Archiv für April 2013

Dufte Pflege kommt an

Ich bin ein Mensch, der beim Kauf von insbesondere pflegender Kosmetik auch immer die Nase mitenscheiden lässt. Riecht ein Produkt, eine Tagescreme oder eine Nachtcreme angenehm? Dann darf die Pflege in meinen Besitz, dann und nur dann. Doch so eine Nase wie meine, also eine ganz durchschnittliche, kann pro Shoppingtour nur eine bestimmte Zahl von Düften original wahrnehmen. Wie macht sie das eigentlich?

Dufte Sache – Riechkolben

Bis zu 30 Millionen Riechzellen sitzen auf der zweieinhalb bis fünf Quadratzentimeter großen Riechschleimhaut, durch die die Luft strömt, die wir mit jedem Zug einatmen. An den Spitzen der Riechzellen sind Büschel feiner Sinneshärchen. In den Riechzellen wird ein chemischer Reiz ausgelöst, wenn die Eiweiße dort mit den Duftmolekülen der Duftstoffe, die wir eingesogen haben, eine Reaktion eingehen. Der chemische Reiz wird in ein elektrisches Signal verwandelt, das vom sogenannten Riechkolben in die Steuerzentrale des Gehirns, die für Sinneswahrnehmungen verantwortlich ist, weitergeleitet wird: der sogenannte Thalamus.

Im Geruchszentrum des Großhirns speichert das Gehirn die Infos zum konkret wahrgenommenen Geruch und vergleicht die Daten mit bereits bekannten. Auf diese Weise kann man bis zu 10.000 verschiedene Düfte unterscheiden. Ein Leistung, die die talentierte und speziell geschulte Nase eines Menschen, der beispielsweise Parfüm herstellt, noch locker überbietet.

Da man sich aber nicht für jeden der unzähligen Düfte einen spezifischen Namen merken kann, der aktive Wortschatz eines Teenagers soll ja gerade mal 15.000 Wörter umfassen, teilt man die Gerüche in verschiedene Kategorien ein, die das Duftbouquet dann auch plastisch vorstellbar umschreiben: blumig, ätherisch, moschusartig, schweißig, faulig – um nur einige zu nennen.

Die Nase voll haben

Die Riechschleimhaut reagiert auf andauernden Reiz gereizt: sie ermüdet. Das kennt jeder, der schon mal einen auffallend riechenden Raum betreten hat und dann feststellte, dass die Geruchsbelästigung, die man anfangs empfand, nachlässt, je länger man im Raum verweilt.

Wer also auf Shoppingtour ist und Witterung aufnimmt, um ein neues Parfüm für sich zu finden, der sollte nicht wild drauf los durch die Regale in der Parfümerie schnuppern, sondern sich besser mit einem Verkäufer über duftige Vorlieben austauschen, so dass dieser eine passende Vorauswahl treffen kann. Denn nach fünf bis sieben Düften verfälscht unsere Nase die Wahrnehmung teilweise, vor allem, wenn sich die einzelnen Düfte sehr ähneln. Duftblindheit nennt der Fachmann das übrigens.

Gut zu wissen: Jeder Duft kommt von Nase zu Nase unterschiedlich gut an. Und jeder Duft entwickelt sich erst mit der Zeit – und das auch von Haut zu Haut unterschiedlich. Die Wahl eines zu einem passenden Parfüms wird damit fast zu einer Wissenschaft. Tipp: Laast Euch eine Parfümprobe mitgeben und lebt einige Zeit damit! Empfindet Ihr den Duft zu Euch passend, könnt Ihr Euch den Duft in Originalgröße zulegen.

Ich sage ja immer, keiner sieht mich, so wie ich. Das hilft bei der Wahl von Klamotten, Brille und Frisur, also beeinflussbarem äußerlichen Erscheinungsbild. Inzwischen muss ich auch sagen, keiner riecht mich so wie ich. Spannend in diesem Zusammenhang ist auch der Hinweis, dass man eine Art Betriebsblindheit gegenüber körpereigenen Gerüchen entwickelt. Ein – wenn auch recht unangenehmes – Beispiel? Mundgeruch! Der Betroffene nimmt ihn meist erst viel später, wenn überhaupt, zur Kenntnis, als die Mitmenschen.
Nutzt den Tag!

