönheit leisten. Leider gibt’s das Römerwasser laut Hersteller (noch?) nicht in meinem Umkreis (20 Kilometer) zu kaufen.

Nutzt den Tag!

Fotos: Informationsbüro Heilwasser (Grafik), Deutsche Heilbrunnen

Pickel? Die Milch macht’s!

Laktoseintoleranz – ein Normalfall für viele

Ich bekomme von Kuhmilch Pickel. Immer wenn ich Milchprodukte wie Joghurt, Quark, Käse oder Sahne esse beziehungsweise trinke reagiert mein Körper darauf offensichtlich mit unreiner Haut und Pickeln und spürbar mit Magengrummeln und Bauchkneifen. Mitunter zeigt der Verdauungstrakt auch recht druckvoll, dass Milchprodukte nicht nach seinem Geschmack sind, oder besser gesagt: er gesteht sein Unvermögen ein, mit diesen fertig zu werden, und schmeißt diese kurzerhand raus. Mitunter sehr schnell. Da es meinen Vorfahren ähnlich ergeht, wenn sie Milch oder Milchprodukte zu sich nehmen, schließe ich auf eine Neigung zur Unverträglichkeit, die ich geerbt habe. Wenn ich auf Ratgeberseiten im Internet meine Symptome (Bauchweh, Völlegefühl, Blähungen, Durchfall, Übelkeit) mit denen vergeiche, an denen man eine Laktoseintoleranz erkennen kann, stimmen viele überein. Denn eigentlich ist es nicht die Milch als Endprodukt der Kuh, auf die ich intolerant reagiere, sondern lediglich der Bestandteil Laktose, also der Milchzucker,  in der Kuhmilch. Bei Wikipedia heißt es, dass „für etwa 75 Prozent der erwachsenen Weltbevölkerung Laktoseintoleranz der Normalfall sei“. Viele, oder? Betroffene haben zu wenig bis gar keine Laktase (Laktasemangel), so nennt man das Verdauungsenzym, das Milchzucker verdauene hilft.

Milch – entwundertes Lebensmittel

Seit ich mich näher mit Ernährung befasse, ist mir nach und nach klargeworden, dass Milch längst nicht das wunderbare Nahrungsmittel ist, als das sie oft verkauft wird. Zumindest ich zähle mich zu den Menschen, die auf Milch mit unerwünschten Nebenwirkungen reagieren. Und das macht mir nicht nur den Genuss von vornherein zunichte. Die vermeintlich positive Wirkung von Milch auf meine Gesundheit zweifle ich stark an: Zum Beispiel wird Milch als der Kalziumlieferant schlechthin genannt. Dabei ist das Kalzium in Milchprodukten, die verarbeitet wurden, längst nicht mehr so stark vertreten wie in frischer Milch. Seit ich Kinder habe und diese gestillt habe, ist mir zudem bewusst, dass meine Milch für meine Säuglinge perfekt war und Kuhmilch perfekt für Kälbchen ist – aber deshalb nicht automatisch optimal für Menschen sein muss.

Hau(p)tsache Milch?

Gesundheit hat auch immer etwas mit Rund-um-Wohlgefühl zu tun. Und wer sich in seiner Haut zuhause fühlt, der zeigt das auch nach außen: Gesundes Aussehen, Attraktivität, Schönheit sind offensichtlicher Ausdruck von Gesundheit. Gesunde Haut ist ebenmäßig, rein und strahlend. Ungesunde Haut ist oft unrein, pickelig und fahl. Milch, die mir Hautunreinheiten beschert, ist für meinen Körper ungesund. Einige Studien belegen, dass Milch Hautunreinheiten fördert, ja gar die Hautkrankheit Akne. Ich habe daraus den Schluss gezogen, einfach wenig Milch und Milchprodukte zu genießen und statt dessen auf Alternativen zu setzen: Die Sahne auf den frischen Erdbeeren im Sommer ist mir nahezu unersetzlich, die Milch im wärmenden Haferschleim am Wintermorgen dagegen kann man gut mit Fruchtsaft ersetzen und den Schleim als warmes und knackiges Frühstück mit Obst, Nüssen und Kernen anrichten.Pflanzliche Miclh wie Sojamilch oder Reismilch ist auch ein guter Ersatz für Kuhmilch. Neuerdings kaufe ich auch laktosefreie Joghurts, Quarks und Käse. Eine tolle Lösung, wie ich finde. Die mir den etwas höheren Preis auf jeden Fall wert ist.

Meine Haut dankt mir den Verzicht auf Milch mit schöner Glätte. Ich bin zwar nicht pickelfrei, aber pickelfreier – und das ist ein Segen.

Beckenbodentraining – mit Liebeskugeln zu straffer Schönheit von innen!

