Archiv für Dezember 2012

Alle Jahre wieder: Der Douglas-Gutschein auf dem Gabenteller

Wie phantasielos!, mag der oder die eine denken, wenn sich unter den Geschenken zu Weihnachten ein Gutschein der Parfümeriekette Douglas befindet. Wie toll!, freuen sich vielleicht andere darüber. Jeder denke und schenke was er wolle, es ist jedoch nicht von der Hand zu weisen, dass Gutscheine von Douglas zumindest bei den Verschenkern recht beliebt sind.

Warum ein Gutschein kein schlechtes Geschenk sein muss

Zu Recht, wie ich meine. Denn so ein Gutschein – und das gilt nicht nur für den von Douglas – hat Vorteile: Zum Beispiel den, dass er dem Beschenkten die nicht zu unterschätzende Freiheit der Wahl lässt, wofür er den Gutschein einlöst. Bezahlt ist ja schon! Deshalb verschafft so ein Gutschein ein gutes Shoppingerlebnis. Natürlich in Abhängigkeit des Budgets, das darauf gutgeschrieben ist.

Hinzu kommt der Vorteil, dass der Gutschein sich auch im Internet einlösen lässt: Wer mag, kann die Einkaufssession sogar zum Event werden lassen, wenn er sich mit Freundinnen und Bekannten vor dem PC, Tablet-PC oder Smartphone-Bildschirm hockt. In einer solchen Runde kommt sicher Spass auf. Man kann zum Beispiel Trends und Looks beschauen, beurteilen und die entsprechenden Produkte bestellen. Großartig!

Ein Gutschein punktet natürlich auch in Sachen Haltbarkeit, bessergesagt: Gültigkeit, denn die läuft meist über einen Zeitraum, der weit über Weihnachten hinaus geht. Der Beschenkte gerät so nicht unter Druck, den Gutschein so bals als möglich zu entwerten, sondern kann sich dafür etwas Zeit nehmen. Das Einkaufen im Anschluss an den Weihnachtsrummel macht nämlich auch sehr viel Spaß, nicht zuletzt, weil man dann wieder die volle Aufmerksamkeit von Verkäufern bekommt, die sich freuen, die eigentlich eher ruhigeren Tage mit guten Verkäufen abzuschließen, ohne dass man sich in eine Schlange zu bedienender Kunden einreihen muss und sich von noch Wartenden gehetzt fühlt.

Nicht zuletzt ist so ein Gutschein im wahrsten Sinne des Wortes keine Last: Er passt ins Portemonnaie und kann in Erwartung der passenden Einlöse-Gelegenheit immer dabei sein.

Einfallsreichtum erkennt man an der Verpackung

Wer meint, ein Gutschein sei einfallslos, der kann sich ja eine von Einfallsreichtum zeugende Verpackung für den Geschenkgutschein einfallen lassen. Zum Beispiel eignet sich dazu:

– Eine selbstgemachte oder gekaufte Kosmetiktasche für unterwegs beziehungsweise ein Behältnis zur Aufbewahrung der Kosmetikutensilien für daheim ist eine Kleinigkeit, die man in einer gut sortierten Drogerie findet oder selbst bastelt.

– Eine Einladung zu einer gemeinsamen Shoppingtour oder einem Essen zu Zweit lässt sich mit dem Gutschein prima verbinden, zum Beispiel kann man ihn auf einen leeren Teller oder in eine leere City-/Shopping-Bag legen und verschenken.

– Steht ein besonderes Event an? Zum Beispiel ein Fotoshooting für die Bewerbungsmappe, ein Geburtstag oder die Geburt des eigenen Nachwuchses? Dann lassen sich auch diese Ereignisse an den Douglasgutschein koppeln: Schließlich kann der oder die Beschenkte die damit zu kaufenden Kosmetika fürs Styling oder die Pflege einsetzen, um zum Ereignis X mit dem entsprechenden Look überzeugen.

Nutzt den Tag!

