Parfüm – die besten Tipps zu Kauf und Lagerung
Parfüm richtig aufbewahren – das müsst Ihr wissen
Damit man lange etwas von seinem Lieblingsparfüm hat, und das ist bei einem hochwertigen Parfüm sicher der Wunsch jedes Besitzers, sollte man den Flacon mit dem Duftwasser (ein Gemisch aus bis zu 80 Prozent Alkohol und Duftstoffen, besser: ätherischen Ölen gelöst in destilliertem Wasser) möglichst dunkel und bei normaler Zimmertemperatur aufbewahren. Andernfalls, also wenn das Parfüm zum Beispiel Licht oder Hitze ausgesetzt wird, leiden die Duftstoffe darin, der Duft verliert schnell an Intensität. Am besten stellt man das Parfüm in einen Schrank, etwa im Schlafzimmer oder Badezimmer. Das ist vielleicht nicht ganz so dekorativ wie eine Flaconparade auf der Schminkkommode oder Badablage, verlängert jedoch die Haltbarkeit des Parfüms.
Apropos Haltbarkeit: Ein hochwertiges Parfum behält etwa drei Jahre lang seinen Wohlgeruch. Der hohe Anteil an Alkohol darin ist der Grund, warum ein Parfüm auch darüber hinaus oft noch haltbar ist. Länger als fünf Jahre sollte man es jedoch nicht benutzen, sagen Experten, die sich mit Kosmetik auskennen.
Wichtige Hinweise darauf, dass ein Parfüm nicht mehr gut ist, sind Veränderungen der Farbe (starke Verfärbungen) und Konsistenz (dickflüssig und am Verschluss verharzt).
Meine Tipps: Ich stelle fast leere Flacons, die älter sind, gerne offen in den Kleiderschrank als Duftfläschchen. Einen Duft, den ich nicht so mag (siehe auch Kauftipps weiter unten!), benutze ich als Duftspray in der Wohnung. Der Riechstoffverband rät auf seiner Internetseite, dass man ein Parfüm auch auf eine Glühbirne sprühen könne, die sich nach dem Einschalten erwärmt und dabei den Duft abgibt.
Ein Parfüm kaufen – das solltet Ihr beachten
Wer sich ein neues Lieblingsparfüm zulegen möchte, sollte seinen Geschmack schon ziemlich genau kennen: Zu groß ist die Auswahl an Parfüms, die sich heutzutage Flasche an Flasche in den Regalen der Parfümerien aneinander reihen.
Schließlich kauft man ein Parfüm mit der Nase und die kann innerhalb einer Stunde nur etwa fünf bis sechs Düfte pur wahrnehmen. Danach verfälscht unser Riechorgan den Duft weiterer Parfüms und man kann Opfer eines Fehlkaufs werden. Gut zu wissen: Jedes Parfüm entwickelt seinen wahren Duft erst nach einiger Zeit auf der Haut und die Duftmarke, die es auf der haut hinterlässt, ist zudem von Haut zu Haut verschieden. es macht also auf der Suche nach einem Lieblingsparfüm durchaus Sinn, sich eine kostenlose Probe in der Parfümerie zu holen und deren Langzeitwirkung zu testen, bevor man viel Geld dafür ausgibt.
Ein Parfüm sollte den eigenen Typ unterstreichen und die Umgebung nicht “belasten”. Ein Nasenrümpfen ist schließlich keine erwünschte Reaktion von den Menschen in der Umgebung. Weniger (dezenter) ist hier oft mehr. Ein Parfüm sollte zudem zum Anlass passen, zu dem es getragen wird: Tagsüber sind leichtere, frische Düfte angesagt, abends darf man gerne zu einem schwereren, süßeren Duft greifen.
Die besten Plätze fürs Parfüm sind die, wo die Haut recht warm und gut durchblutet ist. Beispielsweise hinter dem Ohr, in der Armbeuge, am Handgelenk, in der Kniekehle oder in der Leiste (!) – dort also, wo man den Puls auch gut fühlen kann. Mein Tipp: Wer sich nur dezent parfümieren mag, sprüht gegebenenfalls einen Schwall des Parfüms in die Luft (Duftwolke) und geht hindurch, so dass die Duftpartikel sich auf Haar und Haut und Kleidung niederlassen.
Nutzt den Tag!





