Archiv für Februar 2013

Trend 2013: Surface Piercing und Flesh Tunnel

Bereits seit Mitte der neunziger Jahre verschönern sich die Menschen mit Piercings. Doch das Piercing an sich ist schon sehr viel älter, quasi erlebt es derzeit eine Renaissance. Denn schon die alten Römer piercten sich beispelsweise die Brustwarzen, um zu beweisen, dass sie Mut haben. Und aus Indien weiß man, dass Fakire (asketisch lebende Menschen) mit Piercings unempfindlich gegenüber Schmerzen werden wollten. Und wer sich Reportagen von Naturvölkern anschaut, wird sehen, dass Piercings dort bis heute verbreitet sind.

Der wieder in Schwung gekommene Piercing-Trend ist auch in diesem Jahr ungebrochen. Neben den beliebtesten Piercing-Arten wie dem

erobern 2013 auch ganz neue Piercings-Trends die Szene.

Surface Piercing im Gesicht und am Körper

Das Surface Piercing – auch Oberflächen Piercing genannt – wird nicht etwa durch ein Körperteil, wie etwa den Nasenflügel oder die Lippe, gestochen, sondern stattdessen auf der Oberfläche platziert. Hierfür werden häufig Körperstellen wie das Dekolleté, der Nacken, die Handgelenke oder die Leisten gewählt. Beim Surface Piercing liegt der Ein- und Austrittskanal auf einer Ebene. Dadurch steht das Surface Piercing unter hoher Spannung und kann im schlimmsten Fall sogar vom Körper abgestoßen werden und herauswachsen. Die Heilung der Oberflächen-Piercings dauert sehr lange und es bleiben häufig unschöne Narben zurück, wenn diese abgestoßen werden.

Für das Surface Piercing werden inzwischen keine gebogenen Stäbe mehr verwendet, sondern spezielle Surface Bars. Diese Stäbe besitzen um 45, 65 oder 90 Grad gebogene Enden und sollen dadurch die Spannung verringern. Zusätzlich verfügen sie über ein Innengewinde, in das verschiedene Kugeln oder Plättchen geschraubt werden können. Der Surface Bar sollte nur von erfahrenen Piercern gestochen werden und wird mit einer speziellen Kanüle unter die Haut gelegt. In der Regel ist das Einsetzen problemlos möglich, da die Haut in diesem Bereich dehnbar und flexibel ist.

Flesh Tunnel – mehr als nur ein Ohrloch

Der Begriff Flesh Tunnel stammt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie „Fleisch Tunnel“. Hierbei handelt es sich um ein gedehntes Ohrloch, das unter Zuhilfenahme von speziellen Dehnern auf die gewünschte Größe gedehnt wird. Wenn das Loch die erwünschte Größe erreicht hat, kann ein sogenannter Tunnel eingesetzt werden. Inzwischen gibt es die Tunnel in verschiedenen Größen und Formen. Angefangen vom 1-Millimeter-Stahl-Tunnel bis hin zum 50-Millimeter-Holz-Tunnel -der Piercin-Willige hat hier die Qual der Wahl. Eine umfangreiche Auswahl findet man in einem Tunnel Shop über das Internet. Hier erhält man nicht nur Tunnel, sondern auch die passenden Dehner, Fake Tunnel und Reinigungsmittel.

Woran man ein gutes Piercing-Studio erkennt

Wer sich für ein Piercing entscheidet, sollte darauf achten, dass das Piercing-Studio hygienische Standards einhält und sauber arbeitet. Ein Blick in Arbeits- und Beratungsraum hilft, hier die Spreu vom Weizen zu trennen. Steht oder liegt herum, was nicht in einen hygienisch sauberen Piercing-Raum gehört, sollte man sich ein saubereres Studio suchen. Im Beratungsgespräch sollte man erfahren, welche möglichen Risiken oder Nebenwirkungen auftreten können und auch, wie man in den ersten Tagen mit dem frisch gestochenen Piercing umgeht.

