Archiv für Juni 2010

Notfall bei YaaCool: Redaktionshund Gwinnie verpatzt uns den Abend mit den POPSTARS-Juroren

YaaCools Redakteurin kann nicht zur Pressekonferenz mit Detlef D! Soost & Co.

Das wollte YaaCool sich nicht entgehen lassen: Die Pressekonferenz gestern abend in der Hamburger „Prinzenbar“, mit den zum Teil neuen POPSTARS-Juroren Thomas M. Stein, Marta Jandová und Detlef D! Soost. Für uns wollte Petra sich dorthin begeben. Gemeinsam mit Kamera-Mann Chris, aber der durfte dann doch nicht mit, weil seitens der Veranstalter weder Fotografen noch Filmkameraleute erlaubt waren. Unsere Petra bekam den Auftrag, Detlef D! Soost, Thomas Stein und Marta Jandová die Frage aller Fragen zu stellen: Welche Rolle das Aussehen der Kandidaten beim Casting tatsächlich spielt. Immerhin werden in dieser Staffel junge Frauen für eine Mädchenband „Girls forever“ gecastet. Aus denen werden dann Popstars, so hofft der veranstaltende TV-Sender ProSieben – der mit den Popstars dann natürlich auch viele, viele Tonträger verkaufen und viel Geld verdienen will. Und gute Musik zieht ja bekannterweise fast immer, außer vielleicht bei Elvis Costello – aber das ist eine andere Generation, je besser, desto schöner der Mensch ist, der diese singt.

Tja, aber da oftmals alles anders kommt, als man denkt, saß unsere Petra um 19.52 Uhr gestern Abend im Büro und schrieb dieses Posting, anstatt den POPSTARS-Juroren die YaaCool-Fragen zu stellen.

Schuld daran, dass Petra nicht zur Pressekonferenz konnte, …

… hatte ein Hund. Petras Hund. Unser Redaktionshund. Guinevere, genannt „Gwinnie“, eine Pointer-Hündin, also ein Jagdhund. Sie hatte sich beim Gassigehen – immer schön die Runde ums Redaktionsgebäude in Hamburg-Eppendorf – so tief das linke Vorderbein geratscht, dass Petra sie zum Tierarzt bringen musste. Das war um 18.30 Uhr und als die beiden mit dem Verarzten fertig waren, lief die Pressekonferenz der POPSTARS-Juroren leider schon. Von den anderen Kollegen war keiner mehr so schnell zu erreichen und deshalb gibt es hier und heute auch keine exklusive Berichterstattung und leider auch keine exklusiven Zitate aus den Jurymündern. Dafür haben wir uns um unseren Redaktionshund gekümmert – das war er uns wert.

POPSTARS – so fing alles an

Vor zehn Jahren lief übrigens die erste Staffel der deutschen Version von POPSTARS. Das Ergebnis waren die No Angels: Nadja Benaissa, Lucy Diakowska, Sandy Mölling, Vanessa Petruo und Jessica Wahls, die in den Augen und Ohren der damaligen Juroren Simone Angel, Rainer Moslener und Mario M. Mendryzcki und natürlich auch mit Befürwortung des Super-Coaches Detlef Soost (damals verzichtete er noch auf das D! zwischen Vor- und Nachnamen) als Deutschlands erfolgreichste Girlband die Bühnen dieser Welt erobern sollten – und auch viele Platten verkauften. Laut Wikipedia haben die No Angels bis zu ihrer Trennung 2003 weltweit circa fünf Millionen Tonträger verkauft – das Konzept war aufgegangen. Und gutaussehend waren die Ladies auch. 2007 starteten die No Angels ein Comeback, allerdings ohne Vanessa Petruo, denn die wollte lieber alleine erfolgreich Musik machen – dieses Konzept ging leider nicht auf, weder für die vier Engelinnen in der Gruppe noch die Solo-Engeline.

