Archiv für die Kategorie "Küchenplausch"

Trinkwasser und Qualitätsansprüche: Trink Dich schön mit Wasser?

Wasser ist gesund?

Es ist für viele selbstverständlich, ihren Durst mit Wasser zu löschen: Wasser aus Wasserflaschen und Wasser aus der Leitung. Dass Wasser nicht nur der Gesundheit dienlich ist, sondern das Wasser auch das Aussehen positiv beeinflusst (Haut, Figur usw.), hat sich ebenfalls längst herumgesprochen. Doch wer sich – wie ich kürzlich – näher mit der Qualität des Wassers auseinandersetzt, das wir Tag für Tag literweise trinken, um gesund zu leben und vielleicht auch ein bisschen, um schön(er) auszusehen, der findet Informationen, die, wie ich meine, mehr als besorgniserregend sind:

Ist Leitungswasser gesund? Ist Mineralwasser gesund?

Ich habe für unser Bio-Portal gerade einen Artikel über Trinkwasser geschrieben: “Trinkwasser: Was ist besser – Leitungswasser oder Mineralwasser aus der Flasche? (mit Video)” – und versucht, zu klären, wie trinkbar Trinkwasser hierzulande eigentlich ist. Dabei habe ich zum Thema gesundes und sauberes Leitungswasser ebenso wie zu abgepackten Mineralwässern Fakten zusammengetragen, die zum Teil meine tiefste Besorgnis weckten. Doch lest selbst – und macht Euch ein Bild.


Ich komme nach all der Recherche zu Trinkwasser zu dem Schluss, dass ich wohl recht blauäugig durch die Welt gegangen bin. Habe ich tatsächlich gedacht, dass die globale Zerstörung der Umwelt Halt macht vor unserem Trinkwasser? Nein, habe ich nicht. Aber, dass so viele gesundheitsgefährdende Rückstände im deutschen Trinkwasser stecken können, hielt ich denn doch nicht für möglich. Ich nehme die gefundenen Infos zu Trinkwasser als Hinweis dafür, dass ich noch kristischer und misstrauischer gegenüber Lebensmitteln werden muss. Denn: Medikamente, Hormone, Schwermetalle, Uran, ja selbst Kokainrückstände lassen sich in unserem Trinkwasser finden – wie meine Recherchen ergaben. Wer wie ich meinte, dass Leitungswasser gesund sei, bekommt allein beim Lesen der genannten Rückstände einen faden Geschmack im Mund, oder? Und auch die Mineralwasser kommen nicht so gut bei weg, wie ich erhoffte. Weder gesundheitlich noch ökologisch betrachtet.

Ich stehe mal wieder vor einer schwierigen Entscheidung: Was soll ich künftig trinken? Leitungswasser? Mineralwasser? Was trinkt Ihr?

Nutzt den Tag!

 

 

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Doreens gebackene Karotten mit Schwarzkümmel und Ingwer

Heute zeige ich Euch, wie ich meine Lieblingsbeilage beziehungsweise meinen Pommes-Frites-Ersatz zubereite: in Olivenöl und Schwarzkümmelöl gebackene Karotten mit Ingwer.

Die Zutaten für meine gebackenen Karotten:

Bio-Karotten
frischer Ingwer
Olivenöl
Schwarzkümmelöl
Schwarzkümmelkörner
Salz

Die Zubereitung meiner gebackenen Karotten:

Säubert die Karotten und schneidet sie in Stifte, etwa so groß wie Pommes Frites. Lasst die Gemüsestifte gut trocknen oder tupft sie mit einem Küchentuch trocken. Schält ein gutes Stückchen Ingwerwurzel und schneidet es in hauchfeine Scheibchen. Erhitzt in einer Pfanne oder einem Topf – ich nehme immer meine beschichtete Wok-Pfanne, weil ich da weniger Öl brauche – Olivenöl, das Ihr mit einem Schuss Schwarzkümmelöl (Achtung: sehr intensiver Geschmack!) mischt. Ist das Öl heiß (Holzlöffeltest: es bilden sich Blasen am eingetauchten Holzlöffel), schmeißt Ihr die Ingwerscheibchen rein und backt sie goldbraun. Dann kommen die Karotten-Stifte in die Pfanne. Gelegentlich umrühren, eine Prise Salz und einen Teelöffel Schwarzkümmelkörner dazu tun – fertig. Ich mag die Karotten-Stifte besonders gerne, wenn sie schon leicht braun gebacken sind.

