Archiv für Mai 2013

Sommer 2013 – das große Krabbeln auf Kleidern, Accessoires und Schuhen

Mein Nachname Brumme beschert mir, seit ich ihn trage, also kurz nach der Scheidung meiner Eltern Anfang der 1980er-Jahre, schon so manchen Spitznamen mit Bezug zu flügeligem oder pelzigem Getier: Brummel, Brummi und Brummer – um nur einige zu nennen. Das hat mich nie gestört, denn ich mag sowohl zottelige Bären, als auch summende Bienen und Hummeln.

Summ summ summ, Bienchen flieg herum …

Der Sommer 2013 bringt uns eine bunte Insektenschar auf vielerlei Weise: Nicht nur, dass die kleinen Viecher von Blüte zu Blüte fliegen, krabbeln oder hüpfen, nein, sie werden in diesem Jahr einzeln oder in Schwärmen auch auf Stoffe gedruckt, gestickt oder aus Pailletten geformt. Mitunter schmückt auch ein nachgebildetes Insekt, zum Beispiel aus Metall, gar ein modisches Stück. Die Darstellung der Sechs- und Achtbeiner (ja, auch Spinnen sind Teil des Trends) ist dabei naturgetreu oder abstrakt, Hauptsache auffällig. So sieht man Oberteile und bunte Hippiehosen, die flächendeckend mit unzähligen Schmetterlingen bedruckt sind. Oder kaftanartige, bodenlange Tuniken, über die sich ein Schwarm Bienen herzumachen scheint. Eine kleine Bildergalerie besonders ausgefallener Mode-Beispiele zeigt die Vogue hier.

Das große Krabbeln macht vor Accessoires und Schuhen nicht halt: So manches Krabbeltier wird angekettet getragen, als kurze oder lange Kette um den Hals, als Gürtel oder Armband. Und selbst auf Schuhen lassen sich Insekten & Co. nieder – einzeln wie eine schmückende Brosche oder haufenweise.

Das große Krabbeln 2013 – eine Mode-Trend, den man selbst schnell umsetzen kann

Wer den kribbeligen Modetrend mitmachen möchte, der muss sich nicht gleich eine neue Garderobe zulegen. Dankenswerter Weise lässt sich dem Trend „Krabbeltiere“ auch folgen, indem man beispielsweise vorhandene Dinge mit Vielbeinern aufpeppt. DIY – Do it Yourself – Machs Selbst – ist das Motto der Stunde: Auf die Suche nach Fliegen, Bienen oder Spinnen, Grashüpfern und Käfern kann man sich vielerorts machen. Vom Bastelladen, über einen Spielzeugladen, einen Geschenkeshop oder einen Scherzartikelshop bis hin zum Schmuckladen – überall gibt es Krabbeltierchen in verschiedenster Ausführung. Aus Plastik, aus Metall, aus Edelmetall, aus Holz oder aus Gummi. Selbst die Kurzwarenabteilung im Kaufhaus hat eine Auswahl an Knöpfen mit sechs und mehr Beinchen zu bieten. Und so mancher Deko- oder Blumenladen hält tierisches parat. Also Augen auf und los!

Je nach Ausführung näht oder klebt man die Fundstücke auf Shirts, Schuhe oder Taschen – und schon kann man mithalten mit dem Trend. Ganz einfach lassen sich beispielsweise die angesagten Dianetten (Zehentrenner, Flipflops oder Zehensandalen – gesehn zum Beispiel im Tamaris Online Shop ) pimpen: Hier platziert man ein besonders hübsches Insekt oder eine Spinne, zum Beispiel aus glitzernden Swarowski-Steinen genau an den Zehentrenner, so dass das Tierchen bei jedem Schritt mit der Sommersonne um die Wette funkelt. Ein Hingucker, garantiert! Allerdings sollte man dazu gepflegte und saubere Füße haben.

Nutzt den Tag!

Parfüm – die besten Tipps zu Kauf und Lagerung

Parfüm richtig aufbewahren – das müsst Ihr wissen

Damit man lange etwas von seinem Lieblingsparfüm hat, und das ist bei einem hochwertigen Parfüm sicher der Wunsch jedes Besitzers, sollte man den Flacon mit dem Duftwasser (ein Gemisch aus bis zu 80 Prozent Alkohol und Duftstoffen, besser: ätherischen Ölen gelöst in destilliertem Wasser) möglichst dunkel und bei normaler Zimmertemperatur aufbewahren. Andernfalls, also wenn das Parfüm zum Beispiel Licht oder Hitze ausgesetzt wird, leiden die Duftstoffe darin, der Duft verliert schnell an Intensität. Am besten stellt man das Parfüm in einen Schrank, etwa im Schlafzimmer oder Badezimmer. Das ist vielleicht nicht ganz so dekorativ wie eine Flaconparade auf der Schminkkommode oder Badablage, verlängert jedoch die Haltbarkeit des Parfüms.

