Archiv für Februar 2011

Was Männer denken – Sex ist nicht alles!

Welche Frau wüsste nicht gerne, was Mann so denkt. Denken Männer tatsächlich nur an Sex? Für Aufklärung über das, was in Männerköpfen vorgeht, sorgt nun eine von der Firma „head&shoulders“ beauftragte Studie durchgeführt vom Marktforschungsinstitut Opinion Matters im Juni 2010 mit 9.371 befragten Männern in Europa.

Deutsche Männer denken häufig an ihr Aussehen

Wer hätte das gedacht: Im europäischen Vergleich lägen laut der Pressemeldung die über 1.000 befragten Deutschen ganz weit vorne, wenn es um Gedanken über ihr Aussehen gehe. Fast alle befassten sich demnach mit ihrem äußeren Erscheinungsbild (98 Prozent) und legten Wert auf ihre Körperpflege (97 Prozent). Aber auch hinsichtlich ihrer geheimsten Sehnsüchte oder ihrem gewünschten Image bei Frauen stechen die deutschen Männer positiv hervor.

Was denkt der deutsche Mann?

head&shoulders wollte in der Umfrage wissen, woran Männer im Verlauf eines ganz normalen Tages denken. Und das kam raus: Mann ist bei der morgendlichen Dusche vorwiegend mit dem jeweiligen Tag (27 Prozent) oder schlicht und ergreifend mit überhaupt nichts (26 Prozent) beschäftigt. Entgegen aller Vorurteile denken Männer demnach nicht nur an Sex.

Aber: Die meisten befragten Deutschen seien insgeheim mit den Gedanken beim Thema Sex (42 Prozent), gefolgt vom Traum eines Lotteriegewinns (36 Prozent).

Bis zu 70 Prozent der deutschen Männer sei es wichtig, dass Frauen sie für treu (36%) oder ehrlich (34%) halten. Dagegen legten nur wenige Wert darauf, als wohlhabend (1 Prozent) oder erfolgreich (4 Prozent) wahrgenommen zu werden. Doch Männer befassen sich laut den Umfrageergebnissen nicht ausschließlich mit der Damenwelt, sondern sind durchaus Multi-Tasking fähig: Rund jedem fünften Deutschen (19 Prozent) gehen mehrere Dinge gleichzeitig durch den Kopf. Und in keinem anderen befragten Land denken so viele Männer (13 Prozent) heimlich an’s Essen – es verwundert daher nicht, dass die meisten deutschen Männer (36 Prozent) ihren Bauch für ihr unattraktivstes Körperteil halten.

Was denken die europäischen Männer morgens in der Dusche?

Doch wie sieht es auf dem restlichen europäischen Kontinent aus? Die gute Nachricht: Genau wie wir dürfen auch die Frauen aus unseren Nachbarländern erleichtert aufatmen: Fast jeder fünfte befragte Europäer (19 Prozent) denkt mehr an seine Familie als an alles andere. Bei den verheirateten Männern liegt dieser Anteil sogar noch höher (28 Prozent). Über ein Viertel (28 Prozent) legt Wert darauf, von Frauen als treu wahrgenommen zu werden – nur fast jedem Fünften (18 Prozent) ist es hingegen wichtig, als „gut im Bett“ zu gelten.

Zwischen den einzelnen Ländern gibt es kleine, aber feine Unterschiede.

Großbritannien: So denken die Briten im Vergleich zu anderen Europäern beispielsweise am ehesten über Geld (14 Prozent) nach, fänden es allerdings nur in wenigen Fällen (1 Prozent) wichtig, dass Frauen sie für wohlhabend halten.

– Niederlande: Unsere männlichen Nachbarn scheinen am wenigsten Eitelkeit zu besitzen: Etwa jeder fünfte Befragte (19 Prozent) gebe an, selten über sein Äußeres nachzudenken. Dahingegen träume jeder zweite niederländische Mann (50 Prozent) heimlich vom Lotteriegewinn.

