Archiv für September 2011

Papst Benedikt XVI. in Deutschland: Die roten Schuhe des Papstes

Schuhe sind nicht nur an unser aller Füße, sondern auch immer in aller Munde – meistens reden Frauen über ihre Leidenschaft für Schuhe, schließlich belohnen
sich Frauen bekanntermaßen auch häufig mit einem Paar Schuhe. Der Höhepunkt im Schuhimmel: Ein Paar rote Schuhe (Inhalt von einem Andersen-Märchen, einem Ballettfilm, einem Musical) – das ist ein Must-have für jede Frau, ja selbst schon für fast jedes (kleine) Mädchen.

Rote Schuhe werden einfach geliebt. Gut zu wissen: Laut einer britischen Studie haben Frauen zwar viele Schuhe, tragen jedoch die Hälfte davon gar nicht. Hier und heute soll es um die Schuhe eines Mannes gehen – um die roten Schuhe des Papstes Benedikt XVI. wohlgemerkt, der heute seinen offiziellen Staaatsbesuch antritt und der als erster Papst auch vor dem Bundestag reden wird. Eines Papstes im Übrigen, über dessen Papst-Mode sich schon so mancher das Maul zerriss.

Warum trägt der Papst rote Schuhe?

Dieser und anderen Fragen geht ein Rund-um-den-Papst-Artikel der Morgenpost nach – die Antwortet lautet: Der Papst trägt aus päpstlicher Tradition rote Schuhe. Ob die päpstliche Schuh-Tradition tatsächlich auf Rot als Herrschaftsfarbe zurück geht, weiß die Katholische Kirche Deutschlands nicht mehr zu sagen. Ein ganzes Buch mit 170 Fotos über die Schuhe des Papstes (des jetzigen und seiner Vorgänger) gibt es auch.

Trägt der Papst Schuhe von Prada?

Auch wenn manche da behaupten, nein, der Papst ist dem Schuhmacher treu geblieben, den er schon vor seiner Wahl zum Kirchenoberhaupt aufsuchte, um sich handgefertigte Schuhe machen zu lassen: Die Rede ist von dem peruanischen Schuhmacher Antonio Arrelano, über den die Tagesschau-Online einen spannenden Beitrag veröffentlichte und der auch die roten Schuhe des Papstes fertigte.

Nutzt den Tag!

 

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Must Have: Schlauchschal, Snood oder Loop-Scarf

Ab und zu muss ich an dieser Stelle einfach über das eine oder andere Must-Have schreiben. Dieses Mal geht es um den nicht aussterbenden Schlauchschal (Bilderstrecke), den ich mir für diese Herbst-Winter-Saison in einer etwas anderen Form zugelegt habe – und den ich auch Euch ans Herz, oder besser an Hals und Kopf legen möchte.Und wer meint, der Schlauchschal sei ein alter Hut – der soll mal auf die Straße der Szeneviertel in Hamburg oder Berlin schauen: Dort wird der Schlauchschal noch getragen – und das zu Recht!

Die Fifa hat Schlauchschals übrigens im März diesen Jahres verboten – für Spieler auf dem Fußballplatz.

Must-Haves: Schlauchschal, Schlauchmütze, Schlauchkapuze

Meinen ersten Schlauchschal habe ich mir in den späten 80ern aus schwarzer Wolle selbst gestrickt (Strickanleitung für Schlauchschal). Damals war das eine Möglichkeit, individuelle Styles und Looks zu kreieren, ohne von den Klamotten der Kleiderstangen in den Geschäften abhängig zu sein. Den zweiten Schlauchschal kaufte ich mir Anfang der 2000er bei Joop, die ich immer noch trage. Eine schwarze Schlauchmütze ist das eher – so eine, wie sie auch meine Kinder heutzutage tragen. Meinen dritten Schlauchschal strickte ich mir aus grauem Kaschmir, nachdem ich meine erste Tochter geboren hatte und sie stillte. Ein langer Schal mit herunterhängenden Enden wäre da immerzu im Weg gewesen und einen kalten beziehungsweise erkälteten Hals riskiere ich nur ungern. Jetzt habe ich mir eine Schlauchschal-Variante gekauft, die aus zwei dunkelgrauen, grob gestrickten Rechtecken zu einer Kapuze zusammegenäht ist. Das bedeutet: Ich habe auf dem Hinterkopf also eine Kapuzenspitze. Der Look ist klasse und wärmen tut das Teil beim Probetragen wie erwartet.

Ich bin damit mehr als glücklich. Und warm. Das ist Hauptsache bei Hamburger Schmuddelwetter.

Nutzt den Tag!

 

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Mode in der DDR – eine Ausstellung zeigt, was Frau in der DDR tragen sollte und was sie tatsächlich tragen wollte

Malimo, Dederon und mehr: Modische Vergangenheit und deutsche Geschichte – Kleider in der DDR

Eine Ausstellung in Leipzig zeigt zurzeit modische Rückblicke in die DDR: „Malimo & Co. – Mode in der DDR zwischen Traum und Wirklichkeit„. Die Fotogalerie liefert schon mal einen kleinen Ausblick auf die mehr oder weniger zu modischen Stücken gewordenen Kleider, Accessoires, Fotos und Entwürfe, die die Frauen in der DDR einst trugen – oder eben auch nicht. Neben der Main-Stream-Mode gab es in der DDR eine rege Do-it-yourself-Bewegung, die das an Modeträumen wahr machte, was der Staat nicht lieferte. Das passende Fotobuch zur Ausstellung gibt’s selbstverständlich auch. Und wer mit Begriffen wie Malimo, Dederon & Co. nichts anfangen kann, macht sich in der Liste typischer DDR-Begriffe schlau.

Nutzt den Tag!

 

 

 

 

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