Gepostet am 17.04.2013, 20:31
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Was tun, wenn Pickel sprießen?

Ich hatte vor einem Dreivierteljahr etwa im wahrsten Sinne des Wortes die Nase voll von Pickeln. Ich war 40 und hatte fast tagtäglich neue Exemplare im Gesicht. Vorzugsweise in der sogenannten T-Zone, also Stirn über der Nasenwurzel, Nase und Kinn. Nur, wer selbst unter Pickeln leidet, kann wohl verstehen, wie ich mich bis dahin fühlte. Ich trug immer, wenn ich das Haus verlassen wollte oder musste, Make-up, um Pickel und Hautunreinheiten wie Mitesser darunter zu verstecken. Das gelang mir mehr oder weniger gut. Zum Glück lassen sich im Internet viele praktische Tipps zum Kaschieren der Pickel finden.

Woher kommen meine Pickel?

Jahrelang schon bin ich den Ursachen meiner Hautprobleme auf der Spur. Zum einen habe ich wohl eine väterlicherseits ererbte Neigung zu unreiner Haut, zum anderen haben die während 10 Fehlgeburten und drei erfolgreichen Schwangerschaften mit anschließenden langen Stillzeiten durcheinander geratenen Hormone sicher auch ihren Beitrag dazu geleistet, dass ich Problemhaut habe.

Da Hormonschwankungen jahrelang also Alltag waren, die ich nicht wirklich beeinflussen konnte, habe ich mir auch die Mühe gemacht, mein Essen auf Pickelpotential hin zu überprüfen. Ich habe also bestimmte Lebensmittel alleine (isoliert) gegessen und geschaut, was sich auf der Haut so zeigte. Dabei stellte ich fest, dass es tatsächlich Milch und Milchprodukte sind, die den Pickelwuchs bei mir fördern. Süßigkeiten, insbesondere der darin enthaltene Zucker sind demnach ein Verursacher hässlicher Pickel – ebenso wie auch ein Zuviel an Grünfutter (Salatblätter in allen Farben und Formen) und Obst sich auf der Haut bemerkbar machte.

Da ich jedoch weder auf meine alltäglichen Portionen an Salat, Gemüse und Obst noch auf das ab und zu gerne gegessene Stückchen Schokolade verzichten wollte, konnte ich diese Ursachen kaum ausmerzen. Lediglich auf Milchprodukte verzichte ich weitgehend – die Ausnahme: Käse in allen Variationen. Ohne Käse kann ich nicht, wo ich doch schon auf Fleisch verzichte.

Fruchtsäure: Meine beste Waffe gegen Pickel

Ich musste also einen Weg finden, die Bildung der Pickel zu beeinflussen. Von außen. Dazu habe ich mich mit den Dingern wirklich auseinandergesetzt. Und die Lösung, die sich nach vielen Recherchen für mich und mein Gesicht herauskristallisierte, hieß: Fruchtsäure. Die ätzt nämlich die obere Hautschicht runter, so dass sich der Hautdeckel des im Entstehen befindlichen Pickels nicht so standhaft wehrt, den überschüssigen Talg abfließen zu lassen. Je eher der aber frei fließt, desto weniger besteht die Gefahr, dass sich aus einer verstopften Pore (Talgstau) ein hässlicher Pickel entwickelt.

Ich entschied mich nach all der Theorie für ein praktisches Experiment und kaufte mir in der Apotheke meines Vertrauens eine Creme mit Fruchtsäure – in einer geringen Dosis von 10 Prozent. Die trage ich seitdem Abend für Abned auf meine systematisch mit Reingungsgel und Tonic gereinigte Haut auf. Das prickelt leicht. Und was soll ich sagen? Ich bin seitdem nahezu pickelfrei! Und wenn sich ein Pickelchen zeigt, ist es nach der nächsten Nacht kaum noch zu sehen. Ich bleibe deshalb bei der Dosis, schütze die Haut tagsüber mit UV-Filtern vor Sonnenlicht. Ich könnte die Creme auch tagsüber tragen, aber da ich schon mit der Einmal-Anwendung zufriedenstellende Hautergebnisse bekomme, bleibe ich dabei.