POPSTARS – so ging es weiter

Nachdem die erste Staffel so erfolgreich war, ging es im Jahr darauf gleich weiter. In der zweiten Staffel durften sich auch Jungs bewerben, denn gesucht wurden talentierte Musiker, die ähnliche Musik wie die „Fuggees“ drauf hatten. Detlef Soost coachte die Bandmitglieder wieder und saß diesmal neben Alex Christensen und Noah Sow als Jury-Mitglied sogar mit auf der Entscheider-Bank. Nach 26 Folgen war klar: Ross Antony, Hila Bronstein, Giovanni Zarrella, Shaham Joyce, Faiz Mangat und Verena ‚Indira‘ Weis gingen als Sieger aus dem Wettbewerb hervor und formatierten sich zu Brüdern und Schwestern in einer Band: Bro’Sis. Trotz einiger Top-Ten-Erfolge konnte die Band allerdings nicht ganz an die Erfolge der No Angels anknüpfen. 2006 trennte sich die Band und die Ex-Geschwister, äh, Bro’Sis-Mitglieder tummeln sich seitdem munter durch die Medienwelt der privaten Sender. Vor allem der Brite Ross Anthony drängt sich (zumindest gefühlt) permanent ins heimische Fernsehprogramm. Gerade letzte Woche sah ich, wie der arme Hundetrainer Martin Rütter ihm beibringen musste, dass man nicht dauernd kreischend vor seinen Hunden auf und ab hüpft … Aber das ist ein anderes Thema (obwohl wir damit ja fast schon wieder auf den Hund gekommen sind (Gwinni lag während Petra dies schrieb übrigens neben ihr und verdaute ihren Tierarzt-Schock schlafend).

POPSTARS – fester Bestandteil der Castingshow-Welt

Fast jährlich wird seit zehn Jahren bei POPSTARS neuer Musiker-Nachwuchs gesucht. Fester Bestandteil ist immer Detlef Soost (der ja jetzt Detlef D! Soost heißt) und als Jury-Mitglieder warfen unter anderem Nina Hagen, Sido oder Sabrina Setlur ihre Stimme in die Waagschale. Für Bands wie Overground (2003), Nu Pagadi (2004), Monrose (2006) – die kenne sogar ich, die anderen Bands haben irgendwie an mir vorbeigesungen, Room 2012 (2007), Queensberry (2008) und Some & Any (2009).

Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber ich muss das nicht haben. Da ich jedoch immer versuche, dem Leben das Positive abzugewinnen, versuche ich es auch hier. Also, ich finde ich es gut, dass junge Menschen durch diese ganzen Castings-Shows ihrem Traum ein Stückchen näher kommen können oder so abgeschmettert werden, dass sie hoffentlich motiviert sind, einen zu ihnen passende(re)n Beruf zu erlernen. Ich finde es gut, dass durch die Shows Menschen Arbeit haben (hoffentlich arbeiten die Sender nicht mit lauter unbezahlten Praktikanten) und außerdem gefällt mir, dass Detlef Soost es geschafft hat, mit POPSTARS berühmt zu werden, denn ihm wurde der Hintern als Kind nicht mit Gold gepudert: Aufgewachsen in einem Berliner Kinderheim, nachdem seine Mutter gestorben ist, als er zwölf war, hatte er garantiert nicht den besten Start für sein weiteres Leben. Ich finde, der Detlev kann diesen jungen Menschen ein Vorbild sein, denn er weiß, dass man für sein Glück hart arbeiten muss.

So, leider kann ich Euch jetzt nicht sagen, was Ihr von der nächsten Staffel nun ganz speziell erwarten könnt, aber dafür hoffe ich, dass der kleine Rückblick auch in Ordnung ist!? (Ich weiß zum Beispiel jetzt, dass es Bands wie Nu Pagadie gibt – oder gab? Zum Recherchieren dazu war Petra gestern zu müde. Sie schnappte die Verletzte und schickte mir das Posting, das ich hiermit veröffentliche.) Das ist also Teamwork bei YaaCool. Gute Besserung Gwinnie!

Nutzt den Tag!