Beckenboden braucht nach der Schwangerschaft Training

Beckenboden, Beckenboden, Beckenboden – das ist heute mein Thema. Als Dreifachmutter natürlich auf die Welt gepresster Babys weiß ich, wovon ich hier spreche. Gleichwohl ich meinen Beckenboden so wirklich erst nach der Geburt des ersten Kindes kennenlernen sollte. Gemeinsam mit meiner Hebamme, die mir und Gleichgesinnten beziehungsweise Gleichgeschundenen während der Rückbildungsgymnastik-Kurse erklärte, welche Übungen ich wie auszuführen hätte, um meinen Beckenboden zu spüren und dessen Muskeln zu stärken. Was soll ich sagen, in den Kursstunden ist es mir nicht wirklich gelungen, meinen Beckenboden zu erspüren. Schon gar nicht, ihn zu trainieren.

Da ich aber auch Sorge hatte, wegen eines schwachen beckenbodens später Probleme wie Inkontinenz zu bekommen, wollte ich meinem Beckenboden Gutes tun. Und damit mir selbst, ganz klar. Wenn ich mich wohl fühle, fühle ichmich auch schön. Tropfend käme weder das eine noch das andere Gefühl zustande. Ich kann gar nicht glauben, dass acht Millionen der Frauen, jede Fünfte zwischen 25 und 75, hierzulande von Inkontinenz betroffen sein sollen.

Also befolge ich seitdem den Ratschlag meiner Hebamme, die Beckenbodenmuskeln im Alltag immer mal wieder anzuspannen, sei es in der Schlange im Supermarkt oder an der Bushaltestelle. Das hilft tatsächlich wie mir meine Gynäkologin neulich bestätigte. Auch meine regelmäßigen Trampolin-Hüpfminuten stärken den Beckenboden, wenn ich ihn beim Hüpfen entsprechend anspanne. Den Rat, während des Pipimachens den Urinstrahl zu stoppen, sollte man dagegen nicht als Training verstehen, sondern lediglich als Test – ein zu häufiger Zwischenstopp ist umstritten, weil er gesundheitliche Schädenverursachen könne. Das Zusammenspiel Blase, Schließmuskel und Urinieren werde davon mitunter beeinträchtigt, wissen Experten.

Doch meine Hebamme berichtete uns frischen Müttern auch von einem speziellen Beckenbodentraining mit ziemlich „heißen“ Kugeln: Sie heißen Smart-Balls, Geisha-Kugeln, Beckenboden-Kugeln, Lust-Kugeln, Lust-Perlen oder Liebes-Kugeln – zwei miteinander verbundene hohle Kugeln inklusive Rückholfaden, die frau ähnlich wie ein Tampon tief in die Scheide in Richtung Muttermund einführt, um angeblich die Muskulatur ihres Beckenbodens zu stählen. Und damit stärkeres Bewusstsein für ihren Körper und dessen Funktionen zu entwickeln. Oft liest man auch, dass frau dank der Kugeln zu erfüllterem Sex komme, doch das ist sehr umstritten. Ursprünglich stammen die Kugeln aus Japan, heißt es.

Liebeskugeln haben ihren Ruf weg

Da sie auch als erotisches Spielzeug verkauft werden, haben sie einen entsprechenden Ruf. Und deshalb verstehe ich es sehr gut, wenn die eine oder andere die Liebeskugeln nicht aufs Kassenband legen mag, gleichwohl es die Kugeln heute in gut sortierten Drogerien schon in unterschiedlichen Modellen gibt. Ich habe mich seinerzeit jedenfalls nicht getraut, die Dinger in meiner Lieblings-Drogerie zu kaufen. Und schon gar nicht in einem Erotikshop. Also hat mir und Gleichinteressierten meine Hebamme welche besorgt, die ist schließlich vom Fach, zumindest, was den Beckenboden betrifft. Heute würde ich die beckenbodentrainierenden Liebeskugeln bequem bei verwoehndich.de oder einem anderen Anbieter kaufen – ganz geheim und unbeobachtet.

Wie funktionieren die Liebes-Kugeln zum Beckenbodentraining?

Die eingeführten Liebeskugeln, die heutzutage aus Kunststoff sind, haben jeweils rotierende Innenkugeln, die die Muskulatur des Beckenbodens stimulieren sollen, wenn Frau sich durch ihren Alltag bewegt und die Kugeln zum Vibrieren bringt. Schließlich soll die Frau dank dieser Muskelstimulation nur angeregt (ein Schelm, der Böses dabei denkt) werden, die Beckenbodenmuskeln im Moment der Stimulation zu spüren und gezielt zu trainieren. Das heißt also, dass die Beckenbodenmuskeln schon in einem minimal trainierten Zustand sein sollten, um das Beckenbodentraining mit Hilfe der Kugeln zu unterstützen. Viele Hebammen empfehlen die Liebes-Kugeln deshalb als ergänzendes Trainingsgerät.

Je nach individueller Beschaffenheit der Beckenbodenmuskulatur spüren die Frauen die eingeführten Liebeskugeln unterschiedlich: Während eine Frau mit schwacher Beckenbodenmuskulatur zumindest anfangs Mühe haben wird, die Liebeskugeln nicht zu verlieren , merkt eine Frau mit starken Muskeln die Kugeln möglicherweise nur bei aufwändigen Bewegungen, etwa Treppensteigen oder Joggen.

Nutzt den Tag!