Nutzt den Tag!

 

Gepostet am 04.04.2013, 12:39
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Heilwasser: Unser täglich Heilwasser

Über 70 Prozent des menschlichen Körpers sind Wasser. Die Haut, selbst flächenmäßig größtes Organ, ist der größte Speicherort des Körperwassers: Sie besteht zu gut 80 Prozent aus Wasser und speichert ungefähr ein Drittel des gesamten Wassers unseres Körpers.

Heilwasser wirkt

Hau(p)tsache Wasser: Wasser macht schön

Mangelt es uns an Wasser, zum Beispiel, weil wir zu wenig trinken, kann man das ziemlich schnell an der Haut sehen. Denn der Körper ist so auf Überleben programmiert, dass er die (über)lebenswichtigen Organe zuerst versorgt und ihre Funktionalität sicherstellt. Ist zu wenig Wasser im Umlauf, werden die Reserven geleert, sprich: die Haut entwässert. Sie verliert in der Folge an Funktionalität, Elastizität und Spannkraft. Da sie auch schlechter durchblutet ist, wirkt „trockengelegte“ Haut auch blasser, fahler und grauer als gesunde rosige Haut.

Es ist also kein Mythos, dass Wasser schön macht, sondern daily business – zumindest, wenn man den Job Schönheit hauttechnisch betrachtet.

Abnehmen mit Wasser

Dass Wassertrinken außerdem den gesamten Stoffwechsel fördert und damit auch wesentlicher Bestandteil einer gesunden Ernährung ist, weiß inzwischen auch jeder. Dennoch schaffen es die wenigsten, ihren Durst mit Wasser zu stillen. Stattdessen werden Getränke getrunken, die der Körper erst einmal mühselig verstoffwechseln muss, um ihren Wassergehalt verwerten zu können, so, wie er ihn verwerten kann. Zucker und seine Ersatzstoffe, Farbe und andere Bestandteile, zum Beispiel Kohlensäure, bedeuten deshalb einen Mehraufwand für unseren Verdauungsapparat.

Nicht zu vergessen: Wasser hat keine Kalorien, im Gegenteil, laut Studien hilft es, diese optimal zu verbrennen. Wasser ist in meinen Augen nicht nur Lebenselixier und als solches Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Mittel, um gesund schlank zu bleiben oder abzunehmen.

Aus diesem Grund bemühe ich mich schon seit langem, meinen Flüssigkeitsbedarf mit purem Wasser zu stillen. Das funktioniert bei mir am besten mit warmen Wasser. Ich trinke es aus der Leitung, weil ich der Umwelt und mir Plastikflaschen ersparen möchte, von der Schlepperei mal ganz abgesehen.

Welches Wasser soll man trinken?

Doch Leitungswasser ist aus ökologischer Sicht auch nicht ohne. Seine Qualität hängt nicht nur vom Liefergebiet ab, sondern auch von den Leitungen in meinem Haus. Ein Handwerker sagte mir schon vor Jahren, dass das Wasser aus der Leitung schon siebenmal durch einen Menschen hindurchgeflossen sei. Immer wieder berichten Wissenschaftler, dass Schadstoffe aus verschiedenen Quellen (Abwasser von Industrie, Landwirtschaft, Haushalten) im Grundwasser landen – und damit auch irgendwann in der Leitung, denn Klärwerke und Wasserversorger könnten sie gar nicht alle herausfiltern.

Alternativen zu Leitungswasser

Grund genug, sich nach anderen Wasserquellen umzuschauen? Auf jeden Fall. Doch welches Wasser trinkt man am besten? Mineralwasser, Quellwasser, Tafelwasser, Heilwasser? Wasser ist nicht gleich Wasser, oder?

Zum Glück ist hierzulande alles gesetzlich geregelt – nicht nur begrifflich (Kennzeichnung), sondern auch inhaltlich (chemische und mikrobiologische Zusammensetzung) und herstellungstechnisch (Gewinnung und Herstellung) – auch das Wasser.