Warum ich gar nicht mehr blond bin

Von Blond zu Brünett: Warum ich nicht mehr Blond sein wollte

Zwölf Jahre lang hatte ich blonde Strähnchen. Blond – bis vor kurzem war das meine Haarfarbe. Die einzige, die ich mir vorstellen konnte. Für mich. Ich hatte sie gerne. Doch meine Haare sind längst nicht mehr so schön blond nachgewachsen wie einst: Als Kind war ich weizenblond, jetzt bin ich dunkelblond, fast schwarz. Und natürlich kommen jetzt die ersten grauen Haare, die ich auch gerne verstecken würde, selbstverständlich.
Der ständig nachwachsende und wegen der dunklen Farbe immer viel zu schnell zu sehende Ansatz hat mich in letzter Zeit sehr genervt. Und auch das viele Geld und die viele Zeit, die für den Friseurbesuch jedesmal drauf gingen, veranlassten mich dazu, mich nach Alternativen umzusehen. Ein bis vier Mal pro Jahr hatte ich mit mindestens 130 Euro und vier Stunden Zeit pro Sitzung zu rechnen – das war mir einfach zuviel. Ich stiefelte also zum Friseur meines Vertrauens – Marlies Möller am neuen Wall – um eine große und offensichtliche Veränderung meines Aussehens herbeiführen zu lassen. Ich bin dort seitdem ich Marlies Möller in einem Interview persönlich kennengelernt hatte. Und auch das muss ich an dieser Stelle sagen: Die handgemalten Strähnchen im Hause Möller waren wirklich die schönsten, die ich je trug – es waren aber auch die teuersten, zugegeben.

Ich schilderte meiner Friseurin meinen täglich wachsenden Unmut und sagte, dass heute der Tag gekommen sei, an dem wir etwas dagegen unternehmen. Also ich weniger, sie vor allem. Darin bestätigte mich mein Blick in die Runde: Die vier Kundinnen, die mit mir im schwarzen Spiegelzimmer saßen, waren alle älter, viel älter als ich. Alle trugen Strähnchen. Das wäre also meine blonde Zukunft. Die junge Friseurin war Feuer und Flamme angesichts meines Mutes und ich befürchtete ein bisschen, dass ich jetzt ein Versuchskaninchen sein würde. Ich betete ein Stoßgebet zum lieben Herrgott und ließ sie anschließend schalten und walten.

Wie eine Repigmentierung mein Aussehen veränderte

Meine Brille war während der mehrstündigen Aktion runter von der Nase und die Frage, ob ich denn nicht mal schauen wolle, mit der die Haarexpertin mich alle Viertelstunde konfrontierte, verneinte ich jedesmal aufs Neue freundlich aber bestimmt. Man unterwarf meine bis zum Ende durch und durch geblondeten Haare nach einem Trockenschnitt, der Spezialität des Hauses Marlies Möller, einer sogenannten Repigmentierung. Sie waren deshalb zunächst einmal lilafarben. Das war kein schöner Anblick. Dann kam ein Braun drauf. Ich vertraute der Friseurin voll und ganz. Ich war sehr gespannt und schob jeden Zweifel an der ganzen Verwandlung kurzerhand vom Tisch. Irgendwann endlich war ich fertig. Ich setzte meine Brille auf und schaute in den Spiegel. Dort sah ich eine Brünette, mich an Schneewittchen erinnernde Frau. Die sah toll aus! Das war ich! Immer noch! Ich fragte mich ernsthaft, warum ich nicht schon längst diesen Schritt gewagt hatte.

Die Farbe meiner Haare war echt schön. Sie leuchtete im Licht und brachte meine graublauen Augen stärker zum Leuchten, als mein Blond es jemals gekonnt hatte. Ich wurde umringt von fünf Kolleginnnen meiner Friseurin, die mir alle gratulierten – und ihr natürlich auch: Dazu, dass die Farbe gelungen sei. Und die Verwandlung somit auch. Also doch Versuchskaninchen! Und: Ich hörte, wie sie alle der Reihe nach zugaben, auch jahrelang blondiert gewesen zu sein. Klar, sie sind jetzt alle brünett. Aha! Da haben wir’s!