Trotz Weihnachtsstress Zeit für sich finden

Weihnachtszeit ist Stresszeit

Dieser Tage geschieht es immer häufiger: Man trifft auf Zeitgenossen, die unter dem Alltagsstress leiden. Denn der alltägliche Stress zurzeit ist eigentlich kein alltäglicher, sondern ein eher ungewöhnlich hoher, der in der Vorweihnachtszeit jedoch zum Alltag gehört. Da wird an Festtagsmenüs gebastelt, die jedem an der Festtafel Platz nehmenden Menschen schmecken sollen, die Festgewänder müssen gesichtet und gegebenenfalls neu besorgt werden, die Festtagsdekoration der Räume steht an, der Weihnachtsbaum will gekauft und aufgestellt und gechmückt werden und als wäre dies nicht genug – den wohl größten Stress verursacht nach wie vor sicher das Besorgen der passenden Geschenke für alle die, die beschenkt werden wollen oder müssen.

Stress pur, oder? Vielen Menschen ist die Anspannung geradezu ins Gesicht geschrieben. Sie haben für kleine Schwätzchen zwischendurch kaum noch Zeit, sind immer in Eile und erledigen drei Besorgungen zeitgleich. Ich frage mich jedes Jahr um diese Zeit: Ist das gesund? Meine Antwort: Nein! Doch der Stress ist nicht zu vermeiden, denn der Weihnachtsrummel ist ein in der Gesellschaft manifestierter, der jedes Jahr nicht nur aufs Neue anläuft, sondern in meinen Augen immer höhere Anforderungen an die einzelnen Menschen zu stellen scheint. Weihnachtsdekorationen unterliegen neuerdings modischen Trends, da wird das Bäumchen jedes Jahr neu eingekleidet. Wahnsinn!

Anti-Stress-Maßnahme: Auszeit nehmen und Wellness zelebrieren

Wer nicht schon vor Heiligabend in die Knie gehen will, ob des Drucks, der von Besorgungslisten und Wunschzetteln ausgeübt wird, dem rate ich, sich ganz dringend kleine Auszeiten aus dem Trubel zu nehmen. Am besten schafft man sich bewusst Zeitinseln, in denen man sich nur um sich und seine Bedürfnisse kümmert. Solche Mini-Urlaube für Seele und Körper füllen leere Tanks auf, seien es nun physische Kräfte oder Ideen, die einem nahezu ausgingen. Eine gute Maßnahme zum Selbstschutz, schließlich ist Stress Auslöser vieler gesundheitlicher Probleme, ist eine Wellness-Session im eigenen Bad. Dazu braucht es nicht viel und die Wirkung ist, das weiß ich als berufstätige Dreifachmutter aus eigener Erfahrung, immens. Vorausgesetzt, das Bad ist geputzt, andernfalls käme zumindest bei mir kein Wohlfühlgefühl auf, sind nur wenige Zutaten nötig, um abzuschalten:

  • Kerzenlicht
  • leise Musik oder Naturgeräusche für die Hintergrundbeschallung
  • ein schönes Getränk (Saft, Tee)
  • kuschelige Handtücher und selbstverständlich
  • tolle Produkte um den Körper zu pflegen.

Wie aber schafft man sich den Freiraum, um im Bad ungestört alle seine Sinne zu befriedigen und Anti-Stress-Maßnahmen zu ergreifen? Nutzt hierfür bitte alle Hilfe, die Ihr kriegen könnt, denn es lohnt sich: Ein wohliges Bad wärmt in der feucht-kalten Jahreszeit bis auf die Knochen durch, es entspannt und dank passender Pflege tut man seiner Haut Gutes. Ich zum Beispiel bade immer dann, wenn der Tag sich dem Ende neigt und alle Kinder eingeschlafen sind.

Nutzt den Tag!

Gepostet am 18.12.2012, 12:05
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Last-Minute-Geschenke für 2012

Was schenke ich nur, was schenke ich nur? Diese Frage geht mir dieser Tage durch den Kopf. Und ich bin damit nicht allein. Immerhin weiß ich aus Umfragen so einiges zum Kaufverhalten deutscher Verbraucher.

Deutsche kaufen recht spät Weihnachtsgeschenke

Zum Beispiel hat die FOM, die Hochschule für Oekonomie und Management, für das Weihnachtsfest 2011 belegt, dass ein Großteil der Deutschen seine Weihnachtsgeschenke erst in der letzten Woche vor Heiligabend besorgen wollte (33 Prozent) und weitere 6 Prozent der Verbraucher gingen demnach gar erst am 24. Dezember los, um Geschenke einzukaufen. Ein knappes Fünftel der FOM-Umfrageteilnehmer hatte bereits im Oktober und November Geschenke gekauft, ein Drittel wollte dies in den ersten beiden Dezemberwochen erledigen. Auf die Frage, was Weihnachtsgeschenke-Einkäufer beim Shopping störe, antworteten die von der FOM Befragten unter anderem: fehlende Produktverfügbarkeit, unfreundliches Personal, überfüllte Geschäfte.