Trinkwasser ist nach der Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) „Wasser für den menschlichen Gebrauch“ (Nicht vergessen: Wir spülen auch unsere Toilette mit Trinkwasser!). Es stammt zu 30 Prozent aus oberirdischen und zu 70 Prozent aus unterirdischen Grundwasservorkommen.

Mineral-, Quell- und Tafelwässer sind laut Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTV) vom 1.9.2005 als Lebensmittel für die menschliche Ernährung deklariert und werden aus unterirdischen Wasservorkommen gewonnen. Diese sind von Mutter Natur aus vor oberflächennnaher Verunreinigung geschützt. Der Grund, warum sie als rein und natürlich gelten. Das trifft auch auf Heilwasser zu. Heilwasser wird jedoch nach dem Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln (AMG) vom 26.7.2000 als Arzneimittel angesehen.

Heilwasser – die Brunnen in Deutschland.

Heilwasser – Arzneimittel mit Wirkung

So gibt es in Deutschland 60 Heilwasser, die wie Arzneimittel zugelassen werden müssen. Doch nicht nur das: Zu dem umfangreichen Zulassungsantrag gehöre unter anderem ein analytisches, pharmakologisch-toxikologisches und klinisches Sachverständigengutachten. Darüber hinaus brauche der Heilbrunnen noch die so genannte Herstellungserlaubnis, die bestimmte innerbetriebliche Voraussetzungen regele, zum Beispiel geeignetes Fachpersonal und vorhandene Räumlichkeiten zur Abfüllung, Prüfung und Lagerung von Heilwasser, schreibt Daniela Heinrich von der TU Bergakademie Freiberg in Sachsen.

Die Wirkung der Heilwasser ist oft schon seit Jahrhunderten bekannt und ihr Genuss hat lange Tradition. Sie sind bis heute Naturheilmittel. Die deutschen Heilwasser unterscheiden sich laut dem Dachverband Deutsche Heilbrunnen „je nach regionaler Herkunft in ihren Mineralstoffzusammensetzungen und Wirkweisen. Fast alle Heilwässer dürfen täglich getrunken werden, da sie frei von Nebenwirkungen sind“. Die Website des Verbandes zeigt die deutschen Heilwasserbrunnen auf einer übersichtlichen Landkarte. Nicht alle Heilwasser gibt es demnach zu kaufen, und die, die im Handel sind, gibt es nicht überall.

Wasser, wie’s schon die Alten Römer tranken

Purer Zufall, dass mir ein Bekannter neulich ein Glas Wasser aus einer Flasche Heilwasser anbot, von einer Quelle, die ich bis dahin zwar nicht kannte, Bad Niedernauer Römerquelle, die alten Römer offensichtlich aber schon. Ich mochte das Wasser, es schmeckte mir auch wegen seines geringen natürlichen Gehalts an Kohlensäure gut. Dass das Römer-Wasser wie versprochen die Verdauung anregen und Beschwerden bei Magen-Darm-Erkrankungen lindern kann, kann ich nach einem Glas nicht beurteilen. Doch ich kann mir gut vorstellen, es statt Leitungswasser zu trinken. Dann könnte es seine Wirkung auf meinen Verdauungstrakt beweisen. Und dami seinenBeitrag für meine Gesundheit und Schönheit leisten. Leider gibt’s das Römerwasser laut Hersteller (noch?) nicht in meinem Umkreis (20 Kilometer) zu kaufen.

Nutzt den Tag!

Fotos: Informationsbüro Heilwasser (Grafik), Deutsche Heilbrunnen

Laufschuhe – die besten Tipps zum Kauf von Joggingschuhen

Wer sich mit Laufen beziehungsweise Joggen fit und gesund erhalten oder abnehmen möchte, der braucht dazu die passenden Schuhe. Doch angesichts der großen Auswahl im Fachhandel oder im Internet, beispielsweise im Onlineshop Versandsport24, steht der insbesondere Laufanfänger vor der Qual der Wahl:

Was sind passende Laufschuhe?

Passende Laufschuhe sind wohl das wichtigste Stück der Ausrüstung des Joggers beziehungsweise Läufers. Deshalb sollte man sich für den Kauf Zeit nehmen und sich fachgerecht beraten lassen. Das Fachgeschäft findet man, in dem man beispielsweise Freunde und Bekannte fragt, wo sie ihre Schuhe gekauft haben und ob sie den Laden empfehlen können.