Die Farbe hält und hält und hält

Das Ganze ist jetzt genau zwei Monate her. Das strahlende Braun hat sich während der ersten drei Wäschen etwas ausgespült – und ist einem natürlicheren, helleren Ton gewichen. Hinzu kommt, dass wegen der vorherigen blonden Strähnchen und der sommerlichen Sonneneinwirkung jetzt ein natürlicheres Farbspiel stattfindet. Das Allertollste aber ist: Die Haarexpertin hat wirklich genau den Ton meines nachwachsenden Haares getroffen – das heißt: Ich sehe bis heute trotz etwa dreieinhalb Zentimetern nachgewachsenen Haares keinen Farbansatz! Und das ist ein Ergebnis, dass ich mir lobe. Das wollte ich!

Ich kann anderen Blondinen zu diesem Schritt nur raten. Die 280 Euro für meine Totalverwandlung von Blond zu Brünett haben sich in meinen Augen und denen aller meiner Bekannten und Freunde, Verwandten und Nachbarn gelohnt – bis auf eine Ausnahme: meine Mutter. Die fand mich in Blond schöner. Aber da sie mir den Friseur nicht bezahlt, muss sie mich jetzt in Brünett ertragen. Übrigens, die Farbe könnte ich auch zuhause auffrischen. Das spart Zeit und Geld. Obwohl ich, ehrlich gesagt, unsicher bin, zu welchem Produkt in meiner Lieblingsdrogerie Budni ich greifen soll: Die Zahl der Farbveränderer ist derart groß. Da verliere ich schon wieder alle Lust. Und vielleicht gehe ich deshalb bei Bedarf, den ich farbtechnisch übrigens noch längst nicht sehe, wieder zu meiner Friseurin. Ein bisschen verwöhnen lassen und klönen, Klatschzeitungen lesen und so, das gehört ja doch irgendwie auch auf die Agenda meines Daseins. Und ich stehe ja ganz und gar auf die herrliche Massage, die mein Kopf bei Marlies Möller bekommt. Übrigens, meine Blondshampoos aus dem Vorratsschrank im Bad habe ich Secondhand verkauft. Denn ich bin nicht mehr Blond. Ich bin Brünett!

Nutzt den Tag!

Selbstbräuner: Schön braun aus der Tube?

Sonnenlicht ist gur, Selbstbräuner ist besser?

Sonnenlicht macht die Seele glücklich und die Haut schön. Ein leicht sonnengebräunter Teint lässt jeden strahlen. Doch ein Zuviel des Guten verkehrt sich schnell ins Gegenteil: Wer sich ungeschützt zu starkem Sonnenschein aussetzt, riskiert nicht nur sein Aussehen, UV-Licht fördert die natürliche Hautalterung, sondern auch seine Gesundheit. Hautkrebs kann schlimmstenfalls tödlich enden.
Als Alternative bietet uns die Kosmetikbranche – neben Make-up – Bräune aus der Tube: sogenannte Selbstbräuner. Ich bin ehrlich, ich nutze das Zeug, denn ich meide die Sonne, so gut ich kann. Bräune aus der Röhre meide ich ebenso.
Das tue ich nicht nur, weil ich ein hellhäutiger und -äugiger Sonnentyp bin, sondern vor allem, weil ich schon ein Malignes Malinom hatte, das besser bekannt unter dem Namen „Schwarzer Hautkrebs“ ist. Bin ich in der Sonne, schütze ich mich mit Sonnenschutzmitteln, die auf meine Haut abgestimmt sind. Ich nutze vor allem mineralische Filter mit einem hohen Lichtschutzfaktor.
Doch zurück zum Selbstbräuner: Ich habe für YaaCool mit einer Expertin über den bräunenden Stoff gesprochen, sie gefragt, wie der Zauber funktioniert und ob er für unsere Haut schädlich ist. Dagmar Voigt, Dermatologin, verneint in dem Interview, dass Selbstbräuner schädlich ist. Und seitdem benutze ich an Tagen, wo ich das Gefühl habe, ein bisschen mehr Farbe könnte mir nicht schaden, gerne mal Selbstbräuner. In diesem Jahr übrigens ein Produkt aus dem Hause Clinique.