Apropos Haltbarkeit: Ein hochwertiges Parfum behält etwa drei Jahre lang seinen Wohlgeruch. Der hohe Anteil an Alkohol darin ist der Grund, warum ein Parfüm auch darüber hinaus oft noch haltbar ist. Länger als fünf Jahre sollte man es jedoch nicht benutzen, sagen Experten, die sich mit Kosmetik auskennen.

Wichtige Hinweise darauf, dass ein Parfüm nicht mehr gut ist, sind Veränderungen der Farbe (starke Verfärbungen) und Konsistenz (dickflüssig und am Verschluss verharzt).

Meine Tipps: Ich stelle fast leere Flacons, die älter sind, gerne offen in den Kleiderschrank als Duftfläschchen. Einen Duft, den ich nicht so mag (siehe auch Kauftipps weiter unten!), benutze ich als Duftspray in der Wohnung. Der Riechstoffverband rät auf seiner Internetseite, dass man ein Parfüm auch auf eine Glühbirne sprühen könne, die sich nach dem Einschalten erwärmt und dabei den Duft abgibt.

Ein Parfüm kaufen – das solltet Ihr beachten

Wer sich ein neues Lieblingsparfüm zulegen möchte, sollte seinen Geschmack schon ziemlich genau kennen: Zu groß ist die Auswahl an Parfüms, die sich heutzutage Flasche an Flasche in den Regalen der Parfümerien aneinander reihen.

Schließlich kauft man ein Parfüm mit der Nase und die kann innerhalb einer Stunde nur etwa fünf bis sechs Düfte pur wahrnehmen. Danach verfälscht unser Riechorgan den Duft weiterer Parfüms und man kann Opfer eines Fehlkaufs werden. Gut zu wissen: Jedes Parfüm entwickelt seinen wahren Duft erst nach einiger Zeit auf der Haut und die Duftmarke, die es auf der haut hinterlässt, ist zudem von Haut zu Haut verschieden. es macht also auf der Suche nach einem Lieblingsparfüm durchaus Sinn, sich eine kostenlose Probe in der Parfümerie zu holen und deren Langzeitwirkung zu testen, bevor man viel Geld dafür ausgibt.

Ein Parfüm sollte den eigenen Typ unterstreichen und die Umgebung nicht „belasten“. Ein Nasenrümpfen ist schließlich keine erwünschte Reaktion von den Menschen in der Umgebung. Weniger (dezenter) ist hier oft mehr. Ein Parfüm sollte zudem zum Anlass passen, zu dem es getragen wird: Tagsüber sind leichtere, frische Düfte angesagt, abends darf man gerne zu einem schwereren, süßeren Duft greifen.

Die besten Plätze fürs Parfüm sind die, wo die Haut recht warm und gut durchblutet ist. Beispielsweise hinter dem Ohr, in der Armbeuge, am Handgelenk, in der Kniekehle oder in der Leiste (!) – dort also, wo man den Puls auch gut fühlen kann. Mein Tipp: Wer sich nur dezent parfümieren mag, sprüht gegebenenfalls einen Schwall des Parfüms in die Luft (Duftwolke) und geht hindurch, so dass die Duftpartikel sich auf Haar und Haut und Kleidung niederlassen.

Nutzt den Tag!

 

Gepostet am 16.05.2013, 16:30
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Botox und Hyaluron – wie die Anti-Falten-Mittel wirken

Falten sind eine Nebenwirkung des natürlichen Alterungsprozesses – für die meisten allerdings eine unerwünschte. Frauen hadern mit den Falten häufiger als Männer. Wer dem Prozess der Faltenbildung im Gesicht gezielt entgegenwirken möchte, hat heute eine ganze Reihe wirksamer Anti-Falten-Waffen: zum Beispiel Botox und Hyaluronsäure. Beide Mittel sollen hier kurz vorgestellt werden.

Ein Nervengift als Faltenkiller

Das Nervengift Botulinumtoxin (Info) hat sich als wirksames Anti-Falten-Mittel seit dem Ende der 1990er-Jahre weltweit einen Namen gemacht: Botox. Mittlerweile nutzt man den Namen Botox, die geschützte Marke des Pharmakonzerns Allergan Inc., Kalifornien, (USA), als Synonym für Botulinumtoxin-A und Produkte daraus.

Botulinumtoxin wird von Bakterien namens Clostridium Botulinum produziert. Weil sich die Bakterien in verdorbenen Wurstkonserven vermehren, nannte man sie botulus – das lateinische Wort für Wurst. Einsatz findet Botox als weißes Pulver, das in einem Serum aufgelöst wird.

Warum Botox gegen Falten wirkt

Botox wirkt gegen mimisch verursachte Falten im Gesicht, weil es das Freisetzen des Botenstoffs Azetylcholin verhindert, der von den Nervenenden freigesetzt wird, um Muskeln zur Bewegung zu animieren. Ohne den Botenstoff bleibt der Muskel unbeweglich, teilweise oder ganz, so dass sich das darüberliegende Gewebe und die Haut entspannen. Mit Botox kann jeder der Gesichtsmuskeln lahmgelegt werden – was Falten, die bei regelmäßiger Mimik mit der Zeit entstehen, vorbeugt.

