Archiv für November 2012

Volkskrankheit Rückenschmerzen

In letzter Zeit klagen immer mehr meiner Freunde immer häufiger über „Rücken“. Das nehme ich mal zum Anlass, das Thema ein bisschen näher zu beleuchten. Viele Deutsche, insbesondere die 30- bis 60-Jährigen, leiden regelmäßig unter Rückenschmerzen. Die Ursachen dafür sind häufig krankheitsbedingt oder falsche Bewegungsabläufe im Job oder Alltag, heißt es. Mittlerweile gibt es aber viele Behandlungsmethoden, die Rückenschmerzen bekämpfen und/oder vorbeugend wirken.

Die Ursachen von Rückenschmerzen

Rückenschmerzen – © Stockbyte/Thinkstock

Unterschiedliche Erkrankungen, wie zum Beispiel Osteoporose oder Rheuma können Rückenschmerzen zur Folge haben. Häufig ist es aber auch einfach der Verschleiß des Rückgrates und speziell der der Bandscheiben, ausgelöst durch die Wiederholung körperlich anstrengender Tätigkeiten, insbesondere im handwerklichen Berufsfeld. Einige Ursachen sind allerdings nicht physisch, sondern psychisch bedingt. Sowohl private Belastung als auch Stress im Arbeitsleben können dazu führen, dass sich der Körper unbewusst anspannt und es so zu Verhärtungen der Muskeln im Rückenbereich kommen kann. Auch im Schlaf kann sich der Rücken verspannen, eine falsche Matratze ist ebenfalls häufig der Auslöser für Rückenprobleme.

Therapeutische Möglichkeiten

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten von einem Hexenschuss, einem Bandscheibenvorfall und anderen Arten von Rückenschmerzen. Dazu gehören neben dem Versuch, sich psychisch und physisch zu entlasten, auch regelmäßige Massagen und Wärmetherapien, zum Beispiel durch eine Behandlung mit Infrarotlicht. Da Rückenschmerzen im schlimmsten Fall chronisch werden können, ist es ratsam im Rahmen einer physiotherapeutischen Behandlung den Rücken zu stärken.

Ein sportlicher Ausgleich

Entspannung und Sport stärken den Rücken – © Polka Dot Images/Thinkstock

Neben der Krankengymnastik oder dem Besuch einer Rückenschule kann ein gezielter Aufbau der Rückenmuskulatur Rückenschmerzen vorbeugen, beziehungsweise die Beschwerden lindern. Wer bereits Probleme mit dem Rücken hat, sollte jedoch mit seinem Physiotherapeuten oder einem Personal Trainer einen individuellen Sportplan erarbeiten. Auch wenn Sport grundsätzlich gesund und empfehlenswert ist, ist nicht jeder Bewegungsablauf ist für jeden gleich geeignet. Viele Physiotherapeuten bieten neben den klassichen Therapien auch ein fachlich geleitetes Zirkeltraining an, das dabei hilft, Muskeln, Herz- und Kreislauf in Schwung zu halten. Die Gelenke werden dabei geschont und auch der Rücken profitiert davon! Mir persönlich ist ein gemäßigtes Lauftraining verördnet worden. Das mache ich jetzt regelmäßig auf dem extra dafür angeschafften Laufband und muss sagen, nicht nur mein Rücken mag das: Die Pfunde purzeln und ich fühle mich insgesamt ausgeglichener und fit.

Nutzet den Tag!

Gepostet am 12.11.2012, 20:53
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Falten weg dank Hyaluron?

Hyaluron, neuerdings auch Hyaluronan (kurz: HA) genannt, wird derzeit von vielen Herstellern in pflegende Kosmetika gesteckt und den Verbrauchern als revolutionärer Anti-Falten-Wirkstoff angepriesen. Doch wirkt Natriumhyaluronat, das chemisch gesehen das Salz der Hyaluronsäure (laut der INCI: Sodium Hyaluronate) ist, tatsächlich gegen Falten?

Warum entstehen Falten?