Zum Kauf sollte man möglichst nicht frühmorgens gehen, wenn die Füße noch rank und schlank sind, sondern eher am späteren Nachmittag, wenn sie bereits einige Kilometer Alltag hinter sich haben. Dann sind sie nämlich größer.

Wer ein altes Paar Laufschuhe ersetzen möchte, nimmt dies am besten mit in den Laden, denn die erzählen eine Menge über das Laufverhalten ihres Besitzers. Daran, wie der Schuh zum Beispiel an der Sohle abgewetzt ist, erkennt der kompetente Fachverkäufer mitunter mehr als mit der Laufbandanalyse. Darauf laufen viele schließlich anders als auf Asphalt. Und vielleicht hat der Lieblingslaufschuh ja auch einen ebenso guten Nachfolger. Auch mit dabei sollte man übrigens die Socken haben, die man üblicherweise beim Laufen trägt. Das gilt ebenso für orthopädische Einlagen.

Für Laufschuhe gilt im Übrigen, was auch für Alltagsschuhe gilt: Kaufe sie mit ausreichend Platz für die Zehen. Etwa ein Daumenbreit wird empfohlen. Außerdem sollte der Schuh insbesondere am Vorderfuß fest sitzen, andernfalls würde man darin „schwimmen“ und kaum Halt haben. Zu schmale Schuhe könnten Ursache von Druckstellen oder schlimmer Blasen werden. Wichtig ist auch, dass der Schuh sich gut pflegen lässt.

Der Schuh muss auch zur Laufstrecke passen

Passendes Schuhwerk sollte nicht nur zum Fuß passen, sondern auch zur Laufstrecke. Je nachdem, ob es sich bei den bevorzugten Wegen um Straßenaphalt, Kies oder Waldboden handelt, muss man sich für das passende Schuhwerk entscheiden. Auch die Zahl der Läufe pro Woche und die Länge der Strecke sind hier zu bedenken.

Wer oft läuft, braucht mehrere Paar Laufschuhe – das hat sich bewährt. Denn schließlich soll man auch Alltagsschuhe nicht an zwei aufeinanderfolgenden Tagen anziehen. Stattdessen lässt man sie 24 Stunden gut durchtrocknen und auslüften – das schont den Schuh und lässt ihn länger am Leben. Bei Läufern gilt die Fautsregel, dass man pro Wochenlauf ein paar Schuhe tragen sollte.

Die können gerne unterschiedlicher Natur und Marken sein, zum Beispiel macht sich ein leichteres Modell gut für kürzere Strecken. Die Füße bekommen so Abwechslung. Und der gesamte Laufkörper auch. Das tut gut und wirkt einseitiger Belastung entgegen.

Nutzt den Tag!

 

 

Gepostet am 02.04.2013, 12:52
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Meine besten Tipps zum erfolgreichen Abnehmen

Ich habe es inzwischen wiederholt geschafft, mein Wunschgewicht zu erreichen, nachdem ich es wiederholt verloren hatte, insbesondere dank dreier Kinder. Und weil es mir gelungen ist, kann es jedem anderen auch gelingen, denn ich bin ein ganz normales Mädchen, das bei Stress zu Schokolade greift, sich anschließend über die verputzte Schokolade und die daraus resultierenden Speckröllchen ärgert, das wegen einer Fußverletzung letzen Juli (!) keinen Sport mehr machen kann und das gerne für die kleine Großfamilie kocht.

Dennoch habe ich es hinbekommen, dass mir heute, vier Jahre und zwei Tage nach der Geburt meines dritten Kindes die 63 auf der Waage entgegen lachte. Bei 1,68 Meter Körpergröße macht das also einen BMI von 22,3, was so viel (oder wenig!) wie „Normalgewicht“ bedeutet. Zugegeben: Ich träume mit fast 42, die ich inzwischen bin, von der 62. Aber vielleicht erreiche ich die ja diesen Sommer, immerhin habe ich den langen, dunklen Winter bis hierher überstanden, ohne wie gewohnt zuzunehmen.