Gepostet am 26.02.2013, 10:37
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Anti-Aging: Sport & gesunde Ernährung sind die Wundertherapie

Die Deutschen leben immer länger. Doch alt aussehen und sich alt fühlen – das möchte keiner. Bis jedoch der Jungbrunnen gefunden wird, werden noch Jahre ins Land gehen. So muss dem Alter mit alternativen Anti-Aging-Prozessen entgegengewirkt werden. Eine hilfreiche Methode dagegen vorzugehen, sind natürliche Mittel wie eine gesunde Ernährung oder Sport.

Ältere Frau betrachtet Gesicht im Spiegel

Schön und fit altern: Sport und Ernährung helfen.

Im Wettrennen um die effektivste Anti-Aging-Methode belegt Sport den ersten Platz. Natürlich lebt nicht jeder sportlich Aktive ewig, denn auch die Gene spielen beim Älterwerden eine Rolle. Doch selbst wenn nicht mehr alle Prozess im Körper rund laufen, dem Alterungsprozess mit Sport entgegenzuwirken, kann helfen, gesund und fit zu bleiben. Und wer sich gesund und fit fühlt, der sieht auch dementsprechend aus.

Sporadisches Training hilft allerdings nur wenig. Laut Fitness-Experten sollte man mindestens drei bis vier Stunden pro Woche Sport treiben, damit eine Verbesserung der Fitness eintritt. Auf eine natürliche Weise stärkt die Bewegung die Abwehrkräfte, strafft die Figur, regt das Herz-Kreislauf-System an und baut zudem noch Stress ab. All das verlangsamt den Alterungsprozess. Um das Altern zu verzögern, sind allerdings keine Höchstleistungen gefragt. Wichtig ist, dass die körperliche Leistungsfähigkeit, also Ausdauer, Kraft und Koordination, trainiert wird. Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren, Schwimmen oder Nordic Walking können wichtige Ventile sein, seinen Stress abzulassen. Ein leichtes Krafttraining strafft außerdem das Gewebe und stärkt die im Alter schwindenden Muskeln.

Bestimmte Nahrungsmittel sollen wahre Wunder bewirken, wenn es darum geht möglichst jung zu bleiben. Vor rund 30 Jahren waren es Sauermilchprodukte, die den Bewohnern in Osteuropa ein hohes Alter schenkten. Ein Trugschluss, da ist sich Ernährungsexperte Volker Pudel sicher. Ausschlaggebend für ein langes und gesundes Leben ist die Gesamtkalorienmenge gefolgt von der Zusammensetzung der Nahrung – sprich dem Mix aus Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten. Der Speiseplan der Bewohner einer kleinen japanischen Insel ist laut Pudel vorbildlich: Diese essen viel Obst, Gemüse, Reis und Fisch, aber wenig Fett und Fleisch. Die Einwohner nehmen wesentlich weniger Kalorien zu sich als die Menschen in den Industrienationen.

Als Faustregel gibt der Ernährungsexperte an, in erster Linie Obst und Gemüse zu essen, viele Kohlenhydrate zu sich zu nehmen sowie zwei Mal pro Woche Fleisch und Seefisch zu verzehren. 60 Gramm Fett pro Tag müssen reichen. Weniger zu essen, Kalorien zu reduzieren, das Abendessen auszulassen – das kann zu einem längeren Leben verhelfen. Doch der komplette Verzicht auf das Abendessen trägt nicht immer zur Stimmung bei. Und Lebensqualität ist ebenfalls ein nicht zu unterschätzender Jugendfaktor.

Wer Sport treibt, sich gesund ernährt und dabei noch Stress vermeidet, wird sich nicht nur jünger fühlen, sondern so auch auf andere wirken. Anti-Aging schaffen nicht nur chemische Produkten und Cremes. Gesünder kann man mit natürlichen Mitteln dem Alter entgegenwirken.

Bild: roboriginal – Fotolia.com

Gepostet am 22.02.2013, 10:40
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Sonnenbrille: Der Sommer wird bunt!