26 Gesichtsmuskeln hat der Mensch. Davon sind vor allem diese für die Mimik verantwortlich:

  1. Augenbrauenheber (Musculus frontalis), Stirnmuskel oder Kopfhaubenmuskel: Er liegt in ganzer Breite auf der Stirn bis hin zum Haaransatz.
  2. Augenbrauensenker (Musculus corrugator supercilii): Er zieht die Augenbrauen über der Nase nach unten und sorgt so für ein Stirnrunzeln.
  3. Augenlidheber (Musculus levator palpebrae superioris): Er spielt bei erstaunter Mimik eine Rolle.
  4. Augenringmuskel (Musculus orbicularis oculi): Er umschließt jeweils ein Auge und sorgt für das Schließen der Augenlider (Blinzeln).
  5. Oberlippenheber, Kleine Jochbeinmuskel (Musculus levator labii superioris): Erhilft uns, Ekel auszudrücken.
  6. Große Jochbeinmuskel (Musculus zygomaticus major): Er ist Teil der Lachmuskulatur.
  7. Lippendehnmuskeln (Musculus risoriusun und Platysma).
  8. Mundringmuskel (Musculus orbicularis oris), Lippenspannmuskel: Er wird von anderen Muskeln gehalten und ist deshalb besonders beweglich.
  9. Mundwinkelherabzieher (Musculus depressor anguli oris).
  10. Unterlippenherabzieher (Musculus depressor labii inferioris): Er zieht die Unterlippe gerade herab.
  11. Schmollmuskel (Musculus mentalis):  Ist die Haut auf dem Kinn runzelig, ist dieser Muskel aktiv.

Fakt ist: Je häufiger eine mimische Bewegung gemacht wird, desto eher gräbt sie sich dauerhaft sichtbar in das Hautbild ein. Da die Haut im Verlauf des natürlichen Alterungsprozesses an Elastizität und Spannkraft verliert, wird die Mimikfaltenbildung noch unterstützt. Botox wird als sogenannter Filler injiziert und lähmt den Muskel unter der Haut. Keine Muskelbewegung, keine Mimik, keine Mimikfalten – so einfach ist das. Je eher man also Botox unterspritzt, desto wirkungsvoller ist es im Kampf gegen die Falten – allerdings lässt die Wirkung derFaltenunterspritzung mit der Zeit nach. Die Botoxbehandlung muss also regelmäßig wiederholt werden, um dauerhaft glatte Haut zu haben.

Deshalb ist es besonders wichtig, die Behandlung erfahrenen Profis zu überlassen, zum Beispiel eine auf Unterspritzungen spezialisierte Praxis, und nicht auf Möchtegern-Profis hereinzufallen, die das Nervengift nicht richtig anwenden und so der Gesundheit und der Schönheit dauerhaft schaden können. Auch ein Zahnarzt ist hier wohl kaum der passende Facharzt! man wendet sich in jedem Fall besser an Fachärzte für Plastische und Ästhetische Medizin, also sogenannte „Schönheitschirurgen“. Auch hier gilt: Nur der Facharzt, der ein ausführliches Beratungsgespräch inklusive der Aufklärung über eventuelle Nebenwirkungen, Risiken und Kosten mit Ihnen durchführt, ist vertrauenswürdig. Vor allem in Großstädten hat man heute eine ganz gute Auswahl an Spezialisten, für eine erste recherche lohnt sich der Blick ins Internet. Die Suche nach Unterspritzungen z.B. in Berlin liefert entsprechende Ergebnisse.

Hyaluronsäure als Anti-Knitter-Falten-Mittel

Auch Hyaluronsäure (HA) hat sich als Faltenfiller bestens bewährt. Sie ist naturgemäß Bestandteil des Bindegewebes und kann ungeheuer große Mengen Wasser binden. Der somit hohe Feuchtigkeistgehalt in der Haut sorgt für deren optimale Funktion: Die Haut bleibt glatt, straff und elastisch. Mit dem Altern verliert die Haut an Hyaluronsäure, sie wird trockener, knittriger und faltiger. Diverse Kosmetika liefern heute Hyaluronsäure von außen, die muss jedoch in sogenannten Fragmenten (HAF) im Produkt stecken, um wirkungsvoll ins Bindegewebe vordringen zu können. Also Augen auf beim Hyaluron-Creme-Kauf!

Wirkungsvoll ist Hyaluronsäure besonders dann gegen Knitterfalten (Anti-Age), wenn sie unter diese gespritzt wird. Der Effekt einer Unterspritzung mit Hyaluron ist sofort sichtbar, die Haut wirkt glatter, straffer und jünger. Aber: Hyaluron wird wie Botoxvom Körper abgebaut, so dass eine Widerholung der Behandlung notwendig ist, um ein dauerhaftes Verjüngungsergebnis zu erzielen.

Nutzt den Tag!