Zeit, so meine ich, meine besten Abnehmtipps aufzulisten:

1. Realistisches Ziel setzen

Mein Ziel sind die erträumten 62 Kilogramm Gewicht. Ich habe mir den 27. April zum Ziel genommen, diese zahl auf der Waage zu sehen. Das ist ein Ziel, das ich gut im Auge behalten konnte und das selbst bei kleinen Rückfällen lang genug entfernt war, um diese auszugleichen.

2. Die Lieblingsjeans vor Augen

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, ich habe immer eine Lieblingsjeans von früher im Schrank, aus schlanken Zeiten sozusagen. Die ziehe ich regelmäßig an, um zu schauen, wie hoch ich sie ziehen kann. Es braucht viel Kraft, sie anzuziehen, wenn man weiß, dass man sie nur bis zur Mitte der Oberschenkel bekommt. Ich weiß das. Doch ich kenne auch das euphorische Glück, das einen durchströmt, wenn sie über den Hintern geht – auch wenn die Knöpfe anfangs noch sperrangelweit aufstehen. Bei mir funktioniert die Lieblingsjeans bestens als Motivationshilfe.

3. Warmer Magen, warmes Herz

Ein Großteil der Lebensmittel, die wir verzehren, dient dazu, dass unser Körper sie in Wärme umwandelt, um die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Wer weniger Energie zu sich nimmt als er verbraucht, und das ist meine Strategie, um abzunehmen, da ich den Verbrauch nicht mit Sport erhöhen kann, weil mein Fuß das leider (noch) nicht mitmacht, friert häufig leichter als normal. Ich bin von Haus au sowieso eine Frostbeule, also ist mein Wärmebedarf in diesen Tagen enorm. ich stille ihn mit warmer Kleidung in mehreren Schichten und viel heißem Kräutertee, am liebsten Ingwer-Zitrone. Außerdem koche ich mir Suppen, die ich auch schon mal zum Frühstück löffele. Wohlige Wärme, die lange anhält, das ist das Ziel.

4. Sich schön schlank denken

Es gibt eine ganze Reihe von Denkhilfen, die einem helfen sollen, abzunehmen. Schließlich fängt für erfolgreiche Coaches wie Opoku Afari Gesundheit im Kopf an. Also auch in meinem. Ich denke also nicht zuallererst an das Abnhemen als solches, sondern daran, was mein Körper mit weniger Gewicht ist: schöner, gesünder,leichter, fitter … Manchmal definiere ich das, was ich an Gewicht noch loswerden möchte in Form von fetten Butterstücken – derzeit sind es also 4 bis 6 Butterstücke, die sich vor meinen Augen auftürmen. Den Trick, mir ein Foto aus schlanken Zeiten hinzuhängen, habe ich verworfen. Schließlich hat sich mein Körper mit den Kids verändert. Back to vor den Kindern will ich gar nicht, sondern ich will nachhaltig schlank bleiben mit dem Körper, in dem ich jetzt stecke. Und in dem haben nunmal drei Kinder gesteckt.

5. Gönn Dir was!

Ich verzichte in dieser Zeit weder auf meine Lieblingsspeisen, noch auf meine Lieblingsnaschis. Im Gegenteil: Ich plane sie ein. Als Belohnung etwa, wenn ich einen sichtbaren Gewichtsverlust hinter mir habe. Und ich gleiche die Zufuhr an mehr Kalorien dann wieder aus, zum Beispiel mit einem Rohkosttag oder Safttag.Ansonsten achte ich auf gesunde Kost, viel Gemüse in allen Zubereitungsarten, weniger Obst und Kohlenhydrate, kein Fleisch.

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Gepostet am 01.04.2013, 21:37
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Vinotherapie: Macht Wein tatsächlich schön(er)?

Eins vorweg, ich trinke keinen Wein, weder Weißwein, noch Rotwein, noch Rosé. Ich habe auch keinen Schimmer von der fachlichen Beurteilung von Weinen. Dafür esse ich gerne Weintrauben, also die Beerenfrüchte, die in Trauben wachsen. Die mag ich in allen Formen und Farben, sogar getrocknet.