Farbige Fröhlichkeit ist seit einigen Sommern schon das Motto der Designer. Da wird farbig geblockt, geringelt und geblümt. Kaum vorzustellen, das da noch mehr geht. Doch beim Blättern in den aktuellen Zeitschriften wird jeder Skeptiker (ich gebe zu, ich bin einer davon) schon beim flüchtigen Blättern eines Besseren belehrt: Es geht bunter, viel bunter! Diesen Sommer kombiniert man trendbewusst knallige Farben mit knallfarbenen Mustern. Auch der klassische Schwarz-Weiß-Kontrast kann diesen Sommer auffällig gezeigt werden. Im Farbblock kombiniert mit Streifen oder Punkten. Da wirkt selbst das klassische Schwarz-Weiß plötzlich bunt!

Bunt sind alle Accessoires: Sonnenbrillen in knalligen Farben

Die fröhlichen Farben sind jedoch nicht nur den Sommerklamotten vorbehalten. Sämtliche Accessoires bekennen diesen Sommer Farbe: Tasche Gürtel, Schuhe (es gab wohl noch nie so viele bunte Schuhe!), Uhren und Sonnenbrillen locken mit ihren Farben jeden Blick an.Warum auch nicht? Farbige Outfits bringen Farbe ins Leben. Sie zeugen von Lebensfreude und in den bunten Kombinationen des Sommers 2013 ganz sicher auch von viel Spaß am Leben. Die wilden Farbkombis verursachen nicht nur ein Lächeln, sie bringen einen buchstäblich zum Lachen. Sie machen Freude, den Trägern wie den Betrachtern. Insofern kann ich den Modemachern nur bescheinigen, dass sie es zwar echt bunt treiben, aber mit Recht und Erfolg! Wobei ich sehr gespannt bin, wie das hanseatische Blau, dass in Hamburg ja das klassische Schwarz ist, sich mit dem neuen bunten Leben verträgt.

Wie gesagt, auch die Accessoires sind diesen Sommer knallbunt. Die Gestelle der neuen Sonnenbrillen leuchten Gelb, Rot, Weiß, Blau, Türkis, Orange oder Grün. Hauptsache Farbe.Und Angst vor zu viel Farbe braucht keiner zu haben, denn dieser Sommer wird kunterbunt. Soviel steht fest.

Trendige Alternative zur bunten Sonenbrille: Nerdgestell mit Farbverlauf

Wem das alles zu bunt ist (nicht nur spröde Hanseaten sind gemeint), insbesondere unter den männlichen Trendsettern, der kann auch diesen Sommer auf klassische Sonnenbrillen setzen. Für den modischen Effekt sorgen Nerdgestelle in Schwarz oder Hornoptik, Pilotenbrillen oder Oversized-Gläser. Mann kann diesen Sommer nach wie vor Sonnenbrillen in gedeckten Farben, zum Beispiel getigerte Sonnenbrillengestelle, tragen. Die findet man unter anderem in der aktuellen Kollektion von Sonnenbrillen von Ray Ban. Auch für Frauen gibt es modische Alternativen zur bunten Sonennbrille. Nach wie vor sind die großen Gläser in und auch die Schmetterlingsbrillen darf man getrost noch tragen. Gott sei Dank, meine ist erst zwei Jahre alt und damit immer noch voll im Trend.Farbverläufe auf den Gläsern bringen Abwechslung in dunkle Nerdbrillen, auch das sieht man diesen Sommer gern. Und so ein Farbverlauf wie auf der Tom Ford Sonnenbrille hier ist ja auch eine Art von bunt, oder? Jetzt fehlt nur noch eins: die Sonne!

Nutzt den Tag!

Hau(p)tsache Lifestyle

Du bist, was Du isst! Diesen Spruch nehme ich ernst. Alles, was ich esse, zeigt sich früher oder später: Die Haut reagiert zum Beispiel recht schnell darauf, was ich Tag für Tag in mich hineinstopfe. Wobei ich nicht wirklich stopfe, das war noch nie meine Art. Ich esse von Haus aus gerne und habe Spaß am Kochen. Doch ich kenne meinen Körper inzwischen recht gut und reagiere auf seine Bedürfnisse meist mit Verstand, seltener mit Leidenschaft.