Last Minute Geschenke sind eher Männersache

Auch in diesem Jahr hatte die Mehrheit der im Auftrag der Bild am Sonntag (BamS) vom Institut Emnid befragten Deutschen am 13. Dezember noch nicht alles an Weihnachtsgeschenken besorgt (gekauft oder gebastelt): 52 Prozent, um genaue Zahlen zu nennen. Laut der BamS-Umfrage gäbe es regionale Unterschiede: Demnach hätten die Ostdeutschen zu 54 Prozent angegeben, schon alle Geschenke beschafft zu haben, während es bei den Westdeutschen erst 46 Prozent waren. Außerdem ergbab die Umfrage, dass Frauen eher früher ihre Geschenke besorgen würden als Männer.

Ohne störenden Kaufrummel im Internet Geschenke bestellen

Zumindest einige der „Störelemente“ beim Weihnachtsshopping, die die von der FOM Befragten angaben, sind wohl ausschlaggebend dafür, dass viele ihre Geschenke im Internet kaufen. Laut der Bild-Zeitung sei dieser Trend klar auszumachen: “ Seit dem Jahr 2005 hat sich der Online-Umsatz in den Monaten November und Dezember nahezu verdoppelt – von 3,6 Milliarden auf voraussichtlich 7,4 Milliarden Euro in diesem Jahr.“ Demnach gäben die Deutschen etwa 90 Euro pro Kopf im Internet für Weihnachtsgeschenke aus, also etwa ein Zehntel des Geldes, was im Weihnachtsgeschäft ausgegeben werde.

Und selbst wer nicht im Internet kauft, stöbere dort durch die Angebote, informiere sich über Produkte und vergleiche Preise, beschreibt das Handelsblatt den Trend des „Shoppings auf allen Kanälen“.

Renner der Internet-Geschenke seien laut der Bild Bücher, CDs und Spielzeug. Nach wie vor zählen Kosmetika zu den beliebten Geschenken, auch wenn Frauen sich die am liebsten selber kaufen. Wer Last Minute nicht mehr das passende Produkt zur Pflegeserie, die von Oma, Mutter, Frau, Freundin, Tochter benutzt wird, im Handel findet, macht ganz sicher nix verkehrt, wenn er entsprechende Gutscheine schenkt. Derer gibt es viele. Ganze Gutscheinportale laden ein, den passenden Gutschein zu finden. Und nicht nur in Sachen Kosmetik. Zum Beispiel gibt es hier oder da auch Gutscheine für Mode.

Nutzt den Tag!

Kleideretikette für den Urlaub

Ich bin ein modeinteressierter Mensch, der sich gerne schön und trendbewusst anzieht, wobei ich meinem Stil von sportlich-leger bis klassisch-elegant in den Farben Schwarz, Weiß, Grau, Anthrazit, Braun, Oliv, Lila und Blau gerne treu bin. Ab und zu ein Accessoire in Knallrot gönne ich mir auch. An so kalten Tagen wie diesen schichte ich die Klamotten um mich, so dass ich es warm und kuschelig habe, ganz gleich, ob ich am Computer sitze und diesen Text schreibe oder mich durch die Stadt bewege, um Jobs zu machen, die Kids von A nach B zu bringen oder Erledigungen abzuarbeiten. Das Zwiebelprinzip findet bei mir nicht nur sommers sondern auch winters statt. Während ich hier im Home-Office also gerade drei Schichten trage, beobachte ich via Facebook Facebookfreunde, die vor der Kälte hier Reißaus genommen haben. Die einen beispielsweise tummelten sich gerade in Asien rum, wo über 30 Grad Celsius angesagt waren. Andere sind noch auf hoher See. Auf einem Kreuzfahrtschiff. All inklusive. Auch die haben sonnigen Hintergrund auf den Bildern, die sie bei Facebook posten. Gerade starre ich auf eine schöne Frau in weißer Bluse, die lässig an der Rehling lehnt und deren Haar vom Wind zerzaust wird … (schnappatmen, keinen Neid aufkommen lassen): meine Freundin Vicky!