Um die Wirksamkeit eines Anti-Falten-Mittels zu beurteilen, muss man zunächst klären, wie Falten entstehen. Zwei Gründe sind hier zu nennen:
Einerseits bilden sich mit dem Leben zunehmend sichtbarere Mimikfalten in unserem Gesicht. Es heißt nicht umsonst, dass das Leben uns zeichne, seine Spuren hinterlasse. Die ersten sichtbaren Mimikfalten sind oft die sogenannten Krähenfüße um unsere Augen herum, da wir uns mit Blinzeln und Zusammenkneifen der Augenpartie oft gegen blendende Sonnenstrahlen schützen. Auch die Falten auf der Stirn, die wir bilden, wenn wir erstaunt sind, oder die über der Nasenwurzel, wenn wir skeptisch oder verärgert sind, graben sich nach und nach in die Haut ein. Ebenso Lachfalten.
Andererseits zeigt die Haut ab Mitte 30 offensichtliche Anzeichen von Alterung. Auch hier zunächst um die Augen herum, da dort die Haut besonders dünn, fettarm und trocken ist. Schließlich verliert älter werdende Haut zunehmend an Feuchtigkeit, Elastizität und der Fähigkeit, sich zu generieren.

Was kann Hyaluronan?

Hyaluronan ist bei allen Wirbeltieren ein wichtiger Teil der extrazellulären Matrix und des Bindegewebes der Haut. Es ist essenzieller Bestandteil des Glaskörpers des Auges und es steckt als Schmiermittel in Gelenken. Es erfüllt dort viele Aufgaben, da es wegen seiner chemisch-physikalischen Eigenschaften sehr vielseitig ist. Auffällig ist vor allem, dass Hyaluronan in Bezug auf seine eigene Masse ungeheuer viel Wasser speichern kann. Es heißt, bis zu sechs Liter pro Gramm. Und genau das ist der Grund, warum es in der kosmetischen Medizin und in der Kosmetik als Feuchtigkeitsspender gilt. Hyaluronan vermag es nämlich auch, den Körper anzuregen, neues Hyaluronan zu bilden und seine Speicher aufzufüllen. Und es hat sich als Helfer bewährt, wenn Hautschäden zu reparieren sind.

Wie wirkt Hyaluronan gegen Falten?

Das funktioniert jedoch nur, wenn Hyaluronan auch dort hingelangt, wo es hochwirksam werden kann: in den Tiefen der Haut, im Bindegewebe. Erfolgreich ist Hyaluronan beispielsweise als Füllstoff (sogenannter Filler), der in die Haut gespritzt wird, um Falten zu füllen oder eingefallene Narben zu heben. Die Wirkung des injizierten Hyaluronans hält jedoch nur ein halbes bis ein Jahr. Schönheitschirurgen benutzen den Filler auch, um ganze Körperpartien zu polstern, zum Beispiel Lippen, Hände, Brust, Po oder Waden. Erfahrungen zeigen hier, dass die polsternde Wirkung mehrere Jahre anhält.

Bleibt die Frage, ob Hyaluronan in Kosmetika, die per Definition auf die Haut aufgetragen werden, seine Wirkung entfalten kann: Nach heutigem Kenntnisstand nimmt die Haut herkömmliches Hyaluronan aus Cremes und Gelen kaum bis gar nicht auf. Immer mehr Hersteller nutzen deshalb fragmentiertes Hyaluronan, kurz HAF.
Man weiß, dass Hyaluronan sich über sogenannte Wasserstoffbrücken mit dem Keratin der Haut verbindet. Verdunstet es, ergibt sich eine leichte Spannung – die minimalen Fältchen entgegenwirkt. Man könnte also durchaus von einer Faltenauffüllung mit Hyaluron sprechen.

Wie viel Hyaluronan steckt in Kosmetika?

Wer Hyaluronan-Produkte gegen Falten kauft, sollte sich von der Angabe der Konzentration von Hyaluronan, die das Mittel enthält, nicht verwirren lassen: Man findet auf den Verpackungen beispielsweise die Aussage 10 oder 20 Prozent Hyaluron/an. Damit ist dann der Anteil der Hyaluronsäure und des von ihr bereits gebundenen Wassers gemeint (Gel aus Hyaluronan und Wasser).

Gepostet am 12.11.2012, 14:57
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