Als Weinverächter will ich mir hier keinesfalls anmaßen, auch nur ein Wörtchen über Wein, zum Beispiel von Lakaaf, seinen Geschmack und seine Qualität zu verlieren, denn das wäre nicht in Ordnung. Anders ist es mit der Wirkung von Wein, insbesondere seiner Wirkung auf Gesundheit und Schönheit. Darüber will ich kurz berichten.

Traubenkern und Traubenkernöl

Schon mittelalterliche Damen (und damit meine ich nicht Damen mittleren Alters) sollen, so sie denn betucht genug waren, um dieses zu bezahlen, kaltgepresstes Traubenkernöl verwendet haben, um ihrer Haut Gutes zu tun. Das Öl sollte schon damals die Haut gesund und schön erhalten. Somit war Traubenkernöl ein Anti-Aging-Mittel. Bis in die heutige Zeit hat Traubenkernöl seinen guten Ruf als solches beibehalten: Apotheker nutzen es häufig als Basis für die anzurührenden Salben und Cremes, die Hautärzte ihren Patienten verschreiben. Und nicht nur das.

Polyphenole – Radikalenfänger

Ein Wissenschaftler der Universität Bordeaux im Weinland Frankreich namens Serge Renaud entdeckte vor mehr als 20 Jahren , dass das in den Traubenkernen enthaltene Polyphenol die Gesundheit nachhaltig fördert. Seine Entdeckung wurde auch unter dem Begriff „Französisches Paradox“ bekannt. Inzwischen ist man dem Geheimnis des Weins auf die Spur gekommen und hat insbesondere zu Rotwein eine ganze Menge an Forschungsdaten zusammengetragen. Von Polyphenolen ist bekannt, dass sie agressive Sauerstoffverbindungen, so genannte Freie Radikale, die Zellen schädigen und nicht zuletzt Krebs verursachen können, in Schach halten.

Andere Studien bescheinigen Rotweintrinkern gut durchblutete Herzmuskel. Der Grund dafür soll sein, dass die Polyphenole im Rotwein die Muskulatur der Herzkranzgefäße entspannen. Dank des somit vergrößerten Querschnitts ließen diese mehr Blut durch.Grund genug, zum Rotweintrinker zu werden?

Mitnichten: Es ist mit Rotwein und seinen Kollegen wie mit allem anderen: Wer glaubt, viel helfe viel, der irrt. Denn so wie die einen Studien die positive Wirkung der Polyphenole im Wein aus Traubensaft bestätigen, belegen andere, dass es auch auf die Lagerung des Weines ankomme. Demnach ziehe der Wein während der Lagerung in Eichenfässern Polyphenole aus diesen Holzfässern.

Und nicht vergessen: Wein enthält Alkohol und der schadet dem Körper – deshalb sollten Frauen sowieso nicht mehr als 0,3 Milliliter Alkohol und Männer nicht mehr als 0,4 Milliliter Alkohol pro Tag zu sich nehmen.

Statt des alkoholhaltigen Weines kann man ja schließlich auch über alkoholfreie Extrakte an die Polyphenole im Traubenkern kommen.

Vinotherapie – Beautyritual mit Weintraubenkernöl und Extrakten

Die Vinotherapie ist eine Behandlungsmethode, die der Schönheit dienen soll: Sie verbindet die äußerliche Anwendung von Pflegeprodukten auf der Basis von Extrakten aus Traubenkernen und kaltgepresstem Traubenkernöl mit dem innerlichen Genuss von Speisen, in denen Traubenkernmehl und Traubenkernöl stecken.

So werden beispielsweise die Traubenhaut, auch Weintrester genannt, Bestandteile des Fruchtfleisches, zerstoßene Traubenkerne und Stengelteile, die zuvor getrocknet und gemahlen wurden, zu einer Art Brei gemixt, der mit Tonerde angereichert wird. So hat man das Zeug für verschiedene Anwendungen: Bäder, Massagen, Packungen. Die Wirkung der polyphenolhaltigen Anwendung von Außen ist umstritten. Schließlich musste selbst der eingangs erwähnte Professor Renaud eingestehen, dass die gute Herz-Gesundheit der Franzosen vielleicht auch mit deren gesunder Ernährung und der dort verbreiteten mediterranen Küche zusammenhängen könne.

Nutzt den Tag!