Dresscodes auf Kreuzfahrtschiffen: Wetter und Sternenklasse bestimmen Mode

Interessant zu wissen ist, dass meine Freunde, die auf dem Schiff unterwegs sind, sich zuvor mit dem Thema „Mode & Kreuzfahrt“ intensiv auseinandergesetzt haben. Denn für das Spiel „Ich pack‘ in meinen Koffer ein …“ gelten auf Kreuzfahrtschiffen offensichtlich andere Regeln als für Rucksacktouristen, Pauschalreisende und andere.

Je nach Kategorie des Dampfers packt man seine Klamotten. Selbstverständlich orientiert man sich zunächst an der Reiseroute und den Temperaturen, die auf dem geplanten Seeweg nebst Landgängen herrschen werden. Auf einem sogenannten Clubschiff soll es laut einschlägigen Ratgebern für Schiffsreisende eher legerer zugehen, sowohl, was den Schiffsalltag als auch die Kleiderordnung betrifft. Leger meint in diesem Zusammenhang gerne mal sportliche Hosen und auch Jeans mit einem Oberteil wie ein Polohemd für den Mann. Frauen haben nicht nur in der Kategorie Leger die größere Auswahl. Jeans und Tunika, T-Shirt oder Hemd sind ebenso passend, wie sportliche oder leicht verspielte Kleider. Je nach Klima und Mode kann ein „Mädchen“ sich auch in kurzen Shorts oder Rock auf dem Deck zeigen.

Auf Luxusschiffen der mehrsternigen Flotte geht es vergleichsweise klassischer und eleganter zu: Hier ist ein legeres Outfit für den Herrn keinesfalls eine Jeans, sondern eher eine sportliche Stoffhose, die man mit einem Hemd oder Polohemd kombiniert und bei der Mann ein leichtes Sakko in greifbarer Nähe hat. Die Frau kann hier ein Kleid oder einen sportlichen Hosenanzug tragen und zum Überziehen ist ein Twinset-Jäckchen oder ein schönes Tuch ganz praktisch.

Während für alle Ereignisse an Bord, die tagsüber geschehen, heute kaum noch eine feste Kleider-Etikette vorgeschrieben wird, gilt dies an den Schiffsabenden nicht: Dort kleidet man sich je nach Dresscode, der für die Veranstaltung entweder gepflegte oder festliche Kleidung vorschreibt. Zum Captain’s Dinner (ich sehe immer die Wunderkerzen-Polonaise des „Traumschiffs“ aus dem TV vor mir, wenn ich dieses Wort höre, lese oder schreibe) sollte Mann zumindest einen guten Anzug im Koffer haben – inklusive Hemd und Krawatte – und als Frau steigt man dazu in ein Abendkleid oder Cocktailkleid.

Smoking-Verleih an Bord

Es gibt wohl sogar Schiffe, das erfuhren meine Freunde zumindest bei der Buchung ihres Schiffsurlaubs, die zu den festlichen Anlässen die passenden Outfits verleihen (sogenannter Smoking-Verleih). Das nenne ich Service! Überhaupt sollte man sich als künftiger Schiffsreisender ruhig schon bei der Reisebuchung, zum Beispiel auf Portalen wie Kreuzfahrtportal Dreamlines, über mögliche Etiketten der Reederei oder Schiffe informieren.

Meine Freundin, die jetzt auf einem Facebookfoto fast wie Kate Winslet in „Titanic“ an der Reling steht und deren luftige Tunika sich weiß vor dem strahlendblauen Himmel abhebt, hat mich übrigens zum Einkaufsbummel mitgenommen, bei dem sie sich für die Schiffsreise eingekleidet hat – als Styleberater. Zu der Tunika habe ich nur gesagt: Must-have. Und jetzt seht Euch das Foto an! Styleberatung ist übrigens ein Job, den ich immer mal wieder gerne ausübe, denn das macht mir Spaß: Mode für andere zu finden und deren Typ bestmöglich in Szene zu setzen. Diesmal war’s eben ein Kaufrausch fürs Meer … Und sogar ich daheimgebliebene Landratte hab was davon!