Nutzt den Tag!

Gepostet am 28.06.2010, 11:57
Tags: , , | Kategorie: Doreens Beauty-Tipps
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Eine iPhone-App gegen Akne, Pickel und Falten?

Seit Monaten berichten Medien hierzulande, zum Beispiel das Hamburger Abendblatt Anfang Juni, und anderswo, etwa der Online-Dienst Daily Mail mit Sitz in London, über eine neue App fürs iPhone, die gegen Akne, Pickel und sogar Falten helfen soll. Sie kostet hier 1,59 Euro.

Pickel – natürlicher Feind des (schönen) Menschen

Akne, Pickel, Pusteln und Falten – das sind die natürlichen Feinde glatter, reiner, schöner, jugendlicher und jung anmutender Haut. Es sind Plagen der Menschheit. Solche mit denen man leben kann, ohne die Mann und Frau jedoch schöner leben könnte. Klar lässt sich mit Mitteln dagegen Reibach machen. Viel Reibach, um ehrlich zu sein. Das war schon immer so – das ist so – das wird so sein. Der Wunsch jedes einzelnen von uns nach einem Zauber gegen den sprießenden Pickel oder gegen die Altersfalten und die Bereitschaft, dafür Geld, viel Geld auszugeben, nährt mittlerweile eine Industrie, die jeglichen Bereich des Lebens mit passenden Produkten beliefert.

Wer hat die Acne-App erfunden?

Der Erfinder der – wenn sie denn wirken würde, revolutionären – App soll Greg Pearson sein, ein Hautarzt aus Houston, Texas, USA oder Großbritannien – da sind sich die beispielhaft genannten Medien irgendwie uneins.

AcneApp soll antibakterielles Licht ausstrahlen und Pickel bekämpfen

Pearsons „AcneApp“ soll „ein antibakterielles Licht ausstrahlen und damit während des Sprechens Akne, Pusteln und Mitesser im Gesicht des Handynutzers bekämpfen“, zitiert das Abendblatt die Zeitung „The Sun“. Im Netz findet man noch konkretere Infos: So soll das 420-Nanometer-Blaulicht und das 550-Nanometer-Rotlicht antibakteriell wirken und helfen, das Wachstum von Kollagen anzuregen. Laut Wikipedia ist die elektromagnetische Strahlung in der Wellenlänge von 420 bis 490 Nanometern von unserem Auge als blaues Licht, in der Wellenlänge von 490 bis 575 Nanometern als grünes Licht wahrnehmbar. Für Rot gilt demnach ein Spektralbereich von 650 bis 750 Nanometern. Diese Angaben sind widersprüchlich zu der Daily-Mail-Meldung. Auch die Beschreibung zur AcneApp bietet lichttechnisch nicht viel Aufklärung. Aus meiner Insicht Indizien für die Unseriösität der App. Doch das soll jeder selbst beurteilen.

Ich bin bis heute immer mal wieder von plötzlich gewachsenen Pickeln geplagt. Ich wünschte, es gäbe ein Mittel dagegen: Einfach anwendbar wie die irre AcneApp, billig wie die irre AcneApp, wirksam im Sinne der versprochenen Wirkung, die der wohl irre Erfinder der irren AcneApp macht. Bis dahin – also bis es wirklich etwas Zauberhaftes gegen Pickel & Co. gibt, halte ich mich an den Rat von Experten, wenn es morgens beim Blick in den Spiegel heißt: Pickelalarm!

Nutzt den Tag!

Gepostet am 27.06.2010, 07:23
Tags: , , | Kategorie: Doreens "Geht gar nicht"-Liste
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Botox sorgt für glatte, jüngere Haut und … Gefühlskälte!

Botoxfratze & emotionale Begriffstutzigkeit

Über das Anti-Mimikfalten-Mittel Botox und seine Wirkung auf Aussehen und Gesundheit wird viel diskutiert: Fakt ist, dass das entsprechend injizierte Nervengift Botulinumtoxin die Muskeln im Gesicht lähmt, die für den mimischen Ausdruck verantwortlich sind und somit für relativ faltenfreie Glätte, zum Beispiel auf der Stirn, sorgen kann. Dann nämlich, wenn Mimikfalten wie die Zornesfalte über der Nasenwurzel sich noch nicht sehr ins Gesicht gegraben haben.

