Til Schweiger und die Achselhaare der Frauen

Seit den Filmen „Keinohrhasen“ und „Zweiohrküken“ bin ich ein Freund von Til Schweigers Schaffen. Und nicht erst seit Til Schweiger Werbe-Ikone für Rasierer von Braun ist (Kampagnen-Videos plus Interview dazu könnt ihr auf der „Verboten gut aussehen„-Seite von Braun anschauen), sondern schon seit „Der bewegte Mann“ wüsste ich nur allzu gerne, wie es denn um die Enthaarungsgewohnheiten des Til Schweiger steht. Nun, die Antwort lieferte mir der 46-jährige Schauspieler Til Schweiger kürzlich mit einem Interview, das die Kollegin Hili Ingenhoven von der Zeitschrift „Gala“ führte, und das ich im Folgenden zitiere.

Til Schweiger mag Rasur lieber als Waxing: Das ist mir zu schmerzhaft

Gala: 90 Prozent aller Männer glauben einer Umfrage zufolge, dass sie mit einem rasierten Körper eher Chancen bei Frauen haben. Sehen Sie das auch so?
Til Schweiger: Bisher dachte ich immer, das hält sich die Waage. Ich kenne nämlich einige Frauen, die es extrem sexy finden, wenn ein Mann besonders viele Körperhaare hat. Ich persönlich mag es aber lieber glatt – meine Brusthaare rasiere ich immer. Allerdings habe ich generell nur sehr wenige.

Gala: Wie stehen Sie zum Reizthema Achselhaare?
Til Schweiger: Bei Männern sieht man die ja immer noch häufig. Aber ich habe kürzlich gelesen, dass junge Männer sie sich heute fast immer rasieren.

Gala: Burt Reynolds, Sean Connery – schwerst behaart und Sexsymbole ihrer Zeit. Warum hat sich das geändert?
Til Schweiger: Ich habe ja eine ganze Szene für „Zweiohrküken“ geschrieben zu diesem Thema. Zuerst dachte ich, dass die Komplettrasur aus den Achtzigern kommt, von amerikanischen Pornofilmen. Aber wir haben damals genau recherchiert, und siehe da: Eine rasierte Scham war schon im alten Rom ein Schönheitsideal. Es heißt, Prostituierte konnten viel mehr Geld verlangen, wenn sie rasiert waren … In der Flowerpower-Zeit im vergangenen Jahrhundert zum Beispiel war das anders, da wurde Körperbehaarung zu einem Ausdruck von Individualität.

Gala: Haben Sie schon mal Waxing ausprobiert?
Til Schweiger: Einmal. Aber sofort abgebrochen! Das ist mir zu schmerzhaft. Außerdem muss man die Haare danach wieder wochenlang wachsen lassen, um sie zu fassen zu kriegen.

Gala: Vielleicht sind Männer doch zu schmerzempfindlich.
Til Schweiger: Ganz sicher. Es ist ja erwiesen, dass Frauen Schmerzen besser ertragen können.

Achselhaare bei Frauen – nicht (lange) mit Til Schweiger

Gala: Kommen wir zur Enthaarung bei Frauen. Eine Frau mit Achselhaaren hätte bei Ihnen vermutlich wenig Chancen, oder?
Til Schweiger: Achselhaare bei einer Frau finde ich jetzt nicht so prickelnd. Aber wenn ich die Frau total lieben würde und sie die lustigste und tollste Person wäre, die mir je begegnet ist, dann würde ich auch eine Zeitlang über die Achselhaare hinwegsehen. Irgendwann würde ich sie dann wahrscheinlich heimlich nachts im Bett abschneiden … (lacht)

Das macht Til Schweiger für Nacktszenen: Training und Low-Carb-Ernährung = viel Eiweiß, keine Kohlenhydrate

Gala: Wenn bei Ihren Drehs Nacktszenen anstehen – bereiten Sie Ihren Body besonders vor?
Til Schweiger: Erst mal: Wenn ich weiß, es ist dramaturgisch sinnvoll, dass ich in einer Szene nackt sein soll, spiele ich natürlich mit. Und dann versuche ich mich auch darauf vorzubereiten. Ich ernähre mich in solchen Fällen sehr bewusst und treibe viel Sport, damit ich so aussehe, wie es sein sollte. Zwei bis drei Monate braucht es, um richtig kernig zu werden. Die Hauptsache ist Ernährung. Viel Eiweiß, keine Kohlenhydrate, kein Alkohol, kein Zucker. Dann schmelzen die Kilos wie von selbst.

Gut, nun weiß ich, wie der Til zu seinem muskulösen und haarlosen Body kommt.

Nutzt den Tag!

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Dieser Beitrag wurde erstellt am 01.11.2010 um 11:18 und gehört in die Kategorie Beauty-Klatsch.
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Ein Kommentar zu “Til Schweiger und die Achselhaare der Frauen”

  1. Til Schweiger macht 2011 Männermode | YaaCool Beauty - Das Blog (17.12.2010 um 12:48):

    […] kam Anfang November raus. Die entsprechenden Cruz-Lookbooks I und II findet Ihr hier. Die Wahl von Til Schweiger als neues Testimonial begründen die Schweizer laut fashionunited.de so:  „Nach der […]

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