Archiv für Juli 2011

Zahnpasta mit falschem Werbeversprechen: Zahnschmelz lässt sich nicht wieder draufputzen!

Kann man künstlichen Zahnschmelz einfach wieder draufbürsten? NEIN!

Neuartige Zahnpasten versprechen, die Zähne beim Putzen nicht nur zu reinigen, sondern gleichzeitig künstlichen Zahnschmelz aufzutragen. Darf man dem Werbeversprechen als Verbraucher Glauben schenken? „Bakterien runter und Zahnschmelz rauf: Das wäre eine traumhafte Kombination. Doch was die Werbung Verbrauchern verspricht, funktioniert nur im Labor an Zahnscheibchen und nicht bei der alltäglichen Pflege“, erklärt Dr. med. dent. Uwe Hildebrand, MSc, leitender Zahnarzt der Zahnarztpraxis Oppspring.

Daher empfiehlt es sich, darauf zu achten, Zahnschmelz von vornherein zu erhalten. So greifen beispielsweise säurehaltige Lebensmittel wie Obst oder Fruchtsaft den Zahnschmelz stark an, weshalb er in der Folge aufweicht. Daher gilt es, unmittelbar nach dem Verzehr nicht die Zähne zu putzen, sondern den Mund zunächst nur mit Wasser auszuspülen. Um im Anschluss an das Essen den Mundraum generell zu neutralisieren, bietet es sich laut Dr. Hildebrand zudem an, zuckerfreies Kaugummi zu kauen.

Noch mehr Tipps für gesunde Zähne und Infos zu den Möglichkeiten, die Zahnärzte heute haben, unsere Zähne schön(er) zu machen, liefert das Interview mit Zahnarzt Dr.  Ralf Luckey.

Nutzt den Tag!

 

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Gefälschte Kosmetika und Produktpiraterie: Vorsicht bei Schnäppchen ist geboten!

VKE-Kosmetikverband warnt vor Urlauber gefälschten Kosmetika und Parfüms zu Schleuderpreisen

Der VKE-Kosmetikverband warnt davor, auf Basaren und Wochen- sowie Flohmärkten, aber auch in vielen vermeintlich seriösen Geschäften in den Touristengebieten die verlockenden Urlaubsschnäppchen zu kaufen: Parfums und Kosmetika der großen Markenhersteller. In der Regel zu Schleuderpreisen. Häufig handele es sich dabei laut VKE um Fälschungen. Diese seien inzwischen auf den ersten Blick so perfekt, dass sie selbst für Fachleute nur schwer vom Original zu unterscheiden seien. Auch würden den Urlaubern demnach oftmals Originalprodukte vorgeführt, in der Verpackung fänden sich dann aber nur Billigflakons bezehungsweise Billigtiegel mit geringwertigen Flüssigkeiten oder wirkungslosen Cremes.

Gefälschte Kosmetika bergen Gesundheitsrisiken

Zusätzlich berge der Kauf solcher Produkte ein erhebliches Gesundheitsrisiko. Minderwertige Inhaltsstoffe und Alkohole könnten Hautreizungen oder Allergien hervorrufen. Besonders kritisch sei dem VKE zufolge die Situation daher für Allergiker. Die auf der gefälschten Verpackung aufgelisteten Inhaltsstoffe enthalte einzig und allein das Original. Die in gefälschten Produkten enthaltenen Ingredienzien dagegen seine nirgendwo ausgewiesen. Zusätzlich würden zum Teil Duft- und Konservierungsstoffe verwendet, die in Europa gar nicht zugelassen seien.

Auch bei den imitierten Flakons und Tiegeln sei Vorsicht angebracht. Dünnes Glas schlechter Qualität, minderwertige Verschlüsse, Pumpen und Dichtungen führten dazu, dass die Mitbringsel häufig zerbrechen oder auslaufen. Verletzungen durch Glassplitter oder verschmutzte Kleidung im Koffer seien vorprogrammiert.

Produktpiraterie ist kein Kavaliersdelikt

Gefälschte Kosmetikprodukte bedrohen nicht nur die Gesundheit und die Urlaubskasse der Verbraucher, sie fördern auch mafiöse Strukturen, zerstören Markenwerte und gefährden Arbeitsplätze. Die Kosmetikbranche arbeitet deshalb verstärkt daran, die Verbraucheraufklärung voranzutreiben.