Haut belegt Versorgungslage des Körpers

Unsere Haut reagiert schnell auf eine Unterversorgung mit Wasser. Denn sie speichert etwa ein Drittel der gesamten Flüssigkeit unseres Körpers. Die Haut besteht zu 80 Prozent aus Wasser, mangelt es an Wasser, weil wir zu wenig Flüssigkeit über Speisen und Getränke zuführen, werden als erstes die Wasserreservoirs der Haut benutzt, um die lebensnotwendigen Funktionen der Organe aufrechtzuerhalten. Sinkt der Feuchtigkeitsgehalt der Haut, büßt sie an Funktionen ein. Sie verliert an Elastizität und Spannkraft. Und bei stärkerem beziehungsweise anhaltendem Wassermangel erkennt man diesen auch am Hautbild: Die Haut bekommt trockene Stellen, knittert leichter, verliert an gesunder Farbe und Gesundheit. Immerhin ist die Haut nicht nur Begrenzungsorgan unseres Körpers, sondern auch Schutzorgan. Sie ist die schützende Barriere zwischen unserer Umwelt und uns. Eine unterversorgte haut kann die Schutzfunktion auf Dauer nicht optimal ausfüllen, Krankheitserreger können sich darauf breit machen und gegebenenfalls auch in den Körper eindringen.

Umwelteinflüsse hinterlassen sichtbare Spuren auf der Haut

Doch nicht nur das, was wir essen, trinken oder inhalieren, beeinflusst unser Hautbild und damit unser Aussehen, unsere Schönheit. Auch die Umwelt hinterlässt Spuren auf unserer Haut. Bestes Beispiel: Die Sonne. Die Strahlen der Sonne tun einerseits Körper und Seele gut. Sie sind maßgeblich an der Bildung von Vitamin D (auch Sonnenvitamin genannt) in der Haut verantwortlich. Und das wiederum ist ein existenzieller Stoff. Doch Teile der Sonnenstrahlen schaden uns, sie rufen in der haut eine Abwehrreaktion hervor: Sonnenbräune als natürlichen Hautschutz. Ist dieser aufgrund der Stärke der Strahlung nicht mehr ausreichend, können nachhaltige Hautschäden die Folge sein, beispielsweise Hautkrebs.

Hinzu kommt, dass wir auf Sonnenstrahlen mit Mimik reageren: Wir kneifen die Augen zu. Nebenwirkung: Falten. Aber das nur nebenbei.

Schadstoffe in unserer Luft, zum Beispiel Autoabgase, Feinstaub aus Industrie und Verkehr oder anderer Schmutz, werden von uns inhaliert. Außerdem setzen die Partikel sich auf unseren  Haaren und unserer Haut nieder. Normalerweise wirkt die Hautbarriere so schützend, dass die Stoffe nicht in unseren Körper eindringen können. Doch wie gesagt, der Hautschutz ist nicht immer optimal.

Hautprobleme erkennen und behandeln – für Gesundheit und Schönheit

Wer Hautprobleme oder Haarprobleme hat, sollte diesen ernsthaft auf den Grund gehen. Dazu kann man seinen Hautarzt aufsuchen, der Haut und Haare analysiert. Oder er verweist Betroffene an Experten, die Haut und Haare bezüglich einer Schadstoffbelastung prüfen. Inzwischen kann man auch online die Dienste von Experten in Anspruch nehmen und ermitteln, wie es um die Versorgung des Körpers mit Vitalstoffen steht. Bei gaedomed.com erfährt man beispielsweise, wie sich der Stoffwechsel anregen lässt.

Jeder von uns kann beeinflussen, wie stark der Körper sich selbst schützen kann. Gesunde, nährstoffreiche, nachhaltig wirkende Nahrungsmittel sind das eine. Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt, besser: Gang durch die Umwelt, das andere.

Nutzt den Tag!