– Spanien: Die europäische Arena der Eitelkeiten: In keinem anderen befragten Land denken so viele Männer schon unmittelbar nach dem Aufstehen über ihr Aussehen (8 Prozent) nach. Es verblüfft daher nicht, dass sich viele Spanier (57 Prozent) auch mit zunehmendem Alter mehr Gedanken über ihr Haar machen.

– Griechenland: Sie sind nicht nur die europäischen Männer, die am ehesten morgens als erstes an Sex dächten (13 Prozent), sondern auch generell heimlich mit den Gedanken beim Sex seien (58 Prozent) oder unter der Dusche darüber sinnieren (28 Prozent).

– Portugal: Neben den Griechen seien laut der Umfrage die befragten portugiesischen Männer diejenigen, die generell am ehesten über ihr Aussehen nachdenken (31 Prozent). Unter ihnen sei außerdem der Anteil derjenigen am höchsten (38 Prozent), die sich unter der Dusche ihren Tagträumen hingäben.

– Belgien: Im Vergleich dazu sei das, woran der belgische Mann am Morgen als allererstes denkt, in vielen Fällen (19 Prozent) ganz harmlos: Essen.

– Frankreich: Die befragten französischen Männer bestätigen laut Studie hingehen das schöne Klischee der landestypischen Romantik: In Frankreich beschäftige sich etwa jeder Fünfte (19 Prozent) morgens als erstes in Gedanken mit dem eigenen Partner. Allerdings denke auch rund ein Drittel der Franzosen (28 Prozent) an vergangene Beziehungen, während sie Zeit in einer neuen Partnerschaft verbringen.

– Skandinavien: Besonders viel Wert auf Loyalität und familiäre Werte legten die befragten Skandinavier: Mehr als jeder Dritte gibt an, dass er von Frauen gerne für loyal/zuverlässig gehalten werden möchte (37 Prozent) und, dass eine ernste Partnerschaft/Ehe oder Kinder zu haben (je 35 Prozent) seine Sicht auf die Dinge verändert habe.

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Vorsicht Tattoos! Tätowierfarben enthalten gefährliche Stoffe – neue Studie liefert Beweise

Vorsicht Tattoo: Aktueller Bericht über gefährliche Stoffe in Tätowierfarben veröffentlicht

Laut eines gestern veröffentlichten Berichts der Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter Karlsruhe und Freiburg, die Tätowierfarben untersucht haben, sind in den 38 in 2010 untersuchten Proben gesundheitsgefährdende und teils unzulässige Stoffe enthalten.

Tätowierfarben im Test: gefährliche Inhaltsstoffe

Die Ämter haben die Ergebnisse ihrer Untersuchung „Tätowierfarben rot, orange, gelb“ online gestellt – dort kann man sowohl nachlesen, wie die Prüfer die Tätowierfarben getestet haben, als auch, zu welchen erschreckenden Ergebnissen sie gekommen sind. Hier die Ergebnisse des Tätowierfarben-Tests für Euch im Überblick:

„Untersuchungsergebnisse: Im Jahr 2010 wurden insgesamt 38 Tätowierfarben auf Einhaltung der Vorgaben der Tätowiermittelverordnung untersucht.

Geprüft wurde auf kritische Inhaltsstoffe und auf das Vorhandensein der vorgeschriebenen Kennzeichnungselemente:

  • Bei 6 Proben waren Farbstoffe enthalten, die für Tätowierfarben nicht zugelassen sind; das sind die Pigmente mit den Colour Index-Nummern (CI): CI 74260, CI 73900, CI 21108, CI 11710.
  • In 6 Proben wurden verbotene Azofarbstoffe eingesetzt. Bestimmt wurden die aromatischen Amine 2,4 Toluylendiamin und o-Anisidin.
  • 1 Probe enthielt eine Spur des verbotenen Stoffes Phenol.
  • 1 Probe enthielt das kanzerogene Nitrosamin N-Nitrosodiethanolamin (NDELA) in einer hohen Konzentration von 156 µg/kg. Bei kosmetischen Mitteln darf NDELA nicht nachweisbar sein, die Nachweisgrenze liegt je nach Produkt bei 10 bis 20 µg/kg. Dieser Richtwert wurde also um ein Vielfaches überschritten.
  • In 5 Proben wurde der technische Konservierungsstoff 1,2 Benzisothiazol-3(2H)-on mit Gehalten von 44 – 172 mg/kg bestimmt. Für kosmetische Mittel ist dieser Konservierungsstoff nicht zugelassen, der Einsatz dieses Stoffes ist derzeit für Tätowierfarben nicht geregelt, er muss aber deklariert werden. Dies war nicht der Fall.
  • Bei 25 Proben war die Kennzeichnung unvollständig, d.h. es waren nicht alle erforderlichen Kennzeichnungselemente auf dem Etikett angegeben.
  • 25 Tätowierfarben enthielten Pigmente, die zwar für kosmetische Mittel nicht zugelassen sind, aber deren Einsatz in Tätowierfarben nicht geregelt ist.“

Eine tabellarische Übersicht zu den Ergebnissen des Tätowierfarben-Tests stellen die Untersuchungsämter hier für Euch bereit.

Tattoo: Wie man ein vertrauenswürdiges Tattoo-Studio findet

Für alle, die sich tätowieren lassen wollen: Achtet bitte darauf, dass Ihr ein seriöses Tattoo-Studio wählt, dessen Tatowierfarben den gesetzlichen Richtlinien entsprechen und die nicht gefährlich für Euch sind. Wie Ihr das richtige Tattoo-Studio findet, könnt Ihr im YaaCool-Interview mit „Totto“ Jeratsch, Hygiene-Experte und Inhaber der Freien Manufaktur Hamburg (Tattoo- und Piercing-Studio) und im Artikel „So finden Sie das richtige Tattoo-Studio“ nachlesen.

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Heidi Klum veräppelt Kinder in TV-Show – das ist geschmacklos

Heidi Klum – voll daneben!

Ich bin tief erschüttert. Deutschlands Top-Model-Mama und Vierfachmutter Heidi Klum macht gerade Schlagzeilen mit einer TV-Show, die laut Medienberichten wie der, den ich bei  RTL gelesen habe, mit versteckter Kamera filmt, wie Kinder schlichtweg veräppelt werden.

Das finde ich einfach voll daneben, Fau Klum! Aus eigener Erfahrung als dreifache Mutter weiß ich, wie unangenehm Kindern solche Momente sind, in denen sie veräppelt werden – besonders, wenn andere sich daran noch laben und darüber belustigen. Schadenfreude ist eine Freude, die dem Betroffenen nun mal einfach keine Freude macht. Sie verletzt.

Den Sinn einer Sendung wie Heidi Klums neuer „Seriously Funny Kids“ kann ich nicht sehen. Aber ich finde auch Pannenshows wie Upps & Co. nicht amüsant. Aber bitte, macht Euch wie immer selbst ein Bild – wenn das noch nötig ist – das Netz ist jetzt schon voll von Clips aus der US-Sendung, die Anfang des Monats gestartet ist.

Nutzt den Tag!

Klicktipp: Streetstyle von Bloggerin, Art Designerin und Illustratorin Nancy Zhang aus Berlin

Via ein kurzes Interview in der Vogue-online bin ich heute auf Nancy Zhang gestoßen, eine Illustratorin und Art Designerin aus Berlin, die wunderschöne Mode bloggt – und eigene Illustrationen dazu anfertigt. Lasst Euch von den Nancy Zhang Styles inspirieren!

Nutzt den Tag!

 

 

 

 

 

 

 

 

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