Guten Appetit!

Nutzt den Tag!

Seelentröster: Heiße Schokolade

Heute nur kurz ein kleines Rezept für stürmische Novembernachmittage, für Groß oder Klein, für Stunden der Gemütlichkeit oder des Stresses:

Doreens heiße Schokolade – das Rezept gegen Stress

Für meine heiße Schokolade, die ich meist schnöde: Kakao nenne, gebt Ihr etwas Bio-Rohrzucker in einen Topf und lasst ihn schmelzen (karamellisieren), das verleiht der heißen Schokolade einen karamelligen Geschmack. Dann gießt Ihr die Milch auf – ich nehme immer Bio-Milch, 3,8 Prozent Fett – und erhitzt sie. In die heiße Milch gebt Ihr nach Belieben Eure Lieblings-Bio-Schokolade und lasst Sie gemütlich schmelzen. Dann gehören eine Prise frisch geriebener Muskatnuss, eine Messerspitze frischen Vanillemarks aus der Vanilleschote und eine Prise gemahlener Kaffee in den Topf. Achtung: Die Milch sollte nicht kochen. Mhhmm, lecker! Übrigens, selbst Leute wie Lady Gaga wärmen ihre Fans mit heißer Schokolade.

Nutzt den Tag!

Doreen’s köstliches Hummus mit Fladenbrot – ein Mahl für Bettler und Könige

Heute beschreibe ich Euch, wie Ihr schnell und leicht ein köstliches Mahl bereiten könnt – eins, das weder Bettler noch Könige verschmähen werden! Fingerschlecken garantiert!

Hummus und Fladenbrot: Zwei Zutaten für ein königliches Mahl

Was Ihr zum Aufstippen des Hummus unbedingt braucht, ist besonders dünnes Fladenbrot, am besten aus einer arabischen Bäckerei. Wer die nicht in der Nähe hat, kann aber auch auf das dickere türkische Fladenbrot zurückgreifen.

Die Zutatenliste für mein Hummus:

500 Gramm Kicherbsenpüree
300 Milliliter Sesampaste (Tahine)
frischer Knoblauch
frische Zitrone
Salz
Pfeffer
Sumach
Olivenöl
Schwarzkümmelöl
Schwarzkümmelkörner

Mein frisches Hummus, die Zubereitung

Für das Hummus benötigt Ihr Kichererbsenpüree. Das könnt Ihr selber machen oder fertig kaufen. Ich mache es mal so, mal so, je nachdem, wie ich Zeit und Lust habe und was in meinem Vorratsschrank steht.
Bei gut ausgestatteten Gemüsehändlern aus dem Morgenland gibt’s getrocknete Kichererbsen, die Ihr 14 bis 24 Stunden in Wasser einweichen müsst, bevor Ihr sie anschließend zu einem Brei pürieren könnt. Man kann aber auch fertiges Kichererbsenmehl in der Tüte, das man dann mit Wasser zubereitet, oder Kichererbsen in der Dose und inzwischen sogar bereits pürierte Kichererbsen in der Dose kaufen. Probiert aus, was Euch am besten schmeckt!

Das Kichererbsenpüree vermischt Ihr mit der Sesampaste, frisch gepresstem Knoblauch, dem Saft einer halben ausgepressten Zitrone, Salz und Pfeffer zu einem cremigen Brei. Seine Konsistenz könnt Ihr mit Ölivenöl oder Wasser beeinflussen. Der eine mag Hummus halt fester, der andere lockerer. Das Ganze richtet man relativ flach auf einem Teller an – man soll das Hummus ja mit dem Fladenbrot aufstippen können und genüsslich zum Mund führen.

Hummus – so wird’s angerichtet!

Bevor Ihr das Hummus serviert, drückt Ihr mit einem Löffel kleine Dellen in den Brei – darein tropft Ihr Öl, am besten Olivenöl. Mein ganz heißer Tipp: Ich habe kürzlich für viel Geld Schwarzkümmelöl erstanden – das ist natürlich der absolute Hit auf meinem Hummus! Dann bestreut Ihr das Ganze mit Schwarzkümmelkörnern oder Sumach, manche nehmen auch Süßpaprikapulver zur Deko. Das war’s.