Nutzt den Tag!

Handchirurgie – ein Überblick

Unsere Hände dienen uns als Universalwerkzeuge – ohne sie sind wir hilflos. Doch Krankheiten, sich ständig wiederholende Bewegungen (Überlastung) oder ein Unfall können unsere Hände und deren Gebrauch einschränken, ja sogar unmöglich machen. Die Handchirurgie beschäftigt sich mit Erkrankungen der Hand und den dadurch entstehenden Einschränkungen.

Die häufigsten Erkrankungen an der Hand sind:

  • Sehnenscheidenentzündungen (Tendinitis),
  • Sehnenscheideneinengungen (Tendovaginitis Stenosans) im Volksmund auch als “ Springender Finger“, „Springfinger“ bezeichnet,
  • Nervenfasereinengungen (Karpaltunnelsyndrom, Carpaltunnelsyndrom),
  • Ganglien (Überbeine),
  • Bindegewebsvermehrungen/Narbenbildungen (Morbus Dupuytren)
  • sowie Verschleißerscheinungen der verschiedenen Fingergelenke.

Springender Finger / Springfinger / schnellender Finger / schnappender Finger / tendovaginitis stenosans

Wegen Überlastung und/oder genetischer Prädisposition kann es im Bereich der Beugesehnen der Finger zu Verdickungen und Einengungen kommen. Wird die Hand nun vermehrt belastet oder schwillt etwas an, so kann die Fingerstreckung und manchmal auch die Fingerbeugung nur noch erschwert oder gar nicht mehr möglich sein, weil die Beugesehnen nicht mehr ungehindert gleiten können. Die Patienten strecken oder beugen den Finger dann mit Hilfe der Gegenhand, was manchmal sogar schmerzhaft ist.

Abhilfe schaffen kann ein kleiner operativer Eingriff in örtlicher Betäubung bei dem mehr Platz für die Beugesehne gemacht wird. Die Hand ist nach zehn bis zwölf Tagen wieder belastbar.

Carpaltunnelsyndrom / Karpaltunnelsyndrom / Nervenfasereinengung Handgelenk / Medianuskompressionssyndrom

Der mittlere Handnerv (Nervus medianus) muss auf Handgelenkshöhe durch einen Tunnel (Karpalkanal), um die Handinnenfläche und die Finger zu erreichen. Kommt es zu einer Schwellung in diesem Bereich, so wird Druck auf den Nerv ausgeübt und die Finger schlafen ein oder die Hand kribbelt. Besteht dieser Zustand länger, so kann es langfristig zu Nervenschädigungen mit Taubheitsgefühl kommen. Abhilfe schaffen kann ein operativer Eingriff, der ambulant durchgeführt wird. Dabei wird der Nerv aus der Engstelle befreit. Meistens lässt sich sofort nach der Operation eine Besserung feststellen, es kann aber auch Wochen bis Monate dauern, bis sich der Nerv erholt. Eine volle Belastung der Hand sollte erst nach zwei Wochen erfolgen.

Bindegewebsvermehrung / Morbus Dupuytren / Narbe in der Hohlhand

Beim Morbus Dupuytren kommt es zu einer Bindegewebsvermehrung in der sogenannten Hohlhand. Die Schicht, von der die Bindegewebsvermehrung ausgeht, ist die Palmarfazie. Kommt es zu einer sehr starken Narbenbildung, so können die Patienten die Finger nicht mehr strecken. Besteht dieser Zustand über lange Zeit kann es auch zu Schäden an den Gelenken kommen.

Als Therapie hat sich die Entfernung des wuchernden Gewebes durchgesetzt, eine vollständige Heilung gibt es allerdings nicht. Mit der Entfernung des wuchernden Gewebes kann in sehr vielen Fällen die Funktion der Finger wieder hergestellt werden. Der Eingriff erfolgt unter Armbetäubung oder Narkose und unter Lupenoperationstechnik. Eine volle Belastung der Hand kann meistens nach zwei bis drei Wochen erfolgen.

Gynäkomastie – OP sinnvoll oder nicht?