Der Begriff „Botoxfratze“ ist für die zum Teil sehr ausdruckslosen Gesichter von Botoxanwendern längst im alltäglichen Sprachgebrauch. Dass derart maskenhafte Gesichter weder eigene Emotionen ausdrücken, noch die ihrer Gegenüber widerspiegeln können, ist auch wissenschaftlich belegt. Man weiß inzwischen sogar, dass Botox das Denken verlangsamt: Botox führt laut Forschern zu einer Form von Begriffsstutzigkeit. Was dahinter steckt? Experten erläutern das Phänomen mit Hilfe der sogenannten Facial-Feedback-Hypothese.

Botox behindert das Zeigen & Fühlen von Gefühlen!

Doch nicht nur das: Jetzt fanden US-amerikanische Forscher heraus, „dass das Beauty-Gift“ Botox, so die Online-Ausgabe der Bildzeitung „auch das Fühlen von Emotionen behindert!“ Wissenschaftler vom Barnard College in New York spritzten demnach Versuchspersonen Botox und ließen sie emotional aufregende Filme gucken. Das Ergebnis: „Je weniger Emotionen im Gesicht ausgedrückt werden konnten, desto weniger fühlten die Probanden auch im Vergleich zur Kontrollgruppe.“ Die Forscher nehmen an, dass es wie ein Verstärker auf Gefühle wirkt, wenn sie im Gesicht widergespiegelt werden, schreibt die Bild weiter.

Dass sich immer mehr Menschen mit Botox stylen, hat immerhin für sich, dass die Wissenschaft genug „Versuchskaninchen“ hat, um die Wirkung des Nervengiftes auf den Körper, in das es injiziert wird, zu untersuchen. Ich bleib – informationsbeschaffungstechnisch gesehen – dran an dem Zeugs!

Nutzt den Tag!

Die 5 heißesten Promi-Dates

Laut einer Umfrage unter 1.956 deutschen, männlichen Alleinstehenden im Auftrag der Online-Partnervermittlung ElitePartner.de hätten 36 Prozent der befragten Singles am liebsten ein Date mit Angelina Jolie. Auf Platz zwei der begehrtesten Datepartnerinnen landete demnach mit 31 Prozent Jennifer Aniston. Maria Furtwängler kam mit 26 Prozent auf Platz 3, gefolgt von Heidi Klum auf Platz 4 (25 Prozent) und Michelle Obama auf Platz 5 (24 Prozent).

Das Leben geht weiter.
Die Erde dreht sich.

Habt Ihr mitgerechnet: 36, 31, 26, 25 und 24 Prozent, das macht summa summarum irgendwas über 100 Prozent – 142 genau, stimmts?

Ich liebe solche Umfrage-Ergebnisse! Aus dem Pressetext geht doch hervor, das Singlemann das beliebteste Date gewählt hat. Also das allerallerbeliebteste. Das klingt doch nach einem einzigartigen, ja gar superlativen Wunschdate, oder? In Statistikersprache also nach einem einzigen Kreuz! Logisch!

Nutzt den Tag!

Gepostet am 25.06.2010, 06:47
Tags: , , , , | Kategorie: Beauty-Klatsch
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Must-haves: Brille! Optiker des Vertrauens!

Ein Hoch auf die Brille! Sie lässt uns klug & sexy wirken!

Laut einer aktuellen und repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundsheitsmagazins „Apotheken-Umschau“ findet fast ein Drittel der befragten deutschen Männer (in Zahlen: 32,8 Prozent) Frauen mit Brille „klug und sexy“. Umgekehrt sollen demnach 29,1 Prozent der Frauen Männer mit Brille für „schlau und attraktiv“ halten. Für die Erhebung fragte die GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.994 Personen ab 14 Jahren, davon 971 Männer und 1.023 Frauen, nach.
Wohlwollend ausgedrückt heißt das, dass drei oder vier von zehn Leuten Brillen gut finden. Sind das vielleicht die Brillenträger selbst? Diese Umfrageergebnisse sollte sich nun wirklich niemand allzusehr zu Herzen nehmen.