Einkaufstipp für Kosmetika

Der VKE rät allen Reisenden: Wer schöne Düfte und Kosmetikprodukte sucht, kauft sie am besten in der Fachparfümerie. Dort gebe es ausschließlich Originalware; Service, Beratung, Tipps zum Thema Sonnenschutz und häufig auch interessante Testmuster gratis dazu. Und nicht zuletzt: Wo Sonnencreme drauf steht ist dann auch wirklich Sonnenschutz drin!

 

 

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Beautytipps der Stars: von „äh, wie eklig!“ über „nutzlos“ bis „wirkungsvoll, aber: skurril“

Beautytipps und Beautytricks stehen hoch im Kurs. Das war zu Großmutters Zeiten schon so und das ist heute noch so. Mir begegnen ständig angebliche Beautytipps und Beautytricks. Ich muss zugeben, ich lese sie immer wieder sehr gerne. Doch längst nicht alle sind das Lesen und Zuhören, geschweige denn das Weitererzählen wert. Und manche Beautytipps und Beautytricks will ich gar nicht erst am eigenen Leib ausprobieren, weil sie mir dann doch zu eklig erscheinen.

Beautytricks und Beautytipps der Stars

Ich habe kürzlich eine Liste der 10 nutzlostesten Beautytricks auf zehn.de veröffentlicht. Darunter sind sicher einige, die Ihr auch kennt. Heute fand ich beim Stöbern im Netz eine Liste mit skurrilen Beauty-Geheimnissen von Stars. Einige der Geheimnisse beziehungsweise der geheimnisvollen Zutaten sind sicher wirksam. Andere finde ich einfach nur eklig. Aber lest selbst, warum sich laut bild.de Ayda Field, die schöne Frau von Robbie Williams, angeblich Schnecken übers Gesicht kriechen lässt oder warum Stilikone Victoria Beckham sich Vogelkacke gegen ihre Akne ins Gesicht schmieren soll.

Nutzt den Tag!

Tattoolos schön? Tattoolos schöner? – Viele Infos zur Entfernung von Tattoos

Tattoolos schöner? Jeder Zweite soll sich nach zehn Jahren Tattoo entfernen lassen

Während die einen sich Tattoos stechen lassen, versuchen andere, ihre Tattoos wieder loszuwerden. Im Netz kursiert eine statistische Zahl, die da lautet, dass sich jeder zweite Tattooträger nach zehn Jahren wieder von seinem Tattoo trennen will. Leider wird diese Angabe meist nur mit dem vagen Hinweis auf eine Statistik verbreitet, ich konnte die Statistik, die über die Entfernung von Tattoos selbst nicht finden. Dafür habe ich aber bei Dr. Bresser aus München eine umfagreiche und höchst informative Sammlung von Fakten, Methoden und Infos zur Entfernung von Tattoos gefunden.

Verbreitung von Tattoos in Deutschland

Konkrete Zahlen zur Akzeptanz und Verbreitung von Tattoos liefert eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach, die zum Beispiel Auskunft darüber geben, dass sich bei den jungen Menschen (U30= unter 30 Jährigen) hierzulande 2006 eine Trendwende in Sachen Tattoo ankündigte. Aber: Demnach hätten immerhin bis zu 10 Prozent der Deutschen ein Tattoo. Und andere Quellen bescheinigen dem Trend Tattoo ungebrochene Aktualität – zum Beispiel die Statistiken aufgrund von Google-Recherchen zum Thema Tattoo.

Probleme mit Tattoos: Untersuchungsergebnise

Welche Probleme mit der Haut man bekommen kann und welche Risiken und Nebenwirkungen der Eingriff mit sich bringt, wenn man sich ein Tattoo stechen lässt, untersuchten Wissenschaftler bei knapp 3.500 Tätowierten – die Ergebnisse (in Englisch) werden hier zusammengefasst.

Fazit: Wer sich vor dem Tätowieren aufmerksam anschaut, wie schwer es ist, ein Tattoo wieder vollständig loszuwerden, sich informiert, was die Entfernung des Tattoos kostet, und sich berichten lässt, wie schmerzvoll die Entfernung des Tattoos sein kann, der geht mit der Entscheidung Für oder Wider ein Tattoo hoffentlich verantwortungsvoll um.

Nutzt den Tag!

 

 

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