Als Gynäkomastie wird eine Gewebsvermehrung im Brustbereich beim Mann bezeichnet. Man unterscheidet eine echte von der sogenannten falschen Gynäkomastie. Bei der echten Gynäkomastie handelt es sich um eine gutartige Vermehrung des Drüsengewebes, welches im Rahmen von hormonellen Störungen auftreten kann oder auch als Nebenwirkung von bestimmten Medikamenten.

Bei der falschen Gynäkomastie handelt es sich um eine Fetteinlagerung im Brustbereich, wie sie bei Übergewicht auftreten kann.

Eine derartige Veränderung ihrer Brust empfinden viele Männer als unerträglich, hässlich und/oder peinlich. Betroffene empfinden häufig ein minderes Selbstwertgefühl, scheuen mitunter soziale Kontakte (Sport) oder isolieren sich gar ganz von ihren Mitmenschen. Da die echte Gynäkomastie auch mithilfe von Medikamenten (Hormonpräparate) recht erfolgreich behandelt werden kann, ist dies oft der erste Schritt einer Therapie. Führt diese Maßnahme allerdings nicht zum erwünschten Rückgang des Gewebes, kann die Brust auch operativ verkleinert werden.

Arten der Gynäkomastie

Insgesamt unterscheidet man bis zu vier Arten der Gynäkomastie:

– Neugeborenengynäkomastie: Sie ist bedingt durch die weiblichen Hormone im Mutterleib und bildet sich im ersten Lebensjahr zurück.

– Pubertätsgynäkomastie: Sie entsteht durch die vermehrte Hormonbildung und den Umbau in Östrogen in Muskeln und Fettgewebe in der Pubertätsphase

– Altersgynäkomastie: Im Alter nimmt die Hormonbildung im Hoden ab und der Fettanteil des Körpers zu. Im Fettgewebe werden Hormonvorstufen in weibliches Hormon (Östrogen) umgebaut.

– Pseudogynäkomastie: Diese Form der Gynäkomastie wird durch Übergewicht hervorgerufen und kommt in allen Altersklassen vor.

Gynäkomastie: Der operative Eingriff

Mit Hilfe einer Operation kann das überschüssige Gewebe im Brustbereich entfernt werden – entweder durch einen Schnitt, der in der Regel Am Rand des sogenannten Brustwarzenvorhofes erfolgt, oder durch Absaugung. In manchen Fällen kann auch die Entfernung mittels eines Lasers, der am Ende des Eingriffs angewendet wird, angezeigt sein.

Lassen Sie sich gegebenenfalls beraten, welche Methode bei Ihnen sinnvoll ist. Der Eingriff kann in örtlicher Betäubung – wahlweise verbunden mit einem leichten Dämmerschlaf – erfolgen und ist ambulant. Nach dem Eingriff ist für drei bis vier Wochen ein Mieder zu tragen. Sport kann bereits nach zwei Wochen ausgeübt werden, die Genesungsphase ist somit sehr kurz. Eine operative Gynäkomastiebehandlung ist heutzutage ein risikoarmer Eingriff und wird immer häufiger durchgeführt.

Facelift – ein Überblick über die aktuellen Möglichkeiten

Seit Jahrhunderten versuchen Menschen der Alterung des Gesichtes entgegenzuwirken, um ein jüngeres und frischeres Aussehen zu erreichen.

Alterung des Gesicht – Ursachen sind heute weitestgehend bekannt

Heutzutage weiss man, dass nicht allein Falten für ein „alt“ wirkendes Gesicht verantwortlich sind, sondern dass Veränderungen an den Augenwinkeln und Augenlidern, des Wangenbereiches und der Mundpartie, des Kieferwinkels und des Halses für das optische Alter eines Gesichtes eine entscheidende Rolle spielen.

Methoden der Gesichtsverjüngung

Dementsprechend haben sich operative Techniken zur Gesichtsverjüngung und Halsverjüngung weiterentwickelt:
Von einer alleinigen Straffung der Haut ging man hin zu einer Straffung tieferer Schichten (SMAS-Lift: Superficial Muscular Aponeurosis System) bis hin zur Straffung in der tiefsten Schicht (subperiostales Midface-Lift). Einen gewissen Bekanntheitsgrad hat die sogenannte MACS-Technik, auch MACS-Facelift (Minimal Access Cranial Suspension) genannt, erreicht. Dabei wird über kleinere Schnitte als beim konventionellen SMAS-Lift eine Fältelung und somit eine Straffung der SMAS-Schicht erreicht. Solche Methoden werden in verschiedenen Kliniken (Facelift in Köln) bereits angewendet.