Schön mit Brille?

Ich mag meine Brille. Ich setze sie morgens als erste gute Tat des Tages auf die Nase und lege sie abends als letzte gute Tat des Tages wieder ab. Ohne Brille sehe ich nicht scharf. Und nicht weit. Ohne Brille könnte ich nur schwer so leben, wie ich es jetzt und heute gerne tue. Ob ich mich schön mit der Brille finde? Das hängt vom aktuellen Wetter, den Klamotten, dem Stand der Hormone und der Tageslaune ab. Heute morgen fand ich mich schön. Doch das kann sich im Laufe des Tages ändern. Allerdings bleibt mir während des Alltags wenig Zeit, darüber zu sinnieren. Muss ja auch nicht sein. Nicht ständig, jedenfalls.

Welche Brille steht mir?

Wichtig ist, dass die Brille zu mir passt. Damit man beim Augenoptiker seines Vertrauens nicht in sprachlose Zurückhaltung verfällt, sondern zumindest ungefähr sagen kann, was man will, sollte man zumindest einen Schimmer davon haben, welche Brille zum eigenen Kopf passt. Das ist nämlich von Kopfform zu Kopfform verschieden. Haarfarbe und Typ spielen auch eine große Rolle. Ist der Augenoptiker gut, hilft er einem mit Sachverstand und stylisher Hand beim Suchen.

Ein guter Optiker, ein lebensbegleitendes Must-have für Brillenträger

Wer sich unsicher ist, sollte das im Gespräch mit dem Optiker unbedingt sagen. Keine falsche Bescheidenheit! Und bitte, lasst Euch keine Brille aufdrängen. Guter Look will überlegt sein. Mann kann heutzutage eine Brille auch mal über Nacht mit nach Hause nehmen, zu seinen Klamotten anziehen und mit verschiedenen Frisuren oder Make-ups testen. Mein Tipp: Guckt Euch den oder die Optiker/in an: Wer selbst auf Stil und Äußeres achtet, kann im Zweifelsfall auch dem Kunden sagen, ob die Brille ihm steht oder eben nicht. Ich meine: Ein guter Optiker ist ebenso wichtig wie ein guter Friseur. Lebenslange Must-haves, sozusagen.

Meine schönen Brillen sind immer teuer

Die neue Brille muss nicht nur zum Träger sondern auch ins Portemonnaie ihres Trägers passen. Und das ist heute leichter gefordert als getan. Schließlich kostet ein schönes Brillengestell eine hübsche Stange Geld. Und die hohen Preise für Brillengläser waren in Deutschland jahrelang abgesprochen! Das ist miese Preisabsprache und ja wohl die Höhe! Meine Gläser kosteten beim letzten Mal so um die 140 Euro das Stück, denn ich achte als Kurzsichtige natürlich darauf, dass sie dünn und hochentspiegelt und aus kratzfestem Kunststoff sind, weil die ja die Augen eh schon um einiges verkleinern.

Schminke gegen augenverkleinernde Gläser für Kurzsichtige

Dagegen schminke ich dann immer fleißig an: Es gibt einige Regeln, die Kurzsichtige beim Schminken der Augen beachten sollten. Obwohl ich ja, ehrlich gesagt, voll auf schwarze Mascara stehe. Braun geht auch noch, aber Blau oder andere Farben finde ich für mich nicht so schön. Probiert es am besten aus, was Euch steht! Und wenn Ihr die Chance habt, mal ein Augen-Make-up von Profihand aufgelegt zu bekommen, dann nutzt sie. Ich habe das vor drei Jahren einmal gemacht. Die anschließend geschossenen Fotos fallen vielen Betrachtern auf: „Doreen, da siehst Du aber schön aus.“ Hmhm. Und sonst?, frage ich mich dann …

Nutzt den Tag!