Fasten – Verzicht auf Alkohol, Süßes, Tabak, Auto & Facebook?
Fastenzeit – Modernes Fasten heißt: Verzicht auf Alkohol, Handy und Facebook
Seit heute ist für die Christen Fastenzeit. Bis Ostern verzichtet der moderne Christ jedoch längst nicht mehr nur auf fleischige Lebensmittel, Milchprodukte & Co. Längst sind die gut sieben Wochen = 40 Tage bis Ostern eine Zeit, in der man auf Genussmittel (Suchtmittel) wie Alkohol, Tabak und Süßes verzichtet. Und mittlerweile auch aufs Auto (Autofasten) und die allzeitbereite Verfügbarkeit per Handy (Handy-Fasten) oder PC in sozialen Netzwerken wie Facebook (Facebook-Fasten).
Meine Ernährungsumstellung: Fasten mit Heißwasser und Verzicht auf Zucker, Schoki & Co.
Ich habe vor zwei Wochen angefangen, meine Ernährung umzustellen. Dazu habe ich vier Tage lang heißes Wasser getrunken, jeweils morgens, mittags und abends einen halben Liter. Am dritten Tag ging es mir damit so gut, dass ich auch noch einen vierten Tag mit der Null-Kalorien-Diätweitergemacht habe. Ich fühlte mich ERLEICHTERT, gereinigt von innen quasi. Auch meine Haut sah echt glatt aus. Dann startete ich mit Tees und Säften und stellte nach und nach – innerhalb von vier Tagen – meine Mahlzeiten um: Ich verzichte weitestgehend auf Zucker. Esse viel gegartes Gemüse, sehr viel weniger Fleisch. Ich habe damit 4 Kilo abgenommen und halte dieses Gewicht seit 10 Tagen. Ich versuche nichts zwischendurch zu essen, lerne wieder, Hunger zu spüren und ihn gesund zu befriedigen. Das will ich auch weiterhin tun und damit langfristig mein Gewicht optimieren, also noch drei bis vier Kilo Fett loswerden. Mein Ziel sind 62 Kilo. Leider spielt meine Haut total verrückt. Ich hoffe, das gibt sich mit der Zeit noch …
Fastet Ihr? Und worauf verzichtet Ihr freiwillig – und warum?
Nutzt den Tag!
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Lediglich einen Ehering trüge ich gerne. Manchmal zumindest. Ich bemerke nämlich sehr wohl des Öfteren Blicke anderer Leute, insbesondere, wenn ich allein oder allein mit den Kids unterwegs bin, die erst mich, dann meine Rasselbande und dann meine total normale Arbeitshand streifen. An der ich keinen Ehering trage. Ich bin eben eine moderne Mutter – die die Nägel kurz hält und kaum Zeit hat fürs Cremen! Dennoch juckt es mich in solchen Momenten, den Guckern ins Gesicht zu lächeln und zu sagen: Ja, die Kinder sind alle meine, ja, ich bin verheiratet, ja, ich sorge mit meinen Händen am Laptop für unseren Lebensunterhalt. Zugegeben, das ist jetzt etwas kleinkariert gedacht, aber so ein Ehering ist eben nicht nur Schmuck, sondern auch Statussymbol. Das mir, je länger ich darüber nachdenke, desto wichtiger erscheint. Jetzt wäre das Ganze ja kein Problem, wenn ich denn einen Ehering hätte. Aber genau da liegt der Hund begraben: Aus finanziellem Mangel und der Aussicht, dass meine gute Ehehälfte den Ring eh nie tragen werden wird, haben wir damals vor vierzehn Jahren nur ganz einfache silberne Ringe – mir steht Silber besser als Gold – gekauft. Seiner ist verloren, meiner auch. Die Ehe hält trotzdem.
Geht es Euch ähnlich? Oder ist es für euch ganz einfach normal, 
Aber: Die schönsten Jahre sind wohl ein für allemal vorbei. Die schlaflosen Nächte einer als Chefredakteurin arbeitenden Dreifachmutter kleiner Kinder zeichnen sich deutlich sichtbar ab. Ich habe leichte Schatten unter den Augen und wirke blass. 