Bei dem sogenannten Mini-Lift wird „nur“ eine Straffung der Haut vorgenommen, es stellt eine relativ primitive Methode des Facelifts dar, da die Ergebnisse nur kurzfristig anhalten. Die Haut alleine bietet dem Gesicht wenige Stützmöglichkeiten, so dass es sehr rasch wieder zu einer Absenkung des Gesichtes kommen kann. Kurzfristig sind mit dieser Methode allerdings auch gute Ergebnisse zu erreichen.

Das schonendste Verfahren, welches aber auch die kürzeste Wirkdauer zeigt, ist das sogenannte Liquid-Lift. Dabei wird verloren gegangenes Volumen im Gesicht mit resorbierbaren Unterspritzungsmaterialien ersetzt (Hyaluronsäure und andere Filler). Diese Behandlung erfolgt ambulant und hält bis zu einem Jahr, sie ist aber nicht in jedem Fall zu empfehlen.

Ein ganz neues Konzept der Gesichtsverjüngung beruht auf den oben erwähnten neuen Erkenntnissen zum Alterungsprozess des Gesichtes und wurde als biometrisches Konzept bekannt. Dabei wird die Gesichtshälfte in drei vertikale Segmente unterteilt.

Das erste Segment, welches die Nase und die mittlere Mundpartie enthält, verändert sich über die Zeit nur wenig. Die Haut ist auf der Nase nur sehr wenig verschiebbar. Ähnlich verhält es sich im dritten Segment, in welchem sich das Ohr befindet. Auch hier findet ein sehr diskreter Alterungsprozess statt, Haut und Bindegewebe im Ohrbereich sinken im Alter nicht so stark ab wie im mittleren Segment.

Das mittlere Segment enthält die Brauen, die Augenlider, die Wangen und die Mundwinkel. Da hier das Bindegewebe und die Haut besonders locker und verschiebbar sind, zeigt sich in diesem Bereich der Alterungsprozess besonders deutlich. Es kann zu einem Absinken der Augenbrauen kommen, zu einem „Hängen der Augenlider, was einen müden Eindruck vermittelt, zu einem Absinken der Wangen, zu einem „Hängen“ der Mundwinkel.

Deshalb wird dieses Segment an das ursprüngliche Aussehen angepasst, die Augenbrauenpartie (Augenbrauenlift) wird entsprechend angehoben, ebenso das Mittelgesicht (Mittelgesichtslifting). Kombiniert werden beide Eingriffe auch vertikales Facelifting genannt.

Gegen die Altersspuren am Hals hilft dann eine Straffung mittels der SMAS-Methode.

Faceliftberatung – was gehört dazu?

Eine kompetente Faceliftberatung ist Voraussetzung für einen erfolgreichen Eingriff. Dabei sollten die einzelnen Gesichtspartien detailliert analysiert werden.

– Stimmt die Augenbrauenposition oder ist ein Augenbrauenlift (manchmal auch Stirnlift genannt) zu empfehlen?
– Ist das Mittelgesicht (Wangen, Mundwinkel) abgesunken?
Wenn ja, ist ein Volumenersatz mit Fillern oder ein Midface-Lift (Mittelgesichtslift) zu empfehlen?
– Sind Eingriffe zur Halsstraffung nötig? Hier kommen eine Raffung der Halsmuskulatur oder eine subplatysmale Straffung gegebenenfalls mit Entfernung eines Hautüberschusses in Frage.

Fazit: Natürliches Gesicht als Ergebnis des Eingriffs

Nur eine genaue Analyse der einzelnen Gesichts- und Halspartie unter Berücksichtigung der Möglichkeiten kann zu einer sinnvollen Beratung führen. Ziel einer jeder operativen Gesichtsbehandlung muss ein natürliches Aussehen ohne sichtbare Operationsnarben sein. Dabei sollte das Ergebnis möglichst andauernd halten, die Heilungsphase möglichst kurz und die Risiken möglichst gering sein. Außerdem sollte die „Natürlichkeit“ der Gesichtszüge möglichst rasch nach der Operation wiederhergestellt sein.