Guten Appetit!

Gut zu wissen: Hummus isst man im Orient übrigens nicht nur abends, sondern gerne auch mal morgens oder zwischendurch. Hummus hält sich im Kühlschrank mehrere Tage, dabei wird sein Geschmack noch intensiver.

Nutzt den Tag!

Dringend gesucht: Rezept für vegetarischen Zwiebelkuchen!

Wer ein Rezept für einen leckeren Zwiebelkuchen hat, bitte melden! Bitte ohne Speck und Schinken – rein vegetarisch!

Danke!

Nutzt den Tag!

Gepostet am 06.10.2010, 14:44
Tags: , , | Kategorie: Küchenplausch
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Kürbissuppe mit Ingwer – Doreens schnelles Rezept

Der Herbst ist gekommen! Zeit für Doreens Kürbissuppe mit Ingwer: das Rezept

Entweder mag man Kürbis – oder man mag ihn nicht. Ich mag Kürbis. Schon als Kind habe ich liebend gern Omas süß-sauer eingelegten Kürbis aus der Familienschüssel genascht. Heute koche ich meiner Familie Kürbissuppe mit frischem Ingwer. Mein Rezept ist schnell und einfach, seht selbst:

Doreens Kürbissuppe: Die Zutatenliste

3 mittelgroße Hokkaido-Kürbisse
8 Kartoffeln
frischer Ingwer
wer’s mag: ein Schuss Sahne oder Öl
Salz
Pfeffer

So schnell geht’s: Doreens Kürbisuppe mit Ingwer in 20 Minuten zubereiten

Wascht die Hokkaido-Kürbisse gründlich mit warmen Wasser und einer Kartoffelbürste. Wer die nicht hat, kann dazu gut einen frischen Spülschwamm benutzen. Ebenso die Kartoffeln. Schneidet die Kürbisse auf, entfernt die Kerne nebst schwabbeligem Innenleben und zerkleinert die Kürbisse in gleichgroße Würfel, etwa zwei mal zwei Zentimeter groß. Die gereinigten Kartoffeln (ich lass die Schale immer dran) würfelt ihr ebenfalls. Alles kommt in einen Topf, Wasser drüber, kochen. Vergesst nicht den Ingwer, ein etwa daumendickes Stück, geschält selbstverständlich, reicht. Ist alles einigermaßen weich gekocht, kommt der Pürierstab zum Einsatz. Dann nur noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig! Wer mag, kann die Suppe mit Sahne oder einem Schuss Öl verfeinern.

Dank des Ingwers erhält die Kürbissuppe eine fein-scharfe hintergündige Note. Guten Appetit!

Nutzt den Tag!

Doreens Orientalischer Paprika-Salat

Glitschige Handarbeit: Doreens Paprika-Salat – ein fruchtiger Gruß aus dem Orient

Eine leckere Vorspeise oder Hauptmahlzeit mit Fladenbrot ist mein Orientalischer Paprika-Salat. Dazu braucht Ihr rote Paprikaschoten (grüne sind herber), pro Person etwa vier Stück. Die wascht Ihr ab, legt sie aufs Backblech und schiebt sie in den Backofen. Bei einer Rundum-Hitze von 180 Grad müssen sie so lange backen, bis die Haut sich vom Fruchtfleisch löst und leicht schwarz wird. Den Moment müsst Ihr ziemlich genau abpassen, wenn nötig, solltet Ihr die Schoten auch zwischendurch mal wenden. Sind die Paprika so weit, holt ihr sie raus und lasst sie abkühlen. Dann müsst Ihr die Haut abziehen. Und das Innenleben der Schoten entfernen. Reißt das Fruchtfleisch der Länge nach in Streifen, etwa einen Zentimeter breit. Das ist eine glitschige Angelegenheit! Die Streifen würzt Ihr mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft. Dann würfelt Ihr Cherrytomaten darüber und wer mag, kann frisch gepressten Knoblauch oder fein gewürfelte Zwiebelchen dazu geben. Ein satter Schluck gutes Olivenöl drüber und das war’s auch schon. Guten Appetit!

Nutzt den Tag!

Gepostet am 01.09.